Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Fischer ECU 1803 (Modelljahr 2018)

Foto: Benjamin Hahn Fischer ECU 1803

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Elektrobike hat das E-Bike Fischer ECU 1803 getestet. Hier gibt's die Testergebnisse zum Fischer ECU 1803.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • schwacher, unrhytmischer Motor
  • Ausstattung qualitativ schwach
  • schwer

Testurteil

Elektrobike Befriedigend 2018

Günstiger wird es nicht: mit dem ECU 1803 bietet Fischer das mit Abstand günstigste Rad im gesamten Testfeld. Auffällig: Als einziges Modell dieser Kategorie setzt Fischer den Akku unter den Gepäckträger. Auch an der Ausstattung wurde verständlicherweise der Rotstift angesetzt. Das muss kein Nachteil sein, kann es aber mitunter. So haben die mechanischen Felgenbremsen in schnelleren Abfahrten mit dem schweren Rad spürbar zu kämpfen.

Der Motor unterstützt zurückhaltend, spürbar ruckartig und deutlich verzögert. Die Lenkung reagiert nervös, die weiche Front tendiert zum Aufschaukeln. Der Komfort ist annehmbar, die Griffe fühlen sich aber wenig wertig an.

Testergebnisse

Effizienz (max. 300 Pkt.)190
Antrieb (max. 250 Pkt.)108
Fahrrad (max. 250 Pkt.)91
Handhabung (max. 100 Pkt.)70
Ausstattung (max. 100 Pkt.)50
Gesamtbewertung (max. 1000 Pkt.)509

Technische Daten des Test: Fischer ECU 1803

Preis: 1299 Euro
Preis Ersatzakku: 349 Euro
Gewicht: 27 kg
Gewicht Akku: 3 kg
Zul. Gesamtgewicht: 135 kg
Motor: Mittelmotor Fischer SD, 250 Watt
Akku: 396 Wh Li-Ion (36 V/11 Ah)
Reichweite: 12 – 36 km
Schaltung: 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus mit Drehgriff
Bremse: mechanische Felgenbremsen Shimano V-Brake
Ausstattung: Federgabel, -stütze, Schloss, Licht, Ergo-Griffe, Vario-Vorbau, Kettenschutz
Testurteil: Befriedigend | 509 Punkte (Stand März 2018)
20.03.2018
Autor: Felix Krakow
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