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UB Teaser-Bild E-Bike-Test Die besten E-Bikes 2015 ElektroBIKE

59 E-Bikes der Saison 2015 im Test

59 E-Bikes zahlreicher Kategorien im Test

Der große E-Bike-Test von ElektroBIKE zeigt die spannendsten E-Bikes des Jahres 2015. Von klein und günstig bis schnell und teuer.

Ein E-Bike-Test ist nicht gerade wenig Arbeit, aber eben auch eine Menge Spaß. Eine gute Kombination, um genau herauszufinden, welche E-Bikes die besten sind. So wurden für die ElektroBIKE-Ausgabe 2015 59 topaktuelle E-Bikes getestet.

Alle E-Bikes wurden sowohl in der Praxis als auch im Labor getestet. Neben den Fahreindrücken auf der Straße, im Wald und auf Radwegen ermittelte der eChecker-Prüfstand unter gleichen Bedingungen die Reichweite jedes der Testräder. Dabei deckt der Test in jeder Hinsicht ein enorm breites Spektrum ab.

Denn zum einen finden sich E-Bikes jeder Preisklasse im Testfeld – vom 1.699 Euro günstigen E-Faltrad Tern eLink D7i bis zum futuristischen Stromer ST2, für das knapp 6.000 Euro fällig werden. Und zum anderen sind für nahezu jedes Einsatzgebiet die passenden E-Bikes dabei.

Von den kleinen, praktischen Kompakt-Pedelecs und den treuen Tiefeinsteigern über schicke Lifestyle-E-Bikes und sportliche Touren-Pedelecs bis zu den schnellen S-Pedelecs und den voll auf den Offroad-Einsatz ausgelegten E-Mountainbikes reicht die Palette.

Leichter und sportlicher

Ob neue Radcomputer mit Navigationsfunktion, guter Komfort oder eine durchweg hohe Qualität – der Test zeigte viele spannende Aspekte auf.

Drei Trends stachen dabei aber besonders hervor:

  • Durchtrainiert: Das sportliche E-Bike wird immer beliebter, speziell abseits der befestigten Wege. Mittlerweile sind fast alle namhaften Hersteller auf den E-MTB-Zug gesprungen. 14 spannende E-MTBs zeigen im aktuellen Test, was sie drauf haben.
  • Abgespeckt: Die E-Bikes werden immer leichter. Diese Entwicklung lässt sich auch mit dem Vormarsch der sportlichen Modelle erklären. Aber eben auch nur teilweise. Denn selbst ohne Berücksichtigung der E-MTBs bringen die Räder im aktuellen Test im Schnitt mehr als 1 kg weniger auf die Waage als noch im Vorjahr.
  • Konzentriert: Bereits in den vergangenen ElektroBIKE-Ausgaben hatten die Mittelmotoren klar die Oberhand, wenn es um die rein zahlenmäßige Präsenz im Test ging. Der Trend setzt sich fort: 49 der 59 E-Bikes im Vergleich werden über das Tretlager angetrieben.

Bosch konnte dabei seine Vormachtstellung weiter ausbauen (Hier finden Sie Infos und Bilder zu den Bosch-Neuheiten 2016). Gleich 35 Elektro-Räder im Test setzen auf den Bosch Mittelmotor. 10 E-Bikes im Testfeld werden von Heckmotoren angetrieben. Frontantriebe spielen im aktuellen ElektroBIKE-Testfeld keine Rolle.

59 E-Bikes im Test: Motoren und Technische Highlights

Die Bosch-Dominanz kommt nicht von ungefähr, schließlich haben sich diese Motoren seit ihrer Markteinführung vor 4 Jahren bewährt. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

So agieren die drei starken Yamaha-Motoren im Test durchaus auf Augenhöhe. Panasonic und Impulse wirken zwar weniger kräftig, erlauben dafür aber deutlich höhere Reichweiten. Und die Heckmotoren in den Rädern von BH (BH Bikes emotion NEO Carbon und BH Bikes EVO City Wave), Stromer (Stromer ST2) oder Simplon (Simplon Kagu Era 30) liefern eine mehr als überzeugende Vorstellung ab.

(Noch) nicht im E-Bike-Test finden sich indes unter anderem Shimanos noch junger Mittelmotor Steps, Broses Mittelmotor sowie der neue, pizzatellergroße Heckantrieb von Bionx (BionX D-Serie).

Einen per se schlechten Motor, auch diese Erkenntnis liefert der aktuelle E-Bike-Test, gibt es nicht. Jeder Motorentyp und jedes Modell hat seine spezifischen Vorteile. Den leisen Betrieb etwa, die besonders harmonische Unterstützung, die hohe Reichweite oder den betont kraftvollen Auftritt. Entscheidend ist letztlich vor allem, dass der Antrieb zum Charakter und Einsatzzweck des E-Bikes passt.

