Teil des
UB MB Elektrobike vs Mountainbike TEASER Dennies Stratmann

5 Vorurteile gegenüber E-Bikes - was ist dran?

Sind diese 5 Vorurteile berechtigt?

Die Vorurteile gegenüber E-Bikes halten sich beständig. Doch was ist an den einzelnen Aussagen dran? ElektroBIKE hat 5 Vorurteile unter die Lupe genommen.

E-Bike fahren strengt nicht an

Stimmt nicht! „Auf dem E-Bike zu fahren ist grundsätzlich gleich anstrengend wie auf dem normalen Rad“, sagt Moutainbike-Marathon-Profi Tim Böhme, „man ist nur schneller unterwegs.“ Man müsse dabei mehr Masse bewegen, was „einen um einiges höheren athletischen Anspruch“ mit sich bringe. „Das E-Bike verleitet zwar dazu, sich weniger anzustrengen,“ so Böhme weiter, „aber macht es macht doch mehr Spaß mit 18 Km/h bergauf zu fahren, als mit 10 Km/h – das spornt sogar an, noch eher an die Belastungsgrenze zu gehen.“

E-Bikes sind unsportlich

Stimmt nicht! Beim moderaten E-Bike fahren verbrennt der Körper durchschnittlich 300 Kalorien pro Stunde, im Vergleich zum normalen Rad sind das nur 100 Kalorien weniger. Außerdem fahren gerade nicht ganz so fitte Hobbysportler mit dem Elektrobike nachgewiesenermaßen öfter und länger – mit einer durchaus hoher Intensität. Selbst im Training für fittere Radfahrer kann das E-Bike Vorteile bringen. Beispielsweise sagt Fitness Experte Tim Böhme vom Radlabor Frankfurt: „Nach dem Fahren auf dem E-Bike wirkt das normale Rad deutlich leichter – ein positiver Effekt.“

E-Bikes sind nur etwas für Renter

Stimmt nicht! Elektrobikes sind etwas für Jedermann. Ob als Fortbewegungsmittel oder als Trainingsgerät hat das E-Bike durchaus seine Daseinsberechtigung für Jung und Alt. Im Training kann das Elektrobike gerade für nicht ganz so fitte ein guter Einstieg sein und auch im Alltag kann das E-Bike eine Alternative für das Auto für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen sein. Auch für Paare oder Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen, ist das Motor-unterstützte Bike die Lösung, um doch zusammenfahren zu können.

E-Bikes sind zu schwer

Stimmt zum Teil! Sicher sind E-Bikes schwerer als normale Räder. Doch das liegt allein an den zusätzlichen Bauteilen, wie Akku und Motor. Durch die elektrische Unterstützung spürt man den Gewichtsunterschied im Alltag jedoch nicht. Zudem ist bei E-Bikes durch das höhere Gewicht auch der athletische Anspruch höher – was sich wiederum positiv auf den Trainingseffekt auswirkt.

E-Bikes sind gefährlich

Stimmt und stimmt nicht! Generell ist man mit dem E-Bike nicht schneller unterwegs als auf normalen Rädern, da die Unterstützung bei den meisten Modellen nicht über 25 Km/h hinaus geht. Sich jedoch als Neuling durch die erweiterten Möglichkeiten direkt auf Profi-Terrain im Gelände zu bewegen ist natürlich nicht ratsam. Es gibt die Möglichkeit zunächst einen E-Bike-Führerschein zu machen. Hört sich zwar überflüssig an, wenn man als Kind schon das Radfahren gelernt hat – hat aber schon vielen sehr geholfen.

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