Stevens E-Molveno Gent Ingolf Pompe

Stevens E-Molveno im Test (2019)

Test: Stevens E-Molveno

Stevens zeigt mit dem E-Molveno, dass es nicht immer die neueste Hightech sein muss. Das solide E-Bike überzeugt mit dem tollen Bosch-Motor, funktionalen Parts und am Ende natürlich mit seinem günstigen Preis.

Bewertung:

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Was uns gefällt:

 harmonischer Antrieb

 geringes Gewicht

 umfassende Ausstattung

 fairer Preis

Testurteil Stevens E-Molveno: SEHR GUT – TESTSIEGER (764 Punkte)

Mit dem E-Molveno zeigt Stevens auf durchaus eindrucksvolle Weise, dass es einen zweiten Weg gibt, einen zweiten Trend in der Entwicklung des E-Bikes. Mit Pedelecs, die nicht in erster Linie durch einen hochintegrierten Auftritt, einen komplexen Aufbau und möglichst hochwertige Komponenten auffallen. Lieber rational als Hightech, lieber bewährt als extrovertiert, lieber günstig als teuer. Ein durch und durch vernünftiges E-Bike eben. Aber was für eins! Auffälligstes Merkmal des Molvenos ist der Antrieb. Wer aus dem Sattel des optisch ein wenig bieder anmutenden Rades heraus in die Pedale tritt, ist schnell überzeugt. Dabei ist es gar nicht so sehr die Power, denn tatsächlich bringt Boschs Active-Line-Plus-Motor das Rad vergleichsweise ruhig und sachte auf Touren. So sachte, dass der Fahrer eben fast nicht merkt, dass der kaum hörbare Motor ihn anschiebt. Genau so sollte ein modernes E-Bike ohne allzu sportlichen Charakter funktionieren.

Stevens E-Molveno Gent
Ingolf Pompe

Erst wer die Unterstützung deaktiviert, merkt, wie der Tritt plötzlich spürbar schwerer wird. Wobei fairerweise zu sagen ist, dass sich das fahrstabile Molveno auch ohne Motorpower noch recht ordentlich und flüssig bewegen lässt. Großen Anteil daran tragen auch das geringe Gewicht von unter 23 kg sowie die günstige, aber funktionale Kettenschaltung. Günstig und funktional ist die Ausstattung des Molveno auch insgesamt gehalten. Alles an Bord, aber kein Platz für Extravagantes. Mit diesem runden Paket holt Stevens den Testsieg nach Hamburg. Wer einen Kritikpunkt sucht, könnte die im Vergleich unterdurchschnittliche Reichweite anbringen. Allerdings dürften zwischen 15 km am Berg und fast 50 km in der Stadt bei höchster Unterstützungsstufe für die meisten Einsätze reichen. Wer mehr braucht, kann auf den größeren 500-Wh-Akku umrüsten.

Stevens E-Molveno Gent
Ingolf Pompe

Und im Praxiseinsatz in der Stadt? Das Leichtgewicht präsentiert sich als sportlicher Flitzer, der wendig, aber nicht schnell aus der Ruhe zu bringen ist. Mit diesen Merkmalen bewirbt es sich nicht nur bei Stadt-E-Bikern, sondern kann sogar bei Tourenfahrern und Pendlern in die engere Auswahl kommen. Komfortabel ist das Como auch noch: dank aufrechter Sitzposition, Federgabel und Ergo-Griffen.

Stevens E-Molveno Ausstattung

Preis/Vertriebsweg 1999 Euro / Fachhandel
Gewicht* 22,6 kg / 140 kg
Reichweite** 15/42/49 km
Größe/Material  48, 52, 55, 58, 61/Alu
Motor  Bosch Active Line Plus, Mittelmotor, 250 W
Akku 400 Wh
Schaltung  1x7 Kettenschaltung Shimano Altus
Bremsanlage  hydr. Scheibenbr. Shimano BR-MT200, 180/160 mm
Federung vorne  Suntour NCX-D LO, 63 mm
Federung hinten -
Reifen  Schwalbe Marathon Performance, 28x1,5
Sonstige Ausstattung  Schutzblech, Gepäckträger, Licht, Vario-Vorbau, Schloss, Ergo-Griffe

Charakter Stevens E-Molveno

Stevens E-Molveno Wertung
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