Benjamin Zoeller Fotografie

ELEKTROBIKE Test 2022 Testsieger Freizeit

ELEKTROBIKE Test 2022 - die Besten ELEKTROBIKE Test 2022 Testsieger Freizeit

Im aktuellen ELEKTROBIKE Test 2022 testeten wir 56 E-Bikes der Kategorien Alltag, Freizeit und Sport. Die fünf besten Bikes der Kategorie Freizeit haben wir zusammengestellt.

Die Gewinner auf einen Blick

  • Victoria eParcours 12.9 Testsieger der Kategorie Freizeit: Der Geländetourer überzeugt mit hochwertiger Ausstattung, pfiffigen Features und sportlich-komfortablen Fahreigenschaften.
  • Hercules NOS SUV 2.1 Unser Trekking Kauftipp: Der robuste Tiefeinsteiger mit MTB-Attributen für Reise- und Tourenbegeisterte.
  • Radon Relate 8.0 CX 625 Sportliches Trekkingrad mit Top-Handling, kräftigem Antrieb und cleveren Details: Prädikat Kauftipp
  • Jeep Trekking E-Bike TLR 7020 E-Bike mit Fahrradgenen: das TLR 7020 fährt sich leicht wie ein Fahrrad. Unser Tipp Preis/Leistung.
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  • Storck Urban CTS Fast hätte das Storck Urban CTS den Testsieg errungen. Mit 807 Punkten überragend, glänzt das Storck mit Top-Technik und klasse Fahreigenschaften.

Der ELEKTROBIKE-Test 2022 sorgt einmal mehr für Überraschungen. Die besten Bikes der Kategorie Freizeit im Portrait.

Testsieger Kategorie Freizeit
Victoria eParcours 12.9
Fazit: Hochwertige Ausstattung, sportlich-komfortable Fahreigenschaften, edle Optik: Das 12.9 ist ein SUV für Geländetourer, dank Komfort auch für Neueinsteiger top!
  • Gefederter Alurahmen + Federgabel, Travel 100 mm
  • Antrieb Bosch Performance Line CX, Akku 625 Wh
  • Kettenschaltung Shimano XT, 1 x 11 Gang

Das neue eParcours gefällt auf den ersten Blick: Details wie der im Sitzrohr versteckte Dämpfer, der Vorbau mit integriertem Smart-Hub-Halter oder der formschlüssig sauber abgedeckte Akkuschacht sind echte Hingucker. Mit seiner angenehmen Sitzhaltung macht das Victoria bei den Testfahrten vom ersten Meter an Spaß. Durch die absenkbare Sattelstütze lässt sich die Position nach Bedarf anpassen, so überzeugt das SUV-Bike mit seiner 100-mm-Federung auch im leichten bis mittelschweren Gelände. Hier ist es allerdings nicht sonderlich agil, sondern vor allem sicher: Mit dem ausgeprägten Geradeauslauf und dem leicht angewinkelten Lenker ist das Bike eher auf eine softe Fahrweise ausgelegt und bietet hohen Komfort und Sicherheit für alle ohne große Trailerfahrung. Der Bosch-Antrieb liefert die gewohnte Pow­er und lässt einen an keinem Anstieg im Stich – das passt bestens zu dem immer und überall zuverlässigen Charakter des eParcours. Überzeugend funktioniert die Cobi-App, die eine Vielzahl von Daten gewohnter Tachofunktionen und Navi vereint. Gut: Das Bike ist auch ohne Smartphone fahrbereit.

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Kauftipp Trekking
Hercules Nos SUV 2.1
Fazit: Das neue Nos SUV überzeugt als robuster Tiefeinsteiger mit MTBAttributen, der auch für Touren- und Reisefans geeignet ist.
  • Tiefeinsteiger Starrrahmen mit 120 mm Federgabel
  • Mittelmotor Shimano EP8 mit 630 Wh Akku
  • Kettenschaltung Shimano SLX, 1x12 Gang

Bei der Konzeption des neuen Nos SUV 2.1 stand zweifellos ein Mountainbike Pate: ein recht breiter Lenker und ein kurzer Vorbau, eine absenkbare Sattelstütze, 2,6 Zoll breite Stollenreifen, der kräftige EP8-Antrieb, starke 4-Kolbenbremsen vorne und hinten, so sieht ein kraftstrotzender Geländegänger aus. Doch Hercules kombiniert diese Attribute mit einer eher kompakten und recht aufrechten Sitzposition, die auch in der Stadt sehr angenehm ist. Bei den Testfahrten gefiel diese Kombi aus hohem Komfort und direktem Handling. Die 27,5-Zoll-Laufräder und der kurze Vorbau ermöglichen schnelle Lenkimpulse, schnelle Richtungswechsel auf verschlängelten Radwegen machen richtig Spaß, auch auf Trails im groben Gelände hält das Bike souverän die Spur, hier punktet auch die wirksame Federung der Rock-Shox-Gabel. Der kraftvolle Shimano-EP8-Antrieb macht auch bei heftigen Anstiegen nie schlapp, nur das erhöhte Cockpit eines City-Bikes setzt hier irgendwann Grenzen. Am Rahmen gibt es Hightech-Integration: Leitungen und Schaltzug führen durch das Steuerrohr, an dem Reise-Tourer sogar auch einen zusätzlichen Gepäckträger fixieren können.

