Mittelmotoren für E-Bikes und Pedelecs im Vergleich

Mittelmotoren im Vergleich: Yamaha

Foto: ElektroBIKE Yamaha SDC Antrieb Mittelmotor

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Der Yamaha-Mittelmotor kommt sowohl an Tiefeinsteigern als auch an E-MTBs zum Einsatz. Er ist durchzugsstark und unterstützt auch bei niedrigen Trittfrequenzen. Der Yamaha-Antrieb unterstützt ein Doppelkettenblatt.

Seit 1993 baut die Firma Yamaha Elektromotoren für Fahrräder. Für die E-Bike-Saison 2016 gibt es ein Update für den Yamaha-Mittelmotor.

Das Besondere am Yamaha-Antrieb ist der Zero-Cadence-Support. Der Motor unterstützt bereits bei sehr niedrigen Trittfrequenzen, wodurch der Fahrer bei langsamer Fahrt im schwierigen Gelände Unterstützung genießt.

Weiterhin kann ein E-Bike mit Yamaha-Motor mit einem Doppelkettenblatt bestückt werden. Dadurch erhöht sich das Schaltspektrum.

Kräftiger Yamaha-Mittelmotor 2016 auch für S-Pedelecs

Der Mittelmotor von Yamaha wird von mehreren E-Bike-Herstellern verbaut. Dabei kommt der Yamaha-Antrieb in E-Bikes unterschiedlicher Kategorien zum Einsatz. Haibike stattet seine gesamte E-Bike-Serie Sduro mit dem Yamaha-Antrieb aus. Im ElektroBIKE-Test 2015 zeigte sich der Yamaha-Antrieb am Haibike Sduro FullNine RX als durchzugsstark und spritzig.

Im großen ElektroBIKE-Test 2015 sicherte sich das Tiefeinsteiger-E-Bike Giant Prime E+1 Disc durch den "bärenstarken Yamaha-Motor" das Prädikat Kauftipp. Die ElektroBIKE-Tester bewerteten den Yamaha-Mittelmotor als stark und ausgeglichen.

Giant ist 2016 auch der erste E-Bike-Hersteller, der ein S-Pedelec mit Yamaha-Motor auf den Markt bringt. Beim Giant Quick-E+ leistet der Mittelmotor 350 Watt bei einem maximalen Drehmoment von 80 Nm.

Die Daten des Yamaha-Mittelmotors im Überblick (laut Hersteller):

  • Leistung: 250 Watt (Pedelec) / 350 Watt (S-Pedelec)
  • Drehmoment: 70 Nm
  • Unterstützungsstufen: Eco, Standard, High
  • Gewicht: 3,5 Kilo (ohne Antriebsritzel)

E-Bike mit Yamaha-Mittelmotor:

04.08.2015
Autor: Benjamin Linsner
© ElektroBIKE online