ub-smart-e-bike-test-action (jpg) Smart/Walter Tillmann

Was Sie über E-Bikes und Pedelecs wissen müssen

50 Tipps für E-Bike-Einsteiger

Kaufberatung, Fahrtipps, Sicherheit und mehr: ElektroBIKE macht Sie zum E-Bike-Profi.

Ein guter Tipp gleich zu Beginn: Lesen Sie diese Geschichte! Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Thema E-Bike wissen müssen. ElektroBIKE hat für Sie 50 Informationen zusammengestellt, die Ihnen nicht nur die Kaufentscheidung erleichtern sollen, sondern Ihnen helfen, die Trends zu verstehen.

Die Tipps sind unterteilt in acht Themengebiete. Angefangen von allgemeinen Hinweisen bis zu tollen Infos, wie Sie noch mehr aus Ihrem E-Bike herausholen können. So werden Sie zum E-Bike-Experten.

E-Bike, Pedelec und S-Pedelec?

Für Elektro-Fahrräder existieren unzählige Begriffe. Der beliebteste: E-Bike. Unter diesen Begriff fallen alle Räder, die den Fahrer beim Pedalieren mit Motorkraft unterstützen. Es gibt E-Bikes, bei denen der Motor nur bis 25 km/h mithilft, die sogenannten Pedelecs (Pedal Electric Cycle). Bei S-Pedelecs unterstützt der Motor den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Hier gelten besondere gesetzliche Vorschriften (siehe auch Tipp 7). Zweiräder, die ausschließlich mit Motorkraft betrieben werden, ebenfalls E-Bikes genannt, finden Sie im Magazin ElektroBIKE nicht.



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Für jeden Einsatz das richtige E-Bike

Bevor Sie mit der Suche nach einem idealen E-Bike beginnen, nehmen Sie sich etwas Zeit, und schreiben Sie sich auf, was Sie mit dem E-Bike vorhaben. Wie werden Sie das E-Rad am häufigsten einsetzen? Möchten Sie ein City-E-Bike, ein Rad für die Tour, zum Pendeln? Die Ergebnisse dieses Gedankenspiels erleichtern Ihnen die Suche und Ihrem E-Bike-Händler die Beratung.

Ab 1.700 Euro gibt es gute E-Bikes

Qualitativ hochwertige E-Bikes sind kein Schnäppchen. Ab 1.700 Euro bekommen Sie ein gutes Pedelec (Vorjahresmodelle eventuell auch günstiger), für die schnellen E-Bikes bis 45 km/h müssen Sie um die 3.000 Euro investieren. Unter 1.000 Euro wird es schwierig, ein gutes E-Bike zu finden.



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Drei verschiedene Motorpositionen

E-Bike-Motoren können an drei verschiedenen Stellen verbaut sein: vorne, mittig, hinten. Vorteil von Mittelmotoren: Durch den zentralen Schwerpunkt sind sie vom Fahrgefühl dem normalen Fahrrad am nächsten. Besonders beliebt: der Bosch-Antrieb. Wer es sportlich mag, setzt auf Motoren im Heck. Am günstigsten sind die Antriebe in der Radnabe vorne.



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Auf die Größe kommt es an

Damit Sie sich auf dem E-Bike wohlfühlen, muss auch die Geometrie und die Rahmenhöhe auf Sie zugeschnitten sein. Die Rahmenhöhe ist übrigens die Distanz zwischen Oberkante Sitzrohr und der Mitte des Tretlagers. Die richtige Rahmengröße lässt sich auch mit einer Formel ausrechnen. Ihr Händler wird Sie dafür nach Ihrer Schrittlänge fragen. Die ist ganz leicht zu ermitteln: Stellen Sie sich ohne Schuhe gegen eine Wand, und stecken Sie sich z.B. einen Ordner zwischen die Beine. So markieren Sie den oberen Messpunkt.

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Ein Pedelec ist ein normales Fahrrad

Rechtlich sind E-Bikes, die Sie bis 25 km/h unterstützen, als Fahrrad eingestuft. Das heißt: Sie haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Radfahrer. Sie dürfen Radwege benutzen, brauchen keinen Führerschein und dürften ohne Helm fahren – letzteres sollten Sie aber auf keinen Fall tun. Denken Sie daran, dass Sie mit höherem Tempo unterwegs sind als die meisten anderen Radfahrer.



