Diebstahlschutz: So schützen Sie ihr E-Bike/Pedelec

Lohnt sich eine Diebstahl-Versicherung für E-Bikes/Pedelecs?

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Manchmal reicht selbst das stärkste Schloss nicht aus, um einen Diebstahl Ihres E-Bikes/Pedelecs zu verhindern. In dem Fall können Versicherungen den (finanziellen) Schmerz mindern. Welche Möglichkeiten es gibt, ihr E-Bike/Pedelec gegen Diebstahl zu versichern, lesen Sie hier.

Die durchschnittlichen Anschaffungspreise für ein Markenpedelec liegen bei rund 1.700 Euro. Vor allem in finanzieller Sicht sind Pedelecs für Diebe hochinteressant und für die Besitzer im Fall eines Diebstahl ein herber Verlust.

Aus dem hohen Wert der Pedelecs ergeben sich auch beim Thema Versicherung Besonderheiten. Die gängigste Variante ist die Absicherung über die Fahrradzusatz-Versicherung der Hausratversicherung. Roland Huhn, Leiter Verkehr, Tourismus, Technik beim ADFC, erklärt: „Die Fahrrad-Zusatzversicherung zur Hausratversicherung ist oft in der Höhe auf einen Prozentsatz der Hausratversicherungssumme begrenzt, zum Beispiel ein Prozent von 50.000 Euro. Diese 500 Euro reichen dann für den Ersatz eines gestohlenen Pedelecs nicht aus.“

Durch die Hausratversicherung ist Ihr E-Bike/Pedelec geschützt, wenn es durch Einbruch aus dem verschlossenen Keller oder aus einer Garage gestohlen wird. Wie aber schützen Sie Ihr Pedelec im offenen, öffentlichen Raum?

Sie können sich überlegen, ob Sie eine extra Fahrradversicherung abschließen. Dies kann unter Umständen teuer sein.

Experte Roland Huhn: „E-Bikes mit Versicherungskennzeichen kann man relativ preiswert als Zusatz zur vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung gegen Diebstahl versichern.“ Für um die 150 Euro im Jahr sind S-Pedelecs dann auch gegen Diebstahl versichert.

Dies funktioniert bei normalen Pedelecs (Motorunterstützung bis 25 km/h) leider nicht. Roland Huhn rät: „Hier sollte man sich bei seinem Hausratversicherer erkundigen, ob und zu welchen Bedingungen
es in der Fahrrad-Zusatzversicherung versichert ist, und unter Umständen den Versicherungsschutz anpassen, zum Beispiel auf vier Prozent bei der oben genanntenHausratversicherungssumme von 50.000 Euro. Das würde dann für einen Schaden von 2.000 Euro ausreichen.“