Kauftipps: Fahrradhelm - so finden Sie den richtigen

Schließlich schnallen Sie sich ja auch an

Fahrradhelme sind längst keine drückenden, hässlichen Kochtöpfe mehr, unter deren Rand schon im Frühling der Schweiß hervor rinnt. Inzwischen sind Fahrradhelme komfortable Hightech-Produkte, an denen kein vernünftiger Biker vorbei kommt. UrbanBIKING erklärt, worauf Sie beim Kauf achten müssen.
Foto: Nutcase Helm Nutcase Hula Lounge Rad Helm www.urbanbiking.de

Nutcase Hula Lounge: Bike-Helme können auch hübsch ausschauen.

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Auch wenn der Fahrradhelm in Deutschland noch nicht Pflicht ist: Wer einen Funken Verstand unterm Scheitel hat, wird auf diesen Schutz desselben nicht verzichten. Schließlich können schon Stürze bei geringer Geschwindigkeit zu schlimmen, wenn nicht gar tödlichen Schädelverletzungen führen, wenn Sie unglücklich aufschlagen.

Deshalb rät UrbanBIKING: Nie ohne Helm fahren – erst recht nicht, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, die Ihr Vorbild brauchen. Apropos Kinder: Gewöhnen Sie Ihre Kinder von klein auf an den Helm, dann gibt’s später kein Theater. Ganz zu schweigen davon, dass man auch mit einem schicken Laufrad aus Olivenholz kann schnell und schwer stürzen kann, vor Allem, wenn die Kontrolle übers Rad noch sehr zu wünschen übriglässt.

Darauf müssen Sie achten:

  • Der Helm sollte über möglichst gute Lüftungsschlitze verfügen - zumindest, wenn Sie sportlich-schwitzintensiv unterwegs sind.
  • Die Lüftungsschlitze sollten zumindest an der Stirnseite mit einem Fliegengitter verschlossen sein, damit sich keine Insekten unterm Helm verfangen können.
  • Achten Sie darauf, dass Sie den Helm im Umfang genau an Ihren Kopf anpassen können. Viele Helme gibt es in zwei Größen, manche sogar in drei oder vier Größen.
  • Auch die Riemen, die den Helm unterm Kinn halten sollten sich genau auf Ihren Kopf hin justieren lassen und dann sauber am Gesicht anliegen.
  • Nicht nur der schiere rechnerische Kopfumfang zählt sondern auch die exakte Passform. der Helm sollte rund um den Kopf gleichmäßig anliegen und nicht wackeln.
  • Manche (vor Allem: Kinder-) Helme verfügen an der Rückseite über batteriebtriebene Rücklichter, die die Sichtbarkeit erhöhen
  • Achten Sie bei der Farbwahl nicht auf Dezenz – der Helm darf auf Ihrem Kopf ruhig leuchten wie eine Baustellen-Lampe in der Nacht. Das erhöht die Sichtbarkeit.
  • Ein richtig leichter Helm wiegt um 250 Gramm, mehr als 300 Gramm sollte heute kein Helm mehr auf die Waage bringen
  • Die Schaumstoff-Pads im Inneren des Helms sollten sich herausnehmen und waschen lassen.
  • Es gibt übrigens auch Helme, die als Fahrrad- und als Bergsporthelme zugelassen sind.
  • Wenn Ihnen Lüftung nicht wichtig ist, wohl aber eine coole Optik, sollten Sie sich auch einmal bei den BMX-Helmen umschauen. Dieses Segment bietet sehr coole Designs.
Foto: Uvex Uvex Star Red Rad Helm www.urbanbiking.de

Für die härteren Jungs: Uvex Star Red.

Und klar: Wenn Ihr Helm einmal bei einem Sturz ordentlich was abbekommen hat, müssen Sie Ihn unbedingt austauschen, auch wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen sind. Mikroskopisch feine Risse können dazu führen, dass die Schale beim nächsten Mal keine Energie mehr aufnehmen kann und sofort zerplatzt, ohne Sie schützen zu können. Aus diesem Grund sollten Sie mit Ihrem Helm auch pfleglich umgehen und ihn nicht unnötig fallen lassen oder an harte Ecken anschlagen.

29.07.2010
Autor: Mario Steinheil
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