So gehört zur Shoppingtour in der City eher ein gleichmäßig unterstützender Motor, der sportliche E-Mountainbiker aber dürfte von seinem Aggregat ordentlich Power erwarten, um auch steile Anstiege problemlos bewältigen zu können.

Was für die Motoren gilt, lässt sich auch auf die 59 E-Bikes im Test übertragen: Von keinem der Modelle im Vergleich muss ElektroBIKE abraten. Vielmehr beweisen die Testräder ein erfreulich hohes und ausgeglichenes Qualitätsniveau.

Als einziges E-Bike fällt das Tern eLink D7i mit seiner sehr einfachen Ausstattung auf, allerdings handelt es sich dabei auch um das mit Abstand günstigste E-Bike im Test. Zudem ist das eLink ein Faltrad, das entsprechend nicht für längere, sonderlich anspruchsvolle Einsätze konzipiert wurde.

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E-Bike-Test 2015 Testsieger und Kauftipps

Technische Höhepunkte

Abgesehen davon tendieren speziell die etablierten Hersteller dazu, die wahlweise hochwertigsten, zuverlässigsten oder günstigsten Komponenten zu kombinieren und an bewährte Rahmen zu montieren.

Der typische E-Bike-Tiefeinsteiger etwa basiert heute auf Boschs Active Line Motor und Shimanos Nexus Nabenschaltung. Wenn es sportlicher wird, greifen die Hersteller meist zur spritzigeren Bosch Performance Line und verheiraten sie mit einer Shimano-Kettenschaltung. Für Technik-Fans wirkt dies ein wenig einfallslos und führt zu einer gewissen Austauschbarkeit der E-Bikes. Aber die durchweg hohe Qualität der E-Bikes im Test gibt den Herstellern am Ende eben recht.

Doch der Test hatte auch einige spannende Überraschungen parat. Speziell das Stromer ST2. Schon optisch beeindruckt das S-Pedelec. Dazu kommen technische Highlights wie Akku, Beleuchtung und Display, die jeweils in den Rahmen integriert wurden. Zudem lässt sich das Stromer ST2 mit dem Smartphone verbinden, per App orten oder konfigurieren. Vor Diebstahl schützt die per Handy steuerbare Wegfahrsperre. Die Spucke weg blieb den Testern aber im Praxistest auf der Testrunde: Mit starkem 500-Watt-Motor wirkt das Stromer fast wie ein E-Motorrad – und lässt die Konkurrenz förmlich stehen. Dabei bietet es dank großem Akku auch noch viel Reichweite.

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Beratung

Der Bordcomputer fürs E-Bike

Kaum erwarten konnten die Tester auch den ersten Praxiseinsatz des Nyon, dem neuen Multifunktions-Radcomputer von Bosch. Sein brillantes, großes Farbdisplay, Trainingscenter, Navigationsfunktion oder die SMS-Funktionalität ließen schon im Vorfeld erahnen, dass dieses System es mit so ziemlich jedem KfZ-Bordcomputer aufnehmen kann. Im E-Bike-Test konnte der Nyon die Erwartungen voll erfüllen. Dabei überraschte er speziell im Einsatz am E-Mountainbike mit seiner detaillierten Ortskenntnis. Selbst noch so kleine Waldwege kannte das System und bezog sie aktiv in die Routenplanung mit ein.

Nicht minder interessant: die neue HSync-Version der automatischen Nabenschaltung Nuvinci Harmony. Im E-Bike-Test verrichtete sie am Rose Xtra Watt 4 ihren Dienst. Die Besonderheit: Die Schaltung ist voll in die Motorsteuerung integriert. So wird sie nicht mehr per Schalthebel am Lenker bedient, sondern direkt über den Radcomputer. Der Fahrer wählt im entsprechenden Menü einfach die gewünschte Trittfrequenz, den Rest regeln Motor und Schaltung. Diese neue Form des Schaltens braucht eine kurze Eingewöhnung, funktioniert aber einwandfrei und vor allem sehr geschmeidig und komfortabel. Allerdings lieferte das Rose Xtra Watt 4 die, im Vergleich mit der identisch motorisierten Konkurrenz, geringste Reichweite.

Es bleibt spannend

Allein diese Beispiele zeigen: Es passiert immer noch eine Menge auf dem E-Bike-Markt. So bleibt der Alltag im Wortsinn für alle, die E-Bikes für sich entdeckt haben oder gerade entdecken, hoch spannend.

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