Bafang widerspricht Dumping-Vorwürfen

Foto: Bafang Bafang: Mittelmotoren für E-MTBs und Akku-Integration im Unterrohr
Der E-Bike-Motorenhersteller Bafang hat die Anschuldigungen über chinesische Dumpingpreise für E-Bikes zurückgewiesen.

Im Oktober hatte die European Bicycles Manufacturers Association (EBMA) eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Chinesische Hersteller sollen E-Bikes zu Dumpingpreisen anbieten. Dem Verband zufolge verkaufen Chinesen ihre E-Bikes auf dem europäischen Markt wegen staatlicher Subventionen zu extrem niedrigen Preisen, teils unter den Produktionskosten.
Dem hat nun Bafang Electric widersprochen, da das Unternehmen in der Beschwerde namentlich genannt wurde.

Nach eigener Aussage will Bafang bereits 1999 den Markt für E-Bikes erschlossen haben. Ab 2003 soll das Unternehmen dann seine eigene Marke aufgebaut haben.

Das wäre lange bevor europäische Hersteller dieses Segment besetzt hätten. Seitdem sei Bafang nach eigener Darstellung zu einem weltweiten Komponentenzulieferer geworden. Bafang widerspricht darüber hinaus dem Vorwurf, umfangreiche, staatliche Subventionen zu erhalten, und damit E-Bikes zu Dumpingpreisen anbieten zu können. Die Entwicklungen seien das Resultat von Wettbewerb, Angebot und Nachfrage.

Das bezeuge ein „unvollständiges, verzerrtes und voreingenommenes Verständnis von der Geschichte des Elektrorads und der chinesischen Fahrradindustrie“ der Europäer.

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16.11.2017
Autor: ElektroBIKE
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