ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020 Björrn Hänssler
ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020 18 Bilder

Bergamont E-Grandurance Elite im Test

E-Gravelbikes im Test: Bergamont E-Grandurance Elite Bergamont E-Grandurance Elite im Test

Unser Rennrad-Schwestermagazin ROADBIKE hat vier E-Gravelbikes getestet. Darunter auch das Bergamont E-Grandurance Elite.

 Dezent integrierter Motor, der unauffällig unterstützt

 Ausgewogene, sportliche Sitzposition

 Etwas wenig Power an steilen Anstiegen

Der E-Graveller von Bergamont setzt auf den dezent-unauffälligen Fazua-Antrieb aus München. Der Motorzählt zu den kompaktesten am Markt: Man sieht dem E-Grandurance die Motorunterstützung kaum an. Nicht nur optisch, auch im Antritt gibt sich der Motor eher zurückhaltend. Auf der Testrunde beeindruckte das Rad die Tester mit dem "natürlichsten" Fahrverhalten. Das lag einerseits an der ausgewogenen Geometrie des Bergamont, aber auch am geringen Gewicht des E-Antriebs, der sich im Normalfall nur selten in den Vordergrund drängt.

ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
Bergamont
Der Fazua-Motor ist dezent integriert und unterstützt unauffällig.

In der niedrigsten Unterstützungsstufe (Breeze) schiebt der Motor sehr unauffällig und wird erst dann spürbar aktiv, wenn es merklich bergauf geht. Im mittleren Modus (River) unterstützt der Motor progressiv. Das bedeutet, je kräftiger man in die Pedale tritt, desto stärker hilft der Motor mit. Dabei schiebt der Fazua aber nie übermütig nach, wenn es mal konzentriert um enge Kurven geht. Im "Rocket"-Modus gibt’s maximale Power – dauerhaft 250 Watt "on top". Angenehm: Selbst auf höchster Stufe ist der Motor kaum zu hören. Und beim Überschreiten der 25-km/ h-Marke bremst der Fazua-Antrieb den Fahrer nicht aus, da der Motor nahezu widerstandslos entkoppelt.

Auswählen lassen sich die drei Unterstützungsstufen über ein minimalistisches Bedienelement am Oberrohr. Die Anzahl der leuchtenden LEDs zeigt den Ladezustand des Akkus, die Farbe die gewählte Unterstützungsstufe. Optisch alles sehr dezent, aber während der Fahrt nicht ganz so komfortabel zu bedienen. Eine Besonderheit des Fazua-Antriebs: Batterie und Motor lassen sich komplett entnehmen, nur das Getriebe ist fest am Tretlager verbaut.

ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
Bergamont
Unauffällig, aber während der Fahrt nicht ganz einfach zu bedienen: die Fazua-Steuereinheit am Bergamont.

Wer möchte, kann das E-Grandurance so zum "Bio"-Graveller umrüsten und das Gewicht um 3,3 Kilo reduzieren. Die 1,3 Kilo "Mehrgewicht" der Tretlagereinheit lassen sich da gerade noch verschmerzen. Das Bergamont kommt mit Befestigungsoptionen für Schutzbleche und Gepäckträger und empfiehlt sich so auch für ausgedehnte Touren – oder für Pendler, die nicht verschwitzt zur Arbeit kommen möchten.

Fazit: Das perfekte Rad für sportliche Fahrer, denen unauffällige Unterstützung wichtiger ist als schiere Motorleistung.

ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
RB Redaktion

Preis 3999 Euro
Gewicht 15,3 kg
Rahmenmaterial Aluminium
Größe 49/53/55/57/61
Schaltgruppe Shimano GRX 812, 1x11
Kurbelsatz FSA CK-746, 42 Zähne
Bremse Shimano GRX 600/400
Laufräder DT Swiss GR1600
Reifen Schwalbe G-One Allr., 40 mm
Vorbau/Lenker Syncros RR 2.5/Creston 2.0
Sattel/Stütze Syncros RR 2.5/FL 2.5

Hier kommen Sie zum Testartikel:

ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
Test 2020
Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen elektrobike-online eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite
Mehr zum Thema E-Rennrad
ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
Test 2020
ROADBIKE E-Gravelbike Test 2020
Test 2020
Scott Addict eRide
Neuheiten
Neuheiten
Mehr anzeigen