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Sonderfall S-Pedelecs

Die schnellen E-Bikes gelten nicht als Fahrräder, sondern als Kleinkrafträder. Um mit ihnen fahren zu dürfen brauchen Sie eine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen, einen Führerschein der Klasse M (in Klasse B enthalten), einen Rückspiegel, und Sie müssen einen Helm tragen.



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Die richtige Rahmenform

Generell unterscheidet man zwischen Einrohrrahmen und Diamantrahmen, die als Basis das Dreieck aus Ober-, Unter- und Sitzrohr haben. Diese Form ist von der Bauart stabiler. Wollen Sie sportlich schnell unterwegs sein, sollten Sie auf diese Rahmenform zurückgreifen. Flexibler einsetzbar sind die so genannten Tiefeinsteiger ohne Oberrohr (siehe Tipp 29).



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Kaufen Sie bei Ihrem Fachhändler

E-Bikes sind technisch anspruchsvolle Produkte. Eine gute, intensive Fachberatung ist daher Pflicht. Genauso wichtig: Der zuverlässige Service nach dem Kauf – nicht nur, wenn Probleme auftreten, sondern auch bei Inspektionen und eventuellen Reparaturen. Auch wenn die Preise bei Versendern im Internet vielleicht etwas niedriger liegen, beim Fachhändler bekommen Sie meist das bessere Gesamtpaket: Beratung, die wichtige Probefahrt (siehe Tipp 10), die Anpassung des E-Bikes auf Ihre Bedürfnisse – und Sie haben einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe bei Problemen.



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Probefahrt: Darauf kommt es an!

Kaufen Sie nie ein E-Bike, ohne vorher eine Probefahrt zu machen. Nur so können Sie verschiedene Antriebssysteme und auch verschiedene Radgeometrien testen, um am Ende das ideale Bike für Ihre Ansprüche zu finden. Achten Sie auf diese Punkte: Ist die Bedienung intuitiv? Lässt sich der Akku gut ein- und ausbauen? Setzt der Motor sanft ein? Wie verhält sich das Rad bei schneller und langsamer Fahrt? Eine ausführliche Checkliste für die Probefahrt finden Sie hier auf ElektroBIKE online. Übrigens: Bei manchen Händlern können Sie auch E-Bikes für ein Wochenende mieten. Entscheiden Sie sich dann für den Kauf, bekommen Sie oft den Mietpreis erstattet.



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Reichweite ist nicht alles

Und wie weit kann man mit dem E-Bike fahren? So lautet wahrscheinlich eine der am häufigsten gestellten Fragen. Sie sind sicher an der Antwort interessiert: „Weit genug.“ Ein kurzer Ausflug in die Theorie: Wie weit Sie mit einem E-Bike kommen, hängt von einer Vielzahl Faktoren ab, zum Beispiel von der Kapazität des Akkus, der Außentemperatur (je kälter, desto schlechter), dem Streckenprofil (je hügeliger, desto geringer ist die Reichweite), dem Fahrer- und E-Bike-Gewicht, dem individuellen Fahrstil und nicht zuletzt auch davon, wie stark Sie sich von dem Motor unterstützen lassen. Allgemeine Aussagen, wie weit Sie wirklich kommen, lassen sich daher nur schwer treffen. Um 50 Kilometer in der höchsten Unterstützungsstufe sollten mit modernen Akkus – angenommene Kapazität um die 500 Wattstunden – möglich sein. In der Theorie.



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Sparsamer Umgang mit dem Akku

Sie können die Reichweite steigern, indem Sie nicht die ganze Zeit im höchsten Unterstützungsmodus fahren, oder Streckenabschnitte komplett ohne Motorhilfe fahren (siehe auch Tipps 45 und 47). Bei längeren Touren lohnt es sich, das Ladegerät mitzunehmen und zum Beispiel in einem Restaurant den Akku nachzuladen. Viele Akkus erreichen schon nach 1 Stunde Ladung wieder 50 Prozent ihrer Kapazität.



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Hier können Sie auf Tour nachtanken

Unterwegs finden Sie eigentlich leicht eine Möglichkeit, den E-Bike-Akku wieder aufzuladen. Fragen Sie doch einfach mal nach einer Steckdose, wenn Sie unterwegs Pause in einem Restaurant machen.

