Studie unter Auto-Managern: Elektroautos zum Scheitern verurteilt?

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Eine Studie der Unternehmensberatung KPMG zeigt, dass der Großteil der Manager in Automobil-Konzernen nicht an klassische Elektroautos glaubt. Stattdessen werde sich vielmehr die Brennstoffzellen-Technologie durchsetzen.

Die Mehrheit der Manager in großen Automobil-Konzernen glaubt nicht, dass sich Elektroautos durchsetzen werden. Der Studie von KPMG zufolge glauben 62 Prozent der Befragten, dass Elektroautos an der Infrastruktur - zu wenige Ladestationen, niedrige Ladegeschwindigkeiten und Reichweiten - scheitern werden. Stattdessen würde sich die Brennstoffzellen durchsetzen, glauben 78 Prozent der Befragten.

Der Grund: Während man für Elektrofahrzeuge Schnellladestationen bauen müsse, an denen man deutlich länger verweilen muss als einer herkömmlichen Tankstelle, könne man bei Brennstoffzellen die bestehende Infrastruktur nutzen. Das Nachtanken könne ähnlich rasch erfolgen wie bei aktuellen Kraftstoffen.

Der aktuelle Wandel in Richtung Elektroautos erfolge vorwiegend aufgrund staatlicher Initiativen. Zahlreiche Länder wollen den Anteil von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren , darunter Norwegen.

Insgesamt befragte KPMG für die Studie 953 Manager aus der Automobil-Branche.

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23.01.2018
Autor: Dörte Neitzel
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