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Studie: Pendeln mit dem Rad senkt Krebsrisiko

Wer häufig in die Pedale tritt, hat ein geringeres Risiko, an Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken, so eine Studie.

Wer sich auf dem Weg zur Arbeit bewegt statt nur im Auto zu sitzen, wird weniger häufig krank. Genauer gesagt: Er senkt sein Risiko, an Krankheiten wie Krebs oder des Herz-Kreislaufsystems zu erkranken. Das ist das Fazit einer Studie des Forschungsunternehmens UK Biobank.
Wie das British Medical Journal berichtet, wurden zwischen April 2007 und Dezember 2010 mehr als 500.000 Teilnehmer untersucht, davon etwa die Hälfte Pendler, die nicht permanent zu Hause arbeiteten.

Das Fazit: Wer zur Arbeit mit dem Rad fährt, lebt länger und hat ein deutlich geringeres Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs zu erkranken. Für die Forscher besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen der Bewegung und dem Gesundheitszustand. Faktoren wie (Über-)Gewicht, Essverhalten oder Rauchen rechneten sie heraus.

Während der 5-Jahres-Studie nahm das Sterberisiko um 41%, das Krebsrisiko um 41% und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten um 46% für Personen, die das Rad zur Arbeit nahmen ab.

Ebenfalls ein Ergebnis: Es kommt tatsächlich aufs Radfahren an. Laufen hat zwar ebenfalls positive Effekte, jedoch fallen diese im Vergleich zum Radfahren geringer aus. Am schlechtesten sehen die Ergebnisse für Pendler aus, die sich sitzend, also beispielsweise im Auto oder öffentlichem Nahverkehr, zur Arbeit bewegen.

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