Akku leer? Kein Problem!

Wenn bei einem E-Bike der Akku leer ist, fahren Sie immer noch ein fast normales Fahrrad. Bis zur nächsten Steckdose müssen Sie dann aus eigener Kraft kommen, aber Sie sind weiter mobil. Anstrengender ist es natürlich mit einem schweren E-Bike ohne Unterstützung zu fahren. Gut zu wissen: Moderne E-Bike-Batterien haben keinen Memory-Effekt. Das heißt, Sie können den Akku auch dann aufladen, wenn er noch nicht ganz leer ist.

So fühlen sich Akkus wohl

Um eine lange Lebensdauer von Akkus zu erreichen, sollten Sie die Energiespeicher optimal bei Raumtemperatur von 15 bis 20 Grad laden. Wenn Sie die Akkus mal länger nicht nutzen, sollten Sie die Zellen im gleichen Temperaturbereich einlagern. Wichtig dabei: der Akku sollte zu drei Viertel geladen sein.

Was Sie beim Laden beachten müssen

Lassen Sie einen E-Bike-Akku nie über Nacht unbeobachtet am Ladegerät hängen. Unter Umständen besteht Brandgefahr. Lesen Sie auf jeden Fall die Hinweise in der Bedienungsanleitung (Bestandteil des Produkts) zum Umgang mit den Akkus und zu deren Lagerung, um unnötige Risiken zu vermeiden. Sie können einen E-Bike-Akku unter Laborbedingungen theoretisch um die 1.000-mal laden. In der Praxis können Faktoren wie Bauart, Ladegeschwindigkeit und Ladetemperatur diesen Wert negativ beeinflussen.

Die richtige Akku-Position

Etabliert haben sich drei Akku-Positionen. Am Sitzrohr, am Unterrohr oder integriert in den Gepäckträger. Neben optischen Gründen hat die Position des Akkus auch Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Sitzt der Akku hinter dem Sitzrohr, kann ein längerer Radstand die Folge sein, das E-Bike ist weniger wendig. Der Vorteil an der Position in der Mitte des Rads: ein tiefer Schwerpunkt, der Stabilität verleiht. Wenn der Akku im Gepäckträger positioniert ist, kann in Kombination mit einem Heckmotor das Lenkverhalten negativ beeinflusst werden.

So finden Sie den richtigen Motor

E-Bike-Motoren können, wie in Tipp 4 bereits beschrieben, an drei verschiedenen Stellen positioniert sein. Um die ideale Position für Sie herauszufinden, ist es einerseits wichtig, dass Sie wissen, wofür Sie Ihr E-Bike einsetzen möchten. Zum anderen müssen Sie mit dem Antriebssystem zurechtkommen. In den nächsten Punkten gibt Ihnen ElektroBIKE Tipps, worauf Sie bei einer Probefahrt achten müssen, wenn Sie die unterschiedlichen Systeme vergleichen. Interessant: Bei diesen Tests werden Sie merken, dass zum Beispiel der Bosch-Motor in einem E-Bike von Hersteller A sich anders verhält als in einem E-Bike von Hersteller B. Hintergrund: Die Hersteller können direkt in die Motorsteuerung eingreifen, verschiedene Schwerpunkte
(z.B. Maximalkraft) festlegen.



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Anfahren am Berg

Der Fahrschulklassiker „anfahren am Berg“ kann Ihnen beim E-Bike treue Dienste erweisen. Legen Sie einen kleinen Gang ein und versuchen Sie, am Hang mit Ihrem Elektro-Fahrrad anzufahren. Wiederholen Sie diese Situation in den verschiedenen Unterstützungsstufen. So spüren Sie, wie der Motor auf Ihren Tritt in die Pedale reagiert. Setzt die Unterstützung direkt ein? Oder erst verzögert? Liegt Ihnen das Ansprechverhalten?



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Ohren auf beim E-Bike-Kauf

E-Bike-Antriebe, vor allem Front- und Mittelmotoren, arbeiten nicht immer geräuschlos. Achten Sie bei der Testfahrt auf die Lärmentwicklung in der Kraftzentrale des Elektro-Fahrrades. Nervt Sie konstantes Surren auf Dauer? Dann sollten Sie unbedingt ein anderes E-Bike testen.



