E-Bike-Kaufberatung Benjamin Hahn

E-Bike-Kaufberatung: Welches Pedelec passt zu mir?

So finden Sie das passende E-Bike

Was für ein E-Bike soll ich kaufen? Diese Frage treibt E-Bike-Interessierte um. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Pedelec-Kauf und sagen ihnen, wie sie das beste E-Bike für sich finden.

An ihre erste Fahrt können sich die meisten E-Biker erinnern. Im Gedächtnis bleibt vor allem das Vergnügen, das sich bei allen einstellt, sobald der E-Motor zum ersten Mal einsetzt. Das wollen Sie auch erleben? Dann schlagen Sie jetzt zu und starten in den Frühling 2020 auf dem Sattel eines E-Bikes. So groß war die Auswahl nie: Unzählige Motoren-Varianten, Fahrradmarken und E-Bike-Kategorien warten auf Sie. Aber für welches sollen Sie sich entscheiden? Um die Auswahl zu erleichtern, beantworten wir auf den folgenden Seiten die wichtigsten Fragen.

Mit diesem Basiswissen ausgerüstet, sind Sie bereit für den Kauf ihres Traum-E-Bikes. Wie viel Sie dafür ausgeben müssen? Das ist ganz unterschiedlich. Bei manchen Anbietern gibt es schon Modelle unter 1000 Euro. Allerdings sind diese nur eingeschränkt zu empfehlen, weil die Qualität vor allem der Anbauteile meistens nicht hochwertig ist. Wollen Sie ein neues, solides Pedelec kaufen, sollten Sie zumindest mit 1700 Euro rechnen. Nach oben sind keine Preisgrenzen gesetzt.

Wofür Sie sich entscheiden, kommt auf Ihren persönlichen Geschmack und den Einsatzzweck an. Sicher ist: Ohne E-Bike wollen Sie danach nicht mehr sein.

Alle Themen der E-Bike-Kaufberatung:

Welcher Motoren-Typ passt zu mir?

Was für Akkus gibt es eigentlich?

Welche Akku-Größe brauche ich?

Muss ich den Akku pflegen?

Wo kaufe ich ein E-Bike?

Kann ich mein E-Bike leasen?

Die E-Bike-Typen im Überblick

Auf welche Teile muss man achten?

Die Checkliste für die E-Bike-Probefahrt

Welche Rahmengröße brauche ich?

Wer braucht ein E-Mountainbike oder ein E-Rennrad?

Welcher Motoren-Typ passt zu mir?

Die unterschiedlichen Antriebstypen unterscheiden sich nicht nur durch ihre Position, sondern auch durch den Charakter der Unterstützung.

Der Frontmotor

Frontmotoren sind selten geworden. Sie kommen fast nur noch bei günstigen E-Bikes vor, da sie auch das Lenkverhalten negativ beeinflussen und unharmonisch arbeiten.

 lässt sich einfach nachrüsten

 sehr günstiger Preis

 wirkt sich durch seine Position negativ auf das Fahr- und Lenkverhalten aus

 unterstützt eher unharmonisch; manche haben deutlichen Vor- oder Nachlauf

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Eher an günstigen E-Bikes zu finden: Der Frontantrieb.

Der Mittelmotor

Mittelmotoren sind in. Es gibt sie als starke E-MTB- oder als sanfte City-Bike-Varianten, die durch den zentralen Schwerpunkt ein fahrradähnliches Fahrgefühl garantieren.

 viele Varianten: von sanft bis stark

 zentraler Schwerpunkt, gutes Fahrverhalten

 unterstützt meist sehr direkt und harmonisch; ist durchzugsstark am Berg

 hoher Verschleiß bei Kette und Ritzel

 keine Rekuperation, selten nachzurüsten

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Bewährt, verlässlich und beliebt sind Mittelmotoren.

Der Heckmotor

Mit ordentlich Power starten Antriebe in der Hinterradnabe durch. Sie sind oft an S-Pedelecs zu finden. Sie sind geräuscharm und beanspruchen Kette und Ritzel nicht so stark.

 meist stark, dabei sehr leise

 ermöglicht Rekuperation, der Verschleiß von Kette und Ritzel ist gering

 E-Bike kann durch die Gewichtsverteilung hecklastig werden

 manchmal etwas unharmonisch

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Heckantriebe bieten einige Vorteile.

