Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: City-Pedelec: Zemo ZE-10

Fotostrecke

Starker Motor und Automatikschaltung machen das ZE-10 zum attraktiven Begleiter für die Stadt. Eine hochwertige Federgabel würde mehr Komfort bringen.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • trotz Federgabel und gefederter Sattelstütze nur mäßiger Komfort
  • durch das hohe Gewicht gibt sich das Zemo recht träge im Fahrverhalten
Loading  

Bei diesem E-Bike müssen Sie nur noch (etwas) treten, an den Rest müssen Sie nicht mehr denken: Das ZE-10 der neuen Marke Zemo setzt auf die brandaktuelle Automatik-Nabenschaltung Nuvinci Harmony. Und dieses System überzeugt voll und ganz. Das stufenlose Getriebe passt die Übersetzung so geschmeidig an, dass der Fahrer es kaum bemerkt.

Allerdings: Die Automatik saugt auch am Akku. Doch die Schaltung lässt sich auch manuell bedienen. Während der Fahrt gibt sich der schwere Tiefeinsteiger träge, überzeugt aber mit sattem Geradeauslauf. Der Komfort fällt, trotz Federgabel und gefederter Sattelstütze, nur mäßig aus. Der Bosch-Motor gefällt durch seinen gewohnt kraftvollen Auftritt.

Technische Daten des City-Pedelec im Test: Zemo ZE-10

Preis: 3.299 Euro
Preis Ersatz-Akku: 600 Euro
Gewicht: 27,3 (inkl. Akku) kg
Motor: Bosch-Mittelmotor, 250-Watt
Drehmoment: max. 50 Nm
Akku: 36 Volt/ 8 Ah Li-Ion (288 Wh)
Reichweite: 36,4 km
Schaltungstyp: Nabenschaltung
Bremse: Shimano BR-M445, hydraulische Scheibenbremsen
Ausstattung: Federgabel, Schutzblech, Schloss, Leuchten, Gepäckträger

Fazit

Starker Motor und Automatikschaltung machen das ZE-10 zum attraktiven Begleiter für die Stadt. Eine hochwertige Federgabel würde mehr Komfort bringen.

08.06.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012