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Den Rhythmus fühlen und hören

Werden Sie durch den Motor konstant unterstützt? Machen Sie den Test: Legen Sie an einer mittelschweren Steigung einen mittleren Gang ein. Schiebt der Antrieb Sie konstant den Berg hoch? Oder läuft der Motor unrund? Dies können Sie auch an einem unrhythmischen Sirrgeräusch des Motors bei manchen Modellen erkennen.



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Letzter Test: Die Bergwertung

Vor allem, wenn Sie jeden Tag einen steilen Berg hochfahren müssen, stellen Sie den Motor auf die Probe: Wie verhält er sich, wenn es knackig bergauf geht? Schafft der E-Bike-Motor es locker?



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Hintergrund: Gangschaltung

Mit der Gangschaltung können Sie den eigenen Kraftaufwand verringern oder den Bedürfnissen des Geländes anpassen. Bei E-Bikes hat die Wahl des richtigen Gangs auch Auswirkungen auf den Energiebedarf und damit auch auf die gesamte Reichweite des E-Fahrrades.



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Die perfekte Schaltung

Generell unterscheidet man bei E-Bikes und nicht motorisierten Rädern zwischen Ketten- und Nabenschaltungen. Bei Kettenschaltungen sind zu jeder Zeit flüssige Gangwechsel möglich. Das gefällt vor allem sportlichen Fahrern. Bei Nabenschaltungen müssen Sie beim Schalten kurz Druck vom Pedal nehmen, damit der Vorgang reibungslos ausgeführt wird. Wenn Sie gemütlich unterwegs sind, stört Sie das aber in der Praxis nicht.



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Nie mehr schalten

Nabenschaltungen sind im Vergleich zu Kettenschaltungen die komfortablere Alternative – allein schon, weil Sie sie nicht so häufig warten und einstellen müssen. Noch bequemer als herkömmliche Getriebenaben: die Schaltungen NuVinci N360 und die Weiterentwicklung NuVinci Harmony. Das NuVinci-Planetengetriebe erlaubt stufenloses Schalten. Gänge gibt es nicht mehr, Sie bewegen sich übergangslos durch das gesamte Übersetzungsspektrum. Noch einen Schritt weiter geht die Technik der NuVinici Harmony. Sie geben eine Trittfrequenz vor, die NuVinici Harmony wählt automatisch den richtigen Gang. Komfortabler geht es nicht mehr. So können Sie sich voll und ganz auf die Fahrt konzentrieren.



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So sind Sie bequem unterwegs

Viele E-Bikes sind serienmäßig mit einer Federgabel ausgestattet – allerdings sind gute Federelemente nicht ganz günstig. Eine Alternative: Die Kombination aus dicken Reifen und einer gefederten Sattelstütze bietet ebenfalls einiges an Komfort.

Sie brauchen sichere Bremsen

Wenn Sie sich für ein schnelles E-Bike entscheiden, das Sie bis 45 km/h unterstützt, sollten unbedingt Scheibenbremsen verbaut sein. Sie sind weniger anfällig für Nässe und Schmutz. Auf langen Abfahrten oder bei Bremsmanövern aus hohem Tempo besteht nicht die Gefahr, dass die Felge überhitzt. Auch bei den normalen Pedelecs gehen viele Hersteller dazu über, die zuverlässigen Scheibenbremsen serienmäßig ans Rad zu bauen. Aber in dieser Klasse leisten auch hydraulische Felgenbremsen treue Dienste. Wichtig: Machen Sie sich mit dem Bremsverhalten Ihres E-Bikes vertraut, und stellen Sie die Bremsen optimal ein (siehe auch Tipps 37 und 39).

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

E-Bikes sind im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern richtige Schwergewichte. Die Mehrzahl der Elektro-Fahrräder wiegt zwischen gut 20 und 30 Kilogramm. Überlegen Sie sich, wo Sie das Rad abstellen können. In den Keller oder in den dritten Stock wollen Sie es sicher nicht jeden Tag tragen.

