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Commuting: Was uns bewegt

Was uns bewegt - powered by Neodrives Gut gependelt

Mit dem E-Bike oder Fahrrad zur Arbeit – (nicht erst) seit Corona liegt Commuting voll im Trend. Doch was macht das Pendeln aus? Gedanken zum Weg von A nach B.

Vor Kurzem hat mir jemand die Frage gestellt, was ich unter dem Begriff Commuting verstehe. Ehrlich gesagt, habe ich mir nie intensive Gedanken dazu gemacht, weil es für mich bislang nur das neudeutsche Wort für Pendeln war. Also die regelmäßige Fahrt zwischen dem Wohnort und dem Arbeitsplatz. Aber wann trifft die Bezeichnung Pendler eigentlich zu? Wenn ich die Stadtgrenze von meinem Wohnort überschreite? Sobald ich besonders lang, 45 Minuten und mehr, bis zu meiner Arbeitsstelle unterwegs bin? Ich sage: Jeder, der regelmäßig von Ort A nach B fährt, ist für mich ein Commuter. Mit dem Fahrrad versteht sich. Das Pendler-Erlebnis auf zwei Rädern, jetzt immer öfter mit zwei Rädern und einem Elektro-Motor, ist unerreicht: Ich bin unabhängig, flexibel in der Zeit, muss mich nicht nach dem Fahrplan öffentlicher Verkehrsmittel richten, und Staus kenne ich nur, wenn ich an den stehenden Blechkolonnen vorbeifahre.

Auch wenn ich gerade die meiste Zeit im Homeoffice arbeite, freue ich mich auf die Tage im Büro. Rauf aufs Rad, frische Luft schnappen – das bedeutet für mich aktive Erholung. Vor und nach der Arbeit. Welches Rad dabei in Frage kommt? Da gibt es individuell sehr viele Unterschiede und Präferenzen. Sicherheit und Wartungsarmut stehen für Pendler im Vordergrund. Da viele relativ kurze Strecken fahren, erübrigt sich die Frage nach großen Akkus. Außer bei einem S-Pedelec, das gerne auf längeren Strecken zum Einsatz kommt. Da braucht es Sprit im Tank. Was es außerdem bedarf: eine Förderung für Bike-Commuter: in Form einer besseren Infrastruktur, aber vielleicht auch eine finanzielle Unterstützung – abhängig von der Nutzungshäufigkeit oder auch für Pendlerkleidung. Es lohnt sich sehr, übers Commuting nachzudenken. Wann fängst du an?

Der Autor: Andreas Binz leitet bei Alber seit 2017 die Business Unit neodrives. Als Schüler pendelte er mit dem Rad fünf Kilometer über Feldwege zur Schule. Die Rückfahrt dauerte mitunter Stunden.

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