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Was für Akkus gibt es eigentlich?

Zwei Bauarten bestimmen das Angebot: auf dem Rahmen angebrachte und nahezu unsichtbar integrierte Batterien.

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Integriert: Hier verschwindet der Akku komplett im Unterrohr.
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Offen: Manche Hersteller setzen den Akku ganz einfach auf das Unterrohr. Es gibt auch eine semiintegrierte Variante.

Welcher Akku zu Ihnen passt, ist eine Geschmacks- und oft auch eine Geldfrage. Integrierte Batterien geben dem E-Bike einen aufgeräumten, cleanen Look. Meist lassen sie sich wie aufgesetzte Akkus zum Laden ausbauen. Bei integrierten Akkus sollten Sie testen, ob Sie gut an die Ladebuchse herankommen.

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Welche Akku-Größe brauche ich?

Nicht jedes Pedelec braucht unbedingt die maximal mögliche Akku-Kapazität.

Die Kapazität der Batterie wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Im Moment gelten 500 Wh als Standard. Wie viele Kilometer Reichweite sich daraus ergeben, hängt nicht nur vom Motor ab; Einfluss auf die Reichweite haben außerdem die gewählte Unterstützungsstufe, das Gesamtgewicht aus E-Bike und Fahrer sowie das Gelände und die Außentemperatur. Die meisten Systeme geben eine Restreichweite im Display oder in der App an. Hohe Kapazitäten sind nicht immer notwendig, für Kurzstrecken kann ein kleiner Speicher reichen. Vor allem wenn man nicht immer in der höchsten Unterstützung unterwegs ist.

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Muss ich den Akku pflegen?

Ja! Ein gut behandelter Akku lebt länger: Steht das E-Bike, sollte der Akku bei etwa 15 °C zur Hälfte geladen aufbewahrt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie vermeiden.

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Eigentlich sind die Abdeckungen der Buchsen dicht, es kann aber sein, dass die Kontakte manchmal etwas Pflege benötigen.

Tipps für längeres Akku-Leben:

  1. Laden Sie Ihren E-Bike-Akku nur mit dem passenden Ladegerät des Herstellers. Nutzen Sie andere, kann die Batterie beschädigt werden und Ihre Ansprüche auf Garantie und Gewährleistung können erlöschen.
  2. Es ist nicht nötig, den Akku mit Samthandschuhen anzufassen, auf den Boden sollte er aber nicht fallen. Passiert es doch einmal, die Batterie beim Händler überprüfen lassen und vorher zwingend nicht wieder verwenden. Tipp: Zum E-Bike-Transport Akku abnehmen und sicher verstauen.
  3. Akkus mögen einen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit. Unter 0° oder über 30° C sollten Sie ihn nicht ans Ladegerät hängen. Dagegen schadet eine Unterbrechung der Ladedauer der Batterie nicht, Sie müssen nicht immer voll aufladen.
  4. Wer im Winter sein E-Bike in den Ruhezustand versetzt, sollte die Batterie abnehmen und bei Raumtemperatur einlagern. Vorher empfiehlt es sich, sie auf 60 Prozent aufzuladen. Wenn Sie das ganze Jahr fahren, sollten Sie den Akku im Warmen laden und lagern. Denn Kälte kann die Leistungsfähigkeit der Batterie verringern.

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Beim Händler möglich: Beratung direkt am E-Bike, Probefahrt und Hilfe beim Einstellen.

Wo kann ich ein E-Bike kaufen?

E-Bikes gibt es online beim Direktversender oder im Fachhandel um die Ecke. Welches ist die beste Adresse für den Kauf?

Wer sein erstes E-Bike kaufen will, ist im Fachhandel am besten aufgehoben. Nur hier ist eine Probefahrt mit Expertenberatung sicher möglich. Außerdem kann der Fachmann Ihnen helfen, das E-Bike auf Sie einzustellen. Zusatzbonus: Später können Sie bei Problemen oder zum Service einfach wieder zu Ihrem Fachhändler gehen. Unschlagbar ist der Kaufpreis bei Direktanbietern, oft kommen die E-Bikes sogar mit besserer Ausstattung. Mittlerweile bieten immer mehr Direktversender Service-Leistungen an. Entweder in Kooperation oder als mobile Werkstatt. Selbst Probefahrten oder Hilfe bei der Inbetriebnahme ist so möglich.