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Kauftipp Trekking
Radon Relate 8.0 CX 625
Fazit: Das Relate 8.0 glänzt mit klasse Handling, kräftigem Motor und durchdachten Details. Ein starker, gut ausgestatteter Tourer für große und kleine Runden.
  • Starrer Alurahmen mit 100 mm RockShox Federgabel
  • Antrieb Bosch Performance Line CX mit 625 Wh Akku
  • Shimano Deore 12 Gang Ketten Schaltung

Dass Radon mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis punktet, ist nicht neu. Das Relate 8.0 überzeugt aber vor allem mit seinem starken Auftritt. Die sportliche Sitzposition lässt sich per Vario-Vorbau etwas moderater justieren. Das agile Handling motiviert sportliche Tourer zu Kurvenschräglage – die sehr griffigen Reifen machen es möglich. Selbst auf trockenen Feld- und Waldwegen parieren sie sicher, der breite Lenker gibt Sicherheit, die Gabel mit guter Dämpfung und 100-mm-Federweg bringt den nötigen Komfort. Da kann die gefederte Sattelstütze nicht mithalten, sie nimmt nur bei schwereren Fahrern den Betrieb wirkungsvoll auf. Der starke Bosch-Motor meistert alle Passagen souverän: Moderate Steigungen sind im Tour-Modus lässig machbar, in der Ebene reicht überwiegend der Eco-Modus. Fahren ohne Unterstützung funktioniert in der Ebene auf Asphalt überraschend locker, auf Feldwegen braucht es etwas Beinarbeit. Gut für Tourer: Der in den Rahmen integrierte Gepäckträger lastet mehr als eine angeschraubte Variante. Toll: Ein Lenkanschlag verhindert, dass die Gabel am Rahmen anschlägt.

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Preis/Leisungs-Tipp
Jeep Trekking E-Bike TLR 7020
Fazit: Das günstige TLR mit seiner soliden Unterstützung und guter Freilauffunktion gefällt Tretmuffeln im Alltag und bedingt auch bei Touren.
  • Tiefeinsteiger Alu-Starrrahmen mit Zoom-Federgabel
  • Hecknabenmotor Xiongda mit hemmungsfreiem Freilauf
  • Vollausstattung: Licht, Gepäckträger, Kettenschutz

Günstig, aber gut – und überraschend leicht: Mit seinen nur 23,2 Kilo lässt sich das Jeep-Bike wendig und recht agil durch die Stadt bewegen. Die kompakte, verhältnismäßig aufrechte Sitzposition ist typisch City-Bike, doch das TLR 7200 besitzt einen Hauch Sportlichkeit für lockere Touren. Der Geradeauslauf für längere Ausfahrten ist ordentlich. Besonders auffällig: Auch ohne Unterstützung lässt sich das Jeep auch locker fortbewegen. Der unscheinbare Heckmotor unterstützt in den ersten beiden Stufen recht dezent, ab Stufe drei setzt die Unterstützung spürbar ein, für wirklich flottes Vorankommen wählt man Stufe vier oder fünf. Wird es steil, ist allerdings auch zusätzliche Beinarbeit gefragt. Aufgrund fehlendem Drehmomentsensor unterstützt der Motor auch schon beim bloßen Leertreten: Gut für Tretmuffel und Menschen mit Handicap. Technisch-funktional gibt es, gemessen am fairen Preis, nichts zu meckern: Die mechanischen Scheibenbremsen verzögern ordentlich, bei sehr starken Bremsungen beginnt die Gabel etwas zu ruckeln. Die Dämpfungseigenschaften der Federgabelsind ausreichend.

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2. Testsieger
Storck Urban CTS
Fazit: Das leichte Urban CTS ist ein beeindruckender Alleskönner für anspruchsvolle Tourer und Vielfahrer.
  • 19,9 kg Leichtgewicht mit Carbonrahmen & -gabel
  • Antriebssystem Shimano EP8 mit 630 Wh Akku
  • Kettenschaltung Shimano Deore 10 Gang

Agil, wendig und kletterfreudig: Das Urban CTS überzeugt als fantastisches Tourenrad, auch wenn rein vom Namen die Stadt die natürliche Umgebung sein soll. Doch das Storck kann viel mehr. Trotz kompletter Ausstattung mit Licht und allen Anbauteilen kommt es mit schlanken 19,9 Kilo daher – dem Carbon-Rahmen und der hochwertigen Ausstattung sei Dank. Shimanos starker Mittelmotor EP8 begeistert mit Elastizität und verwöhnt mit sensorisch feinfühliger Beschleunigung, ohne dabei unerwartet auszubrechen. Sehr gut auch der geschmeidige Übergang aus der Unterstützung ins freie Fahren. Allerdings verrichtet das Aggregat seine tolle Unterstützung deutlich hörbar. Oberhalb der Unterstützung lässt sich das Storck ganz hervorragend pedalieren, selten fährt sich ein voll ausgestattetes E-Bike so leichtfüßig. Sogar kurze Ausflüge auf leichte Trails macht das Urban CTS mit seinem breiten Lenker und der Sitzposition wie auf einem MTB gut kontrollierbar mit. Was im Test aufgefallen ist: Das Umschalten der Fahrmodi funktioniert mit dem Taster am Lenker bestens, über das Display nicht. Wer den tollen Alleskönner schwer beladen möchte: Der Gepäckträger ist nur bis 15 Kilo freigegeben.

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