Tiefeinsteiger: Flexibel einsetzbar

Tiefeinsteigern haftet noch am ehesten das etwas verstaubte Image an, mit dem E-Bikes noch vor gar nicht allzu langer Zeit zu leben und zu kämpfen hatten. Sicherlich gibt es Rahmendesigns, die von Haus aus jünger und dynamischer aussehen. Aber die sogenannten Einrohrrahmen können auch sinnvoll sein. Sie ermöglichen einen leichten Einstieg ins Rad, sind meist nicht so teuer und können problemlos von Männern und Frauen gefahren werden – praktisch, wenn man nur ein E-Bike für den gesamten Haushalt anschaffen möchte. Gerade im Einsatz als City-Rad können diese Modelle sehr sinnvoll sein. Für längere Touren sind sie weniger geeignet. Wichtiger Tipp: Manche Tiefeinsteiger haben im Tretlagerbereich noch eine zusätzliche Querverstrebung. Das soll dem Elektro-Fahrrad mit Einrohrrahmen zum einen zusätzliche Stabilität verleihen, zum anderen können Sie hier das E-Bike sehr gut greifen, um es leichter tragen zu können.

Das bessere Zweitauto

Die durchschnittliche Fahrleistung mit einem Pkw liegt in Deutschland im Schnitt bei rund 10 Kilometer pro Fahrt. Das bekommen Sie mit einem E-Bike auch locker hin. Daher gehen viele dazu über, den Zweitwagen durch ein Pedelec oder ein S-Pedelec zu ersetzen (Erklärung siehe Tipp 1). Gerade für Pendler sind die schnellen E-Bikes eine echte Alternative zum Auto. Sie sind schnell am Ziel, in der frischen Luft und umweltbewusst unterwegs.

Eine Tankfüllung für 10 bis 20 Cent

Dass es das heute noch gibt: eine Tankfüllung zwischen 10 und 20 Cent. So viel kostet es nämlich in etwa, abhängig vom Kilowattstundenpreis Ihres Stromanbieters, einen E-Bike-Akku aufzuladen. Ein Rechenbeispiel: Bei einer Gesamtreichweite von 50 Kilometern kostet der gefahrene Kilometer gerade mal zwischen 0,2 und 0,4 Cent.

Gehen Sie auf Nummer sicher!

Ein sehr gutes E-Bike ist ein echter Wertgegenstand und weckt schnell Begehrlichkeiten. Daher gehen Sie auf Nummer sicher, kaufen Sie sich direkt auch ein gutes Fahrradschloss und achten Sie darauf, dass Sie Ihr E-Bike immer gut abschließen und, wenn möglich, auch aus der Distanz im Auge behalten können. Tipp: Stellen Sie Ihr Rad für eine längere Zeit ab, nehmen Sie einfach den Akku mit. Ohne den Stromspeicher ist das Rad nicht so interessant.



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Versicherung gegen Langfinger

Vorteil S-Pedelecs: Für die schnellen E-Bikes benötigen Sie auf jeden Fall ein Versicherungskennzeichen (Tipp 7). Für rund 100 Euro gibt es sowohl eine Haftpflicht- als auch Diebstahlversicherung (Teilkasko).



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Der richtige Reifendruck

Überprüfen Sie vor der ersten Fahrt und dann regelmäßig (einmal pro Monat) den Reifendruck. An der Reifenflanke sind Minimal- und Maximalwerte angegeben. Zu hoher Reifendruck verschlechtert die Bodenhaftung, zu niedriger Reifendruck erhöht die Pannengefahr. Finden Sie den besten Kompromiss heraus.



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Erst lesen, dann fahren

Ein E-Bike ist nichts anderes als ein technisches Gerät. Was machen Sie, wenn Sie sich zum Beispiel ein neues Handy kaufen? Sie riskieren zumindest ganz am Anfang einen Blick in die Bedienungsanleitung, um sich mit den wichtigsten Informationen vertraut zu machen. Denn nicht alle Funktionen lassen sich immer auf den ersten Blick und ohne Hilfe erschließen. Genau so sollten Sie es auch bei einem neuen E-Bike machen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Funktionsweise des Displays: Wie verstellt man die Unterstützungsstufen, wie funktioniert die Schaltung? Was bedeuten die Symbole? Auf dem E-Bike sollen Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf den Verkehr und das Fahrerlebnis legen. Bis Sie die Bedienung routiniert beherrschen (dauert nicht lange), üben Sie auf einer wenig befahrenen Straße oder, noch besser, auf Feldwegen.