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Kann ich mein E-Bike leasen?

Ein E-Bike kostet schnell mal so viel wie ein Kleinwagen. Wer bares Geld sparen will, kann ein Pedelec (Gleiches gilt für Fahrräder) über viele Arbeitgeber leasen. Anbieter wie Jobrad oder Lease a Bike haben das Dienstwagen-Prinzip auf das Fahrrad übertragen – das Dienst-E-Bike.

So funktioniert das Fahrrad-Leasing: Der Arbeitnehmer sucht sich beim kooperierenden Fahrradhändler ein Modell aus. Der Arbeitgeber least es und zieht dem Arbeitnehmer einen Teil des Bruttogehalts für die Leasingrate ab, dafür darf der Arbeitnehmer es beruflich und privat frei nutzen. Er muss es aber nach der Ein-Prozent-Regelung versteuern. Am Ende des Leasing-Zeitraums (meist drei Jahre) kann der Arbeitnehmer das Elektro- oder normale Fahrrad oft zu einem günstigen Preis erstehen. Im Vergleich zum Direktkauf lassen sich über diese Variante 30 Prozent und mehr einsparen.

UB E-Bike-Leasing Dienstrad Grafik
Beratung

Noch mehr Tipps zur E-Bike-Finanzierung finden Sie hier: So können Sie ihr E-Bike finanzieren

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Die E-Bike-Typen im Überblick

Stadt-E-Bike

Benjamin Hahn
Die Kategorie: Stadt-E-Bike

Wer gemütlich, aber mit Komfort radeln will, steigt auf ein Stadt-E-Bike. Sie passen zu jedem, der bequem auf das Rad steigen will, denn der Fuß muss nicht über den Sattel geschwungen werden. Federgabel, gefederte Sattelstütze oder Ballonreifen bringen Komfort. Große Reichweiten sind nicht so wichtig, Gepäckträger aber Pflicht.

  • Gewicht: um 25 kg
  • Reichweite*: ab 35–60 km
  • Preis: ab 1700 Euro

Kompakt-E-Bike

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Die Kategorie: Kompakt-E-Bike.

Die Räder aus der Kompakt-Kategorie eignen sich für Pendler, die ihr Rad in der Bahn mitnehmen; für alle, die wenig Platz haben; für Kurzstreckenfahrer oder für Wohnmobil-Urlauber. Typisch für die Kraftpakete: 20-Zoll-Reifen, höhenverstellbare Lenker und Klappmechanismen. So sparen sie Platz und passen unterschiedlichen Fahrern.

  • Gewicht: um 25 kg
  • Reichweite*: 15–40 km
  • Preis: 1700–3600 Euro

Commuter-E-Bike

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Die Kategorie: Commuter-E-Bike.

Ein Commuter-E-Bike ist der perfekte Begleiter für den täglichen Weg zur Arbeit. Schnell sollten sie sein und trotzdem gemütlich genug, um entspannt im Büro anzukommen. Schnelle S-Pedelecs können von Vorteil sein. Pendler wünschen sich auf jeden Fall Schutzbleche, gute Lampen und Befestigungsmöglichkeiten für Taschen und Co.

  • Gewicht: 23–26 kg
  • Reichweite*: 30–65 km
  • Preis: ab 2000 Euro

Lasten-E-Bike

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Die Kategorie: Transport-E-Bike oder Cargobike.

Wer ein Lastenrad kauft, kann auf das Auto verzichten. Denn die Ladefläche der ­Bikes reicht für Kinder, Einkauf und mehr. Um den Transporter sicher bewegen zu können, sind kräftige Antriebe mit großen Akkus und starke Bremsen notwendig. Das Fahren mit dem Lastenrad bedarf etwas Gewöhnung, macht dann aber richtig Spaß.

  • Gewicht: ab 35 kg
  • Reichweite*: 15–40 km
  • Preis: ab 5000 Euro

Lifestyle-E-Bike

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Die Kategorie: Lifestyle-E-Bike.

