Zwei Drittel der Senioren scheuen das Pedelec

Foto: Christian Lampe E-Bike-Touren Alb-Cross
Ältere Bürger trauen dem Elektroantrieb bei Fahrrädern nicht über den Weg, wie eine aktuelle Erhebung zeigt.

Schätzungsweise drei Millionen elektronisch betriebene Fahrräder sind inzwischen auf deutschen Straßen unterwegs. Doch scheuen vor allem Bürger über 60 den "eingebauten Rückenwind". Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Zwei Drittel der Befragten sind skeptisch gegenüber Pedelecs

Die Top 3 in Sachen Mobilität führt bei den 1.000 Befragten ab 60 Jahren das eigene Auto an. Drei Viertel geben an, sich regelmäßig hinters Steuer zu setzen.

Fast genauso viele (74%) gehen zu Fuß. Knapp die Hälfte (48 %) fährt mit Bus und Bahn. Darauf folgt das Fahrrad. Vier von zehn Befragten nutzen ein herkömmliches Rad ohne motorisierten Antrieb. Doch nur jeder zehnte Befragte (11%) fährt bereits ein Pedelec.

Fast die Hälfte (48%) kann es sich jedoch "auf keinen Fall" vorstellen, ein E-Fahrrad zu nutzen. Weitere 13% können sich das "eher nicht" vorstellen.

Gründe gegen die E-Bikes

Die meisten (27%) fühlen sich schlicht zu alt für ein Pedelec, weitere 20 Prozent haben Angst vor Unfällen mit dem elektrisch unterstützten Fahrrad. Fast ebenso viele (19%) finden, dass E-Bikes zu teuer sind. Und 17% möchten einfach nicht so schnell fahren, wenn sie auf einem Fahrrad sitzen.

29.01.2018
Autor: Dörte Neitzel
© ElektroBIKE online