E-Bike Dumping: EU lädt chinesische Delegation zum Hearing

Foto: F-Wheel DYU Smart Bike D2: Pedelec-Zwerg zum Klappen
Im Rahmen der aktuellen Anti-Dumping-Investigation seitens der EU in Sachen E-Bike-Importe aus China wird eine chinesische Delegation in Brüssel erwartet.

Am 18. April kommt es zu einem offiziellen Hearing in Sachen Anti-Dumping chinesischer E-Bike-Importe. Eingeladen ist auch eine chinesische Delegation bestehend aus Repräsentanten der Wirtschaftskammer für Im- und Exporte für Maschinen und elektronische Produkte (CCCME).

Die CCCME will auf dem Hearing Argumente gegen einen etwaigen Strafzoll auf ihre E-Bikes seitens der EU vortragen. Die Untersuchung in Sachen E-Bike-Importe aus China in die EU wurde von dem Europäischen Fahrradindustrie-Verband EBMA eingeleitet, fand aber nicht überall in Europa Beifall.

Unter dem Dach des E-Leichtfahrzeug-Lobbyverbandes Leva bildete sich ein aus 21 Mitgliedern bestehendes europäisches E-Bike-Importeurskollektiv, das in der EBMA-Forderung einer erneuten EU-Untersuchung in Sachen "unter Preis verkaufter E-Bike-Importe aus China" keinen Anlass sieht, einen etwaigen Anti-Dumping-Strafzoll zu verhängen.

Dabei gerieten unter anderem auch einige Aussagen der EBMA unter Beschuss, mit denen der Verband den Chinesen unfaire Geschäftsmaßnahmen, die zu einem unfairen Wettbewerb führen würden, vorwirft. Des Weiteren wurde einige von der EBMA in den Raum geworfenen Zahlen angezweifelt.

17.04.2018
© ElektroBIKE online