Ist das wirklich ein E-Bike? Schicker als mit den Pedelecs aus der Lifestyle-Kategorie können Sie nicht unterwegs sein. Da versammeln sich die unterschiedlichsten Modelle: Was sie gemeinsam haben, ist ihr aufsehenerregendes Äußeres. Im Café ziehen sie die Blicke auf sich, eine Tour am Wochenende machen sie trotzdem spielerisch mit.

  • Gewicht: 15–26 kg
  • Reichweite*: 20–50 km
  • Preis: ab 1800 Euro

Trekking-E-Bike

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Die Kategorie: Trekking-E-Bike.

Alleskönner kann man Trekking-E-Bikes getrost nennen. Deshalb gehören sie zu den beliebtesten E-Bikes überhaupt. Touren, längere Reisen, aber auch tägliche Wege machen die Pedelecs mit. Die Sitzposition variiert von sportlich bis entspannt. Befestigungen für Gepäck und Akku-Power für große Reichweiten bringen Punkte.

  • Gewicht: 22–25 kg
  • Reichweite*: 45–75 km
  • Preis: ab 2500 Euro

Sport-E-Bike

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Die Kategorie: Sport-E-Bike

E-Bike fahren ist nicht sportlich? Das Gegenteil beweisen die Modelle aus dieser Klasse. Sportlich gestreckt sitzt der Fahrer auf den fordernden Bikes. Starke Antriebe, leichtes Gewicht und schmale Reifen stehen den Sport-E-Bikes. Komfort? Brauchen die schnellen Sportler weniger, Zubehör ist auch eher zweitrangig.

  • Gewicht: ab 16 kg
  • Reichweite*: 20–65 km
  • Preis: ab 3500 Euro

SUV-E-Bike

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Die Kategorie: SUV-E-Bike

Der SUV unter den E-Bikes punktet mit Komfort: Dicke Reifen, Federgabel, gefederte Sattelstütze gehören dazu. Diese E-Bikes sparen nicht bei der Ausstattung, sie kommen mit starken Motoren, großen Akkus, Schutzblechen, inte­grierten Lichtanlagen und mit allem, was das E-Biker-Herz begehrt. Da kann der Diesel-SUV einpacken.

  • Gewicht: um 25 kg
  • Reichweite*: 20–70 km
  • Preis: 1700–5400 Euro

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Auf welche Teile muss man achten?

Im Vergleich zu einem Fahrrad bringt ein E-Bike einige Kilogramm mehr auf die Waage. Deshalb sollten Sie vor allem auf hochwertige Bremsen achten (siehe Glossar auf Seite 35). Sportliche Radfahrer bevorzugen häufig Kettenschaltungen; weniger Wartung benötigen Nabenschaltungen mit Riemenantrieb. Testen Sie, was Ihnen gefällt. Sie möchten maximalen Komfort? Dann sollte Ihr E-Bike zumindest eine Federgabel, dicke Reifen und ergonomische Griffe haben. Wichtig für alle, die das Pedelec im Alltag nutzen wollen, sind eine fest integrierte Beleuchtung und Schutzbleche. So können Sie zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter problemlos fahren. Kommt noch eine Möglichkeit für die Befestigung von Gepäck hinzu: Volltreffer!

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Checkliste für die E-Bike-Probefahrt

Eine Probefahrt vor dem Kauf ist Pflicht. Hier gibt's die Checkliste.

  • Display: Ist die Bedienung intuitiv, das Display gut zu lesen? Haben die Tasten einen guten Druckpunkt?
  • Akku: Lässt er sich leicht entnehmen? Kommen Sie gut an die Ladebuchse heran?
  • Geometrie: Sitzen Sie bequem? Stimmen die Abstände zwischen Sattel, Pedalen und Lenker?
  • Motor: Setzt der Motor sanft und unverzögert ein, unterstützt er harmonisch?
  • Testen Sie das E-Bike ohne Motorunterstützung!
  • Wie verhält es sich bei schneller/langsamer Fahrt?
  • Wie reagiert das E-Bike bergauf, wie bergab?
  • Wie reagieren die Bremsen?
  • Können Sie das E-Bike heben, über Stufen tragen?

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Welche Rahmengröße passt mir?

Bei der Auswahl der passenden Rahmengröße kommt es auf die Körpergröße und Beinlänge an. Im Zweifel hilft der Fachhändler. Wichtig ist aber immer: Die Sitzposition sollte sich angenehm anfühlen.

UB Rahmenhöhe berechnen
Beratung

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E-Mountainbike: Brauche ich ein Hardtail oder ein Fully?

Das E-Hardtail – ungefedert am Heck: Sie haben zwar eine Federgabel, sind aber weniger komfortabel als Fullys. Daher eignen sie sich vor allem für gemäßigten Einsatz, zum Beispiel auf Schotter oder einfachen Trails. Hardtails sind meist günstiger als ihre voll gefederten Pendants. Häufig sind sie auch leichter. Besonders puristische Varianten wie das Focus Raven² (unten) gefallen auch Sportlern, die nur etwas Motor-Unterstützung wollen.

MB Leserwahl 2018 Bikes MS Focus Raven2
Hersteller
Das Raven² von Focus ist eher für sportliche Fahrer gemacht, die zugunsten von Gewicht und Speed auf Komfort verzichten.

Das Fully – voll gefedertes E-MTB: Am Heck des Fullys arbeitet ein Dämpfer, der für maximalen Komfort sorgt. Je nach Einsatz bietet er bis zu 200 mm Hub. Fullys, wie hier das Merida, machen auf dem Trail meist mehr Spaß und bringen mehr Traktion. Allerdings sind sie oft teurer, brauchen mehr Wartung. Ihr Mehrgewicht lässt sich dank Motorunterstützung vernachlässigen.

Merida
Das eOne Forty von Merida ist ein vollgefedertes E-MTB.

Umfrage

121 Mal abgestimmt
Vollgefedert oder Hardtail? Was fahren sie?
Ganz klar ein Fully
Ich bin Hardtail-Fahrer

Wie viel Federweg brauche ich beim E-Mountainbike?

Wenn Gewicht eine geringe Rolle spielt, gerne mehr! Abspecken müssen E-Mountainbikes (E-MTBs) nicht unbedingt. Motor und Akku helfen am Berg, drücken aber auf die Waage. Deshalb brauchen E-MTBs robuste und stabile Anbauteile. Das gilt auch für die Federgabel und den Dämpfer, deshalb darf es beim Federweg gerne mehr sein. Viele Marken feiern ihr E-MTB-Debüt in der beliebten All-Mountain-Klasse mit 150 mm Federweg. Die Bikes dieses Typs eignen sich für Touren genauso wie für Trail-Abenteuer. Die letzte Entscheidung treffen Sie: Wo sind Sie primär unterwegs? Auf Straße und Schotter sind Hardtails ausreichend, leichte Trails und Touren sind das Terrain von Tourenfullys, für harte Downhills sind Freeride-E-MTBs die erste Wahl.

E-MTB Kategorien und Federweg

FEDERWEG KATEGORIE
100-120 Federgabel Hardtail
120-140 Tourenfully
140-160 All Mountain
160+ Enduro/Freeride

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Für wen kommt eigentlich ein E-Rennrad infrage?

Immer mehr Hersteller bringen sehr sportliche E-Rennräder auf den Markt. Sie eignen sich aber nicht für jeden. Schick sehen sie aus, diese schlanken E-Bikes auf schmalen Reifen. Wer sich so ein schnelles Bike anschaffen will, sollte sich gut überlegen, wofür er das Rad einsetzen will. Denn trotz Motor bleibt ein E-Renner ein sportliches Rennrad. Typisch: die gestreckte Sitzposition und eine eher puristische Ausstattung. Wer zum Beispiel nach einer Verletzung wieder mit dem Training beginnt oder mit fitten Fahrern mithalten will, findet in einem E-Bike dieser Kategorie einen passenden Begleiter. Auch für Pendler mit sportlichem Anspruch kann ein E-Rennrad mit Zusatzausstattung gut passen.

Specialized S-Works Turbo Creo SL
Neuheiten

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E-Bike-Test: Die Hilfe zur Kaufentscheidung

Nach allen Tipps wollen Sie jetzt ein Modell auswählen? Dann können Sie unsere Tipps in der Bildergalerie oder im großen E-Bike-Test nachschauen.

Kauftipps und Testsieger-Pedelecs: Die besten aus dem E-Bike-Test 2019

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