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Wichtiger Wert: Gesamtgewicht

Wie schwer darf ein E-Bike eigentlich sein? In der Bedienungsanleitung finden Sie Angaben zum zulässigen Gesamtgewicht. Ein wichtiger Wert. Das Gesamtgewicht ist die Summe aus Fahrergewicht, Eigengewicht des E-Bikes und der Zuladung.



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Der richtige Griff beim Bremsen

Mit einem E-Bike sind Sie schnell unterwegs, mit einem S-Pedelec sogar besonders flott. Aber auch schon mit dem 25er-Elektro-Fahrrad erreichen Sie viel höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten als mit einem normalen Fahrrad. Daher kommt den Bremsen eine besondere Rolle zu. Sie müssen immer funktionieren. Kontrollieren Sie das immer vor der Fahrt. Tipp zum besseren Bremsen: Setzen Sie die Bremshebel am Lenker so weit nach innen, dass Mittel- und Zeigefinger den Bremshebel am äußersten Rand erreichen. So ist die Hebelwirkung optimal.



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Die Unterstützung langsam erfahren

Das Prinzip kennen Sie vom normalen Fahrrad: Wenn Sie stärker in die Pedale treten, fahren Sie schneller. Gleiches gilt fürs E-Bike. Das „E“, der Elektromotor, verstärkt je nach Unterstützungsstufe Ihre eingebrachte Kraft. Dieser Extra-schub beflügelt und stellt den Reiz der neuen Mobilitätsform dar. Auch wenn es von Beginn an richtig Spaß macht, sollten Sie sich erst mal an den „Rückenwind“ gewöhnen. Fangen Sie in der niedrigsten Stufe an und arbeiten sich dann hoch. Sicher ist sicher.



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Stopp! Auch halten will gelernt sein

Nach den ersten Metern auf einem E-Bike spüren Sie den Geschwindigkeitsrausch. Es fällt Ihnen schwer, langsam zu fahren. Sollen Sie auch nicht. Aber den Speed müssen Sie auch beherrschen. Üben Sie mit den richtig eingestellten Bremsen (Tipp 37) zum Beispiel eine Vollbremsung. Wichtig: die richtige Körperhaltung. Gehen Sie aus dem Sattel und verlagern den Körperschwerpunkt ein wenig nach hinten. Die Beine sollten fast gestreckt sein, so dass Sie sich gegen Pedal und Lenker stützen können. Strecken Sie die Arme nie ganz durch – so können Sie sicher manövrieren.



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Aufstehen, wenn es schwierig wird

Wenn es einfach nur darum geht, vorwärtszukommen, pedalieren Sie am besten in sitzender Position. So bringen Sie bequem und gleichmäßig Druck auf die Pedale, sitzen entspannt, und Sie können die Fahrt genießen. Um Hindernissen auszuweichen, sollten Sie allerdings den Aufstand proben. In stehender Fahrposition können Sie Ihr E-Bike einfacher durch kniffligere Passagen navigieren. Vorteil: zentraler Körperschwerpunkt, höherer Aktionsradius. besseres Balanceverhalten.



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Kleiner Gang, große Wirkung

Versuchen Sie immer, in einem kleinen Gang anzufahren. Die Vorteile: Sie sparen selbst Kraft und als Zugabe auch noch wertvollen Strom. Hintergrund: Je niedriger Sie den Gang wählen, umso weniger Kraft müssen Sie aufwenden, sie müssen nicht so fest in die Pedale treten. Deshalb fällt auch die Unterstützung durch den Motor geringer aus.

Konstante Geschwindigkeit

Sie kennen es vom Autofahren: Ständiges Anfahren und Bremsen verbraucht richtig Sprit. „Stop and go“ beim E-Biken geht auch auf den Tank – den Akku. Sie sollten konstant und vorausschauend fahren.

Gewusst wie: Rekuperation

Klingt komisch, kann aber nützlich sein. Unter Rekuperation versteht man die Möglichkeit der Energierückgewinnung. So können Sie zum Beispiel mit dem BionX-Motor während einer Abfahrt Ihrem Akku wieder Strom zuführen. Im Rekuperations-Modus wird aus dem Motor ein Generator. Auf langen Abfahrten können Sie in den Akku spürbar Energie zurückführen. Für eine Vollladung reicht die umgewandelte Energie aber nicht.



