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E-Bike leasen: Alle Tipps und Infos zum Leasing

E-Bike-Leasing: Dienstrad statt Dienstwagen

Viele Autofahrer nutzen das Dienstwagenprivileg schon lange. Seit 2012 können E-Bikes über Leasing finanziert werden. ELEKTROBIKE erklärt, wie Sie ihr E-Bike vom Chef bekommen: So können Sie ein Dienstrad über den Arbeitgeber leasen

Radfahrer und E-Biker kennen ihre Vorteile im Berufsverkehr: Sie umgehen das Verkehrschaos, Staus und finden ohne Probleme einen Parkplatz. Fitness, Gesundheit und die Umwelt profitieren darüberhinaus von Fahrrad-Pendlern. Seit 2012 ist es allen Radfahrern möglich, über ein Gehaltsumwandlungsmodell ihr Rad zu finanzieren. Wenn der Arbeitgeber an einem entsprechenden Programm teilnimmt, kann der Arbeitnehmer bei einem Fachhändler des Programms ein Rad auswählen. Je nach Gehalt, Steuerklasse, Fahrradmodell und einigen weiteren Einflussgrößen spart der Arbeitnehmer gegenüber einem Direktkauf.

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E-Bike-Leasing und mehr

Interessant: Egal ob Rennrad, Mountainbike, Trekkingrad oder E-Bike, alle Fahrradtypen kommen für die Dienstradregelung in Frage. Einzige Voraussetzung: Der Neuwert des Bikes muss über 749 Euro liegen. Das sollte kein Hindernis darstellen, denn gerade für teurere E-Bikes wird die Dienstradregelung interessant. Wenn Sie sich für ein Modell für die Finanzierung ihres E-Bikes interessieren, können Sie sich bei den folgenden Anbietern eine Beispielrechnung erstellen lassen. Übrigens können Arbeitnehmer das Dienstfahrrad nicht nur beruflich nutzen. Damit profitieren Sie auch bei Touren in der Freizeit und am Wochenende vom geleasten Bike.

Wie funktioniert Rad-Leasing?

Das Dienstrad-Leasing läuft folgendermaßen ab: Der Arbeitnehmer least ein E-Bike – in der Regel über einen Zeitraum von 36 Monaten – und überlässt es seinem Arbeitnehmer. Der kann dafür das Rad sowohl dienstlich als auch privat nutzen. Zum Jahresbeginn 2019 hat sich die steuerliche Handhabung dieses Konstrukts geändert. Seitdem sind zwei Modelle möglich, die unterschiedlich besteuert werden. Im ersten Modell stellt der Arbeitgeber das Dienstrad seinem Mitarbeiter zusätzlich zum Bruttogehalt zur Verfügung. In diesem Fall muss der Arbeitnehmer die private Nutzung des E-Bikes, die bis Ende 2018 noch mit einem Prozent des Radpreises zu versteuern war, seit Jahresbeginn 2019 nicht mehr versteuern. Im zweiten Modell, das die Regel darstellt, findet eine Gehaltsumwandlung statt.

Der Arbeitnehmer verzichtet hierbei auf einen Teil seines Gehalts und bestreitet damit die fälligen Leasingraten für das Dienstrad. In diesem Fall muss er seit 1. Januar 2019 nur noch 0,5 Prozent des Radpreises versteuern, also nur noch die Hälfte im Vergleich zum letzten Jahr. Gleichzeitig hat der Arbeitnehmer den Vorteil, dass durch die Gehaltsumwandlung das sozialversicherungspflichtige Einkommen sinkt, was unter dem Strich zu einer Ersparnis gegenüber dem Direktkauf führt. Unten haben wir eine Beispielrechnung für ein Dienstrad-Leasing per Gehaltsumwandlung aufgestellt. Hier wird die Ersparnis gegenüber dem Direktkauf deutlich. Weitere Vorteile für den Arbeitnehmer: Sein Pedelec ist versichert, außerdem kann er Zubehör, das fest mit dem Rad verbunden ist, in den Leasingvertrag mit hineinnehmen.

Interview mit JobRad-Chef Ulrich Prediger:

Ulrich Prediger CEO JobRad
PR JobRad
ELEKTROBIKE: Wieviel Prozent können Arbeitnehmer beim E-Bike-Leasing per Gehaltsumwandlung
gegenüber dem Direktkauf sparen?

Ulrich Prediger: Wenn ein Mitarbeiter ein Fahrrad oder E-Bike per Gehaltsumwandlung bezieht, spart er gegenüber einem herkömmlichen Kauf bis zu 40 Prozent. Er proftiert dabei von der Anfang 2019 neu eingeführten steuerlichen Förderung, der 0,5-Prozent-Regel. Immer mehr Arbeitgeber übernehmen auch die Kosten für eine Inspektion oder die Versicherung oder bezuschussen die Leasingrate. Wenn ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern ein Dienstrad zusätzlich zum Gehalt kostenfrei zur Verfügung stellt, fahren diese ihr Rad sogar komplett steuerfrei.

Welche Vorteile hat der Arbeitnehmer, abseits von der Ersparnis, bei dem Modell der Gehaltsumwandlung noch gegenüber dem Direktkauf im Laden?

Die Vorteile sind zahlreich: Der Arbeitnehmer profitiert von der Steuerförderung in Höhe von 0,5 Prozent, durch kleine monatliche Raten muss er nicht direkt den gesamten Kaufpreis eines E-Bikes bar verfügbar haben, das Rad ist versichert und der Arbeitnehmer hat nach einem Zeitraum von 36 Monaten die Möglichkeit, das E-Bike zurückzugeben und kann sich wieder ein neues Modell aussuchen – oder er übernimmt es, wenn der Dienstradanbieter dies am Ende der Laufzeit anbieten.

Gibt es für Arbeitnehmer, die ihren Dienstradvertrag 2018 oder früher abgeschlossen haben, trotzdem die Möglichkeit, von den steuerlichen Vorteilen seit Januar 2019 zu proftieren?

Für den laufenden Überlassungsvertrag gibt es keine Möglichkeit. Aber gegebenenfalls hat der Arbeitnehmer die Chance, ein zweites Rad für sich oder seinen Partner über den Arbeitgeber zu beziehen, sodass er dann von der neuen steuerlichen Förderung profitiert.

Diese Anbieter sind Spezialisten in Sachen Fahrrad-Leasing

Jobrad
Wie viel können spare ich mit einem Leasing-Modell? Diese Frage können Sie auf Jobrad herausfinden. Das Unternehmen aus Freiburg gilt als eine der Pioniere in Deutschland. Zusätzlich gibt es Informationen für Arbeitgeber zu den Möglichkeiten des Anbieters.

Eurorad
Die Zweirad-Einkaufs-Handelsgenossenschaft (ZEG), die Marken wie Bulls, Kettlar und Hercules im Programm hat, schickt ihre eigene Leasingplattform ins Rennen, die Eurorad Bikeleasing.

Lease a Bike
Neben den üblichen Muster-Rechnern gibt es online bei Lease a Bike, einem Programm von Derby Cycle zusätzlich ein praktisches Tool, um das passende Bike zu finden.

Leasing-Beispiel

Deinstrad Beispielrechnung

E-Bike-Kaufpreis   2500 €
Bruttomonatsgehalt 3.000 €
Steuerklasse  1
Monatliche Umwandlungsrate Prozentuale Ersparnis  73,91 € 33,96 %
Nettobelastung im Monat (36 Monate)  43,68 €
Relative Ersparnis gegenüber Direktkauf  1.027,39 €

Das Video von Jobrad erklärt, wie Bike-Leasing funktioniert

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