1000 Euro Kopfprämie: E-Bike-Mechaniker verzweifelt gesucht

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Ein österreichisches E-Bike-Unternehmen sucht E-Mechaniker, findet aber keine. Nun soll ein Kopfgeld das Problem lösen.

Der Chef des österreichischen E-Bike-Unternehmens E-Mobility, Rainer Aichinger, merkt den oft zitierten Fachkräftemangel am eigenen Leib: Er findet keine Mitarbeiter und bietet mittlerweile eine Kopfprämie für die Vermittlung eines E-Bike-Fahrradmechanikers und eines Werkstattleiters.

Kopfprämie als letzte Lösung

"Ich habe schon alles probiert, aber es gibt auf dem Markt keine qualifizierten Fachkräfte mehr, die ich für meine Rad-Werkstatt benötige", sagt Aichinger im Webportal Nachrichten.at.

1.000 Euro soll derjenige erhalten, der ihm einen qualifizierten Mitarbeiter vermittelt, der mindestens ein Jahr lang im Betrieb bleibt.

Kein Lehrberuf mehr in Österreich

"Die Fahrradbranche boomt seit Jahren, das E-Bike-Segment wächst rasant, aber den Lehrberuf des Fahrradmechanikers gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr", zitiert Nachrichten.at den Unternehmens-Chef.

Bei Aichinger, der seinen Betrieb im Jahr 2010 gegründet hat, sind aktuell sechs Vollzeit- und fünf Teilzeitkräfte beschäftigt. Drei davon arbeiten in der Werkstatt, der Rest in Verkauf, Beratung und Kundenservice. Er könnte aber mehr Personal beschäftigen.

Betreuungsintensive E-Bikes

Zum Einen sei ein E-Bike betreuungsintensiver als ein normales Fahrrad, so der Unternehmer, zum Anderen brauche Aichinger engagierte Mitarbeiter, um seinem Anspruch an seine Kunden gerecht zu werden.

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28.11.2017
Autor: ElektroBIKE
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