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Motorbremse nutzen – so geht’s

Bei E-Bike-Systemen, die über einen Rekuperations-Modus (siehe Tipp 43) verfügen, können Sie mit einem einfachen Trick auch die Bremsen Ihres E-Bikes schonen. Wie? Im Rückladebetrieb bremst der Motor auch die Fahrt ab – die klassische Motorbremse. So führen Sie Energie in den Akku zurück und schonen gleichzeitig die Bremsbeläge.



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Mal eine Stufe zurückschalten

Die meisten E-Bikes unterstützen Sie bis zu einem Tempo von 25 km/h. Wenn Sie diese Grenze erreicht haben, können Sie die Geschwindigkeit oft auch in einer niedrigeren Unterstützungsstufe halten – und so Akku-Energie sparen. Probieren Sie es einfach mal aus.

So geht es richtig rund!

Rennradfahrer und Mountainbiker haben sicher schon von ihm gehört: dem runden Tritt. Das ist nichts anderes als gleichmäßiges, ökonomisches Pedalieren und auch beim E-Biken sinnvoll. Denn durch harmonisches, regelmäßiges Kurbeln ist auch die Motorunterstützung konstant. Das spart Strom. Treten Sie hingegen impulsiv in die Pedale, schwankt die Unterstützung und kann sogar kurz aussetzen.



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Eins, zwei oder drei?

Bei den meisten E-Bike-Systemen haben Sie die Wahl zwischen drei Unterstützungsstufen (bei Bosch sind es gleich 12 Modi – siehe Tipp 48). Beim Panasonic-Mittelmotorsystem sind die Unterstützungsstufen aufgeteilt in 50 Prozent (Eco), 100 Prozent (normal) und 150 Prozent (Sport). Das heißt, wenn Sie zum Beispiel eine Kraft von 100 Watt in das Pedal einbringen, legt der Motor in der Stufe „Normal“ noch mal 100 Watt drauf. Klar, die höchste Unterstützungsstufe macht am meisten Spaß. Oft ist es aber sinnvoll, zum Beispiel um den Akku zu schonen, eine Stufe herunterzuschalten. Vor allem in der Ebene reicht die Minimalunterstützung meist aus (siehe Tipp 45). Lernen Sie die verschiedenen Stufen kennen, damit Sie schnell spüren, wann Sie welchen Modus brauchen.

Sonderfall Bosch

Beim Mittelmotor-System von Bosch sind die Unterstützungsgrade 12-fach abgestuft. Die Hauptkategorien Eco, Tour, Sport und Speed sind noch einmal in drei Stufen (1, 2 und 3) eingeteilt. Keine Sorge: Mit den drei Hauptkategorien kommen Sie problemlos zurecht, wenn es Ihnen zu kompliziert wird. Update September 2012: Für das Modelljahr 2013 bringt Bosch das neue Bedienelement Intuvia auf den Markt. Die Unterstützungsstufen wurden auf vier reduziert. Brancheninsider gehen davon aus, dass Bosch auf der Eurobike 2013 eine Weiterentwicklung seiner E-Bike-Motors vorstellen wird.//



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Manchmal geht’s ganz leicht

Am Anfang mag es noch recht schwer sein, die optimale Unterstützungsstufe zu finden – daher hier einige Praxistipps. Wenn Sie in einer Gruppe unterwegs sind, geben Ihnen die anderen Teilnehmer unter Umständen Windschatten. Sie werden schnell merken, dass Sie relativ flott auf den Vordermann auffahren, dadurch aber immer wieder bremsen müssen. Dieser Stop-and-go-Verkehr kostet richtig viel Strom (siehe auch Tipp 42) Schalten Sie in diesem Fall eine Unterstützungsstufe tiefer oder den Motor ganz aus. Sie werden sehen: Windschatten ist fast so gut wie Motorkraft. Bei Rückenwind erleben Sie einen ganz natürlichen Extraschub. Wenn es das Gelände zulässt und Sie vielleicht zum Ende einer längeren Tour Energie sparen müssen, schalten Sie die Unterstützung einfach mal komplett aus. Auch das klappt oft ganz einfach.

Informationen rund um die Uhr

Aktuelle News, spannende Tests, faszinierende Fotos und informativ-unterhaltsame Videos finden Sie 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag auf www.elektrobike-online.com. Auf ElektroBIKE online erfahren Sie alles über die neuen, wichtigen E-Bikes und Pedelecs.

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