Bund fördert ab sofort E-Lastenräder und -anhänger

Foto: Babboe Babboe Mini: Kürzeres Lasten-E-Bike für die Stadt
Dank einer neuen Richtlinie sind seit dem 1. März E-Lastenräder und -anhänger förderfähig. Käufer bekommen bis zu 2.500 Euro Prämie.

Ab März 2018 erhalten Käufer von elektrisch unterstützten Lastenrädern und -anhängern einen Zuschuss von 30 Prozent. In Euro sind es maximal 2.500 Euro.

Mit der sogenannten Kleinserien-Richtlinie startet das Ministerium ein neues Förderprogramm im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Gefördert werden Produkte und Verfahren für den Klimaschutz, die bereits marktreif sind, aber den Durchbruch noch nicht geschafft haben, heißt es in der Ausschreibung.

Voraussetzung für die Förderung

Voraussetzung für die Förderung sind ein Kubikmeter Ladevolumen bzw. 150 Kilo Zuladung. Förderfähig sind E-Lastenfahrräder und E-Lastenanhänger einzeln oder auch als Gespann, bei dem zumindest ein Teil des Fahrzeugs über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen muss. Daher fallen nicht alle E-Lastenräder unter die Richtlinie, etwa Lastenräder für den Transport von Personen und solche, die als Verkaufsstände dienen, und zum anderen Gebrauchträder, Prototypen sowie selbstgebaute Räder.

Die Förderung gilt rückwirkend für Anschaffungen, die nach dem 29. November 2017 getätigt worden sind. Antragsberechtigt sind sowohl Unternehmen und Kommunen als auch Organisationen. Online-Anträge werden ab sofort vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entgegen genommen.

04.04.2018
© ElektroBIKE online