Polizei verfolgt E-Bike mit 100 Stundenkilometern

Foto: Colourbox/Heiko Kueverling Polizeikontrolle
Die Polizei hat einen Fahrradfahrer gestoppt, der sein Mountainbike selbst zu einem E-Bike umgebaut hatte.

Am 15. November, kurz vor 20 Uhr staunten zwei Polizisten aus Soest nicht schlecht, als ihnen ein Radfahrer begegnete, der mit 40 bis 60 Stundenkilometern unterwegs war. Um den Fahrer zu stoppen, mussten die Beamten kurzfristig auf 100 Stundenkilometer beschleunigen.

An einem Kreisverkehr konnten die Polizisten den 45-jährigen Radler aus Lippetal dann stoppen. Zwar trug er einen Fahrradhelm, aber der Mann hatte anscheinend sein Mountainbike zu einem E-Bike umgebaut.

Der Mann trug einen Rucksack, in dem sich ein Akku befand. Aus dem Rucksack führte ein Kabel zum Sattel des Rades. Zusätzlich waren weitere Kabel am Rahmen vorhanden und in der Nabe des Hinterrades war ein Elektromotor verbaut. Für das Rad gab es keine Betriebserlaubnis, Versicherung oder Zulassung.

Da der dringende Verdacht bestand, dass es sich um ein führerscheinpflichtiges Fahrzeug handelte, gab es eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Straßenverkehrszulassungsordnung. Die Polizei stellte das Rad sicher und lässt es nun durch einen Gutachter untersuchen.
Darüber hinaus soll der Radler unter Einfluss von Drogen unterwegs gewesen sein, ein Vortest verlief positiv.

Alle neuen E-Bikes 2018:

21.11.2017
Autor: ElektroBIKE
© ElektroBIKE online