E-Bike Finanzierung Franziska Moltenbrey

Öffentliche Förderung und Zuschuss vom Arbeitgeber

E-Bike Finanzierung

Wer beim E-Bike-Kauf clever agiert, kann kräftig sparen – etwa durch öffentliche Förderung oder Zuschüsse vom Arbeitgeber. ELEKTROBIKE zeigt welche Möglichkeiten Sie haben.

Keine Frage: Auch beim Radhändler um die Ecke lässt sich ein Schnäppchen machen. Mit etwas Verhandlungsgeschick sind hier beim EBike-Kauf Rabatte im zweistelligen Prozentbereich drin. Und falls nicht, dann lohnt sich die Nachfrage nach einem Schloss, einer Radtasche oder zumindest einer Luftpumpe, die der Händler in den Radpreis mit einrechnet.

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Ein weiterer Tipp sind reduzierte Vorjahresmodelle. Die hat der Händler meist im Herbst und Winter im Angebot, um seine Ladenfläche leer zu bekommen, bevor die neuen Modelle des Folgejahres bei ihm einrollen. Wer über den Kauf eines neuen E-Bikes nachdenkt und dabei sparen will, der sollte auch auf den Webseiten der Direktversender vorbeischauen. Die sparen sich die Händlermarge und können so ihre E-Bikes zu einem günstigeren Preis anbieten als vergleichbar ausgestattete Räder eines Herstellers, der über den Handel verkauft. Oder anders herum: Für denselben Preis gibt es im Direktversand meistens ein besser ausgestattetes Rad als beim Händler.

Der Nachteil bei den Versendern: Eine Probefahrt am Wohnort ist in der Regel nicht möglich, für den Aufbau ist etwas Schraubergeschick notwendig – und falls eine Reparatur ansteht, muss das Rad meistens in einen Karton verpackt und an den Hersteller geschickt werden. Nicht unbedingt jedermanns Sache. Schließlich können Käufer auch durch Zuschüsse aus öffentlichen Förderprogrammen und vom eigenen Arbeitgeber sparen. Beide Varianten stellen wir im Folgenden vor und verraten, wie Kaufinteressierte an die begehrten Prozente kommen.

Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen

Förderprogramme in Sachen E-Bikes gibt es zahlreiche. Das Problem: Oft sind sie an bestimmte Arten von E-Bikes – in der Regel Lastenräder – und Zielgruppen gebunden. So gilt das aktuelle Programm des Bundes lediglich für Schwerlasten-E-Bikes und -Anhänger, außerdem werden keine Privatpersonen gefördert. Ähnlich sieht es in Bundesländern wie zum Beispiel Baden-Württemberg aus, wo die E-Lastenrad-Förderung auf Unternehmen, Freiberufler und Kommunen beschränkt ist.

In Nordrhein-Westfalen läuft aktuell ein Förderprogramm, bei dem Privatpersonen einen Zuschuss beim Kauf eines Lasten-E-Bikes bekommen. Voraussetzung: Sie wohnen in einer Stadt, in denen ein bestimmter NO2-Grenzwert überschritten wird. Daneben fördern Städte wie München, Tübingen oder Regensburg den Kauf von Lasten-E-Bikes für Privatpersonen. In der Regel sind bei der Förderung Zuschüsse von 25 bis 30 Prozent des Kaufpreises, maximal jedoch 1000 Euro, drin.

TIPP: E-Bike-Förderung in ihrer Stadt? Am besten auf die Webseite der Kommune schauen

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