Benjamin Hahn

Know-how: E-Bike-Reifen

Alles was sie über E-Bike-Reifen wissen müssen

Reifen sind Reifen? So einfach ist das nicht. Gerade bei E-Bike-Reifen gibt es einiges zu beachten. ELEKTROBIKE hat die wichtigsten Infos zusammengetragen und stellt geeignete Modelle vor.

E-Bike-Reifen Kaufberatung

Reifenvarianten

Reifenvarianten
Continental und Maxxis
Auch innerhalb einer Reifenvariante weißen die einzelnen Produkte Unterschiede zueinander auf. Vor allem in puncto Profil können große Differenzen gefunden werden.

Zu allererst sollten Sie klären, welcher Reifentyp zu ihrem E-Bike passt. Wir haben die wichtigsten Varianten für Sie zusammengetragen.

Drahtreifen

Diese Reifenart ist wohl aktuell die verbreiteste. Wenn bei der Produktvorstellung nichts anderes dabei steht, handelt es sich daher um diesen Reifentyp. In den inneren Rändern des Reifens, die auf der Felge aufliegen sind bei Drahtreifen einzelne Drahtringe oder Drahtstränge eingearbeitet. Diese werden von einer Gummimischung ummantelt und bilden so einen Wulst. Um diesen Wulst in Position zu halten, verfügt die Felgenhorn-Innenseiten über ein entsprechendes Profil. Der Reifenmantel wird um einen inneren Schlauch gelegt und so in das Felgenhorn geklemmt, dass er stabil und sicher sitzt.

Faltreifen

Der Faltreifen ist eine Form des Drahtreifens. Hier bestehen die Wulstdrähte aus flexibleren Aramidfäden-Bündeln. Dadurch kann der Reifen zusammengefaltet und verstaut werden. Faltreifen wiegen meist 50 bis 100 g weniger als die Drahtversionen.

Schlauchreifen

Auch bei Schlauchreifen wird der Reifenmantel um einen inneren Schlauch gelegt. Zur Befestigung wird er allerdings mit der Felge verklebt. Dadurch können die Reifen mit einem hohen Luftdruck gefahren werden und verfügen in der Regel über einen geringen Rollwiederstand.

Tubeless-Reifen

Tubeless-Reifen sind dafür bekannt, weniger anfällig für Platten zu sein. Im Gegensatz zu den vier anderen Varianten sind hier Schlauch und Mantel nicht voneinander getrennt, sie sind ein und dasselbe Produkt. Dieser Reifentyp wird vor allem von E-Mountainbikern gefahren.

Vorteile des Tubeless Systems:

  • Pannensicherheit
  • Besseres Handling durch geringeren Luftdruck (Federung)
  • Geringerer Laufwiderstand (weniger Reibung durch innenliegenden Schlauch)
  • Geringeres Gewicht (in der Regel; bei älteren und günstigeren Systemen nicht immer garantiert)

Nachteile des Tubeless Systems:

  • Einstiegshürde: Höherer Aufwand zur Installation, die Felgen müssen für die neue Reifenart geeignet sein
  • Höhere Wartung (Erneuern der abdichtenden Latex-Milch muss ca. alle 3-6 Monate erfolgen)
  • Bisher geringere Auswahl an Produkten
  • Meist hoher Preis

Im Inneren des Tubeless-Reifens befindet sich eine Dichtmilch, die in Millisekunden kristallisieren und kleine Löcher abdichten kann. Bleibt ein Loch ungeflickt zurück, entweicht die Luft langsamer als bei herkömmlichen Reifen. Des Weiteren verfügen Tubeless-Schläuche über weniger Rollwiderstand.

Ballonreifen

Ballonreifen sind meist 50 bis 65 mm (2 bis 2,5 Zoll) breit und können mit einem geringeren Luftdruck von ca. 2 Bar gefahren werden. Dadurch erhält der Fahrer mehr Dämpfung und damit mehr Komfort.

Selbstreparierender Fahrradschlauch

Dieser Schlauch ist mit einem Gel gefüllt, das Löcher verklebt. Nachteil: Das Gel bleibt nur 6 Monate lang elastisch. Danach kann es nicht mehr vor Löchern schützen. Diesen Reifen gibt es zum Beispiel von Filmer.

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Warum gibt es spezielle E-Bike-Reifen?

  • Gewicht
  • Geschwindigkeit
  • mühsamer Reifentausch

Gerade bei E-Bikes sind robuste Reifen essenziell. Das Gewicht ist bei E-Bikes auf Grund von Motor und Akku um einiges höher als bei normalen Fahrrädern. Deshalb ist die Belastung der Reifen auch größer. Sinnvoll sind daher etwas breitere Reifen, die meist über einen besseren Pannenschutz, mehr Komfort und auch besseren Grip verfügen.

Mit dem E-Bike werden darüber hinaus im Durchschnitt höhere Geschwindigkeiten gefahren. Gerade in Kurven ist es daher wichtig, dass der Reifen über guten Grip verfügt und dem Bike so Stabilität verleiht. Außerdem ist es bei E-Bikes etwas komplizierter den Reifen zu wechseln. Durch ihr Gewicht sind sie weniger handlich und wer einen Heckantrieb fährt, muss das Hinterrad etwas umständlicher ausbauen.

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Was muss ich bei einem E-Bike-Reifen beachten?

Folgende Faktoren sollten sie bei der Auswahl ihrer E-Bike-Reifen beachten.

Luftdruck bei E-Bike-Reifen

Häufigster Grund für platte Reifen: zu niedriger Luftdruck. Wenn der Druck im Reifen des E-Bikes zu niedrig wird, können sogenannte Quetschfalten entstehen. Dann kann der Schlauch zwischen Felge und Reifen eingeklemmt werden und es können kleine Löcher entstehen. Neben den Quetschfalten wird auch der Rollwiderstand durch schlecht aufgepumpten Reifen erhöht. Das führt langfristig zu schnellerem Reifenverschleiß. Daher ist es bei E-Bikes und allen anderen Fahrrädern wichtig, immer mit dem richtigen Luftdruck unterwegs zu sein.

RB-reifen-wechseln6 (jpg)
Benjamin Hahn
Vor allem E-Bikes sollten immer mit genügend Luftdruck gefahren werden.

Warum verliert der Reifen überhaupt Druck? Herkömmliche Fahrradreifen verlieren auch beim Fahren oder Stehen Luft – unabhängig davon, ob sie beschädigt sind oder nicht. Das Gewicht des Rades drückt auf den Reifen und lässt allein dadurch langsam Luft entweichen.

Unser Tipp ist daher: Luftdruck regelmäßig kontrollieren, vor allem vor längeren Radtouren.

Alternativer Lösungsvorschlag

Bei der Eurobike 2019 wurden nun ein potenzieller Retter vorgestellt: Die AirWinder Le Formidable Reifen sollen das Problem lösen, indem sie sich während der Fahrt selbst aufpumpen. Klingt interessant? Den gesamten Artikel über die Reifenneuheit finden Sie hier.

Reifen altern

Selbst, wenn Reifen nicht bewegt werden, altern sie unter UV-Einstrahlung. Sie werden trocken und brüchig. Es ist daher sinnvoll das Fahrrad oder E-Bike nicht in der prallen Sonne stehen zu lassen, sondern in die Garage oder an einen schattigen Platz zu stellen. Genauso ist Regen und Kälte nicht ideal für die Langlebigkeit des Reifens. Eine Überdachung ist daher sinnvoll.

Rollwiederstand

Bei E-Bikes wirkt sich der Rollwiderstand auf die Reichweite aus. Denn je mehr Widerstand der Reifen bietet, umso mehr Kraft muss der Antrieb und damit der Akku bereitstellen. Einen großen Einfluss auf den Rollwiderstand hat das Profil des E-Bike-Reifens. „Günstig ist ein in der Mitte durchgehender Laufstreifen“, erklärt Christian Wurmbäck von Continental. „Dieser verhindert, dass sich das Profil beim Fahren verformt, was Widerstand und Kraftverlust verursachen würde.“ Akkureichweite verlängern, Strom sparen und längere Touren fahren – es hat eigentlich nur Vorteile, bei der Reifenwahl auf geringen Rollwiderstand zu achten.

ECE R75 Zulassung

Für S-Pedelecs sind Reifen mit ECE R75 Zulassung vorgeschrieben. Beim Kauf von Reifen für S-Pedelecs sollte also immer genau hingeschaut werden. Ansonsten erwischen sie vielleicht einen Reifen, den sie rein rechtlich nicht auf ihr S-Pedelec montieren dürften. Außerdem ist bei S-Pedelec-Reifen eine Profiltiefe von 1 mm vorgeschrieben. Deshalb müssen S-Pedelec-Fahrer ihre Reifen auch häufiger auf Verschleiß prüfen und im Zweifelsfall wechseln.

Pannenschutz

Gerade bei E-Bikes ist der Reifenwechsel etwas komplizierter. Allein das Gewicht des Pedelecs macht den Tausch etwas komplizierter. Ein Reifenwechsel mitten auf der Tour kann umständlich sein und sollte im besten Fall vermieden werden. Besonders bei schweren Modellen ist ein schneller Wechsel nicht wirklich möglich. E-Bike-Reifen sollten daher über einen guten Pannenschutz verfügen und nicht bei der kleinsten Dorne Luft verlieren.

Verschiedenste Gummimischungen und Gewebeschichten werden von den Reifenherstellern konzipiert, um den Pannenschutz zu verbessern. Schwalbe hat mit seinem Marathon-Modell zum Beispiel einen Reifen entwickelt, der unplattbar sein und sogar Reisnägeln standhalten soll.

Bevor es losgeht

Bevor die Tour beginnt, gibt es Hilfsmittel, die die Gefahr eines platten Reifens minimieren können.

Pannenschutzband: Das Pannenschutzband wird noch vor der Fahrt zwischen Schlauch und Mantel gelegt. Das Band besteht aus robusterem Kunststoff als das Mantelgummie und soll so vor Löchern schützen. Das SWR Marktcheck-Video „Kauftipps für Fahrräder und Elektrobikes“ zeigt: Glas ist für das Pannenschutzband kein Problem, Reiszwecken schon.

Wichtig: Der Reifen muss immer gut aufgepumpt sein, ansonsten können die Einlagen wandern und in den Schlauch schneiden. Das Pannenschutzband gibt es zum Beispiel von Proline.

Kleine Retter in der Not

MB Werkstatt-Tipps Platten flicken
Holger Schwarz
Etwas mühsam, aber effizient: Den Reifen flicken.

Entsteht doch mal ein Loch auf der Tour, sollte der Fahrer vorbereitet sein. Folgende Produkte eigenen sich zur schnellen Hilfe auf der Tour.

  • Pannenmilch: Mit ihr werden die Löcher von einer weißen, milchähnlichen Flüssigkeit verschlossen. Dazu wird das Ventil aufgedreht und vollständig mit Milch befüllt. Diese quillt dann aus den Löchern und verklebt sie. Vorteil: Der Reifen muss nicht demontiert werden. Die Pannenmilch gibt es zum Beispiel von Vittoria.
  • Flicken: Ein einfaches Fahrrad-Flickset hilft natürlich auch gegen Löcher im E-Bike-Schlauch. Allerdings muss das Loch hier genau ausfindig gemacht werden. Mitten auf der Fahrradtour kann die Loch-Findung jedoch ziemlich zeitintensiv sein. Das Flickzeug gibt es zum Beispiel von Fischer oder Rema.

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Marktübersicht: Vorstellung von geeignetten Reifenmodellen

Im folgenden Kapitel stellt ELEKTROBIKE aktuelle E-Bike-Reifen vor. Bei der Wahl ist es vor allem wichtig darauf zu achten, ob Ihr Fahrrad ein S-Pedelec ist, und der Reifen daher für diesen Bike-Typ zugelassen sein muss.

E-Bike-Reifen-Hersteller / Link zur Produkt-Vorstellung Hier können Sie die Reifen kaufen.
Continental Preisvergleich
Good Year Preisvergleich
Maxxis Preisvergleich
Michelin Preisvergleich
Pirelli  
Schwalbe Preisvergleich
Specialized  

Continental

„Wegen der aufwändigen Motortechnik direkt am Rad ist es den meisten Pedelec-Fahrern unmöglich, auf freier Strecke mal schnell einen Reifen zu flicken“, sagt Christian Wurmbäck von Continental. Dieses Problem sollen Continental-Reifen lösen.

Continental-E-Bike-Reifen verfügen über eine dicke Naturkautschuk-Einlage im Mantel. Diese Einlage soll den Schlauch vor Scherben, Nägeln und sons­tigen scharfkantigen Gegenständen schützen. „Bei unserem Eco Contact Plus kann dank dieser Maßnahme sogar eine direkt überfahrene Heftzwecke keinen Schaden anrichten“, verspricht Wurmbäck.

Zudem sollen die E-Bike Reifen von Continental von den Erfahrungen bei der Moped- und Motorradreifen-Herstellung profitieren. Bis zu 25 km/h schnelle E-Bikes können laut Continental mit allen Reifen des Herstellers ausgerüstet werden. Bis auf die Modelle Contact und Contact Spike sind alle von uns vorgestellten Reifen auch für S-Pedelecs geeignet.

E-Bike-Reifen von Continental:

Contact
Continental
Continental Reifen Contact.

Contact Serie

  • Contact: Dieser Reifen ist nur für E-Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h zugelassen. Er verfügt nicht über die ECE R75-Zulassung. Der Reifen kommt mit Safety Level 4 und soll schnitt- und stichfest sein.
  • Contact Spike: Wie der Name bereits verrät kommt der Reifen mit Spikes (Zur Wahl stehen 120 und 140), die auch im Winter für gute Bodenhaftung sorgen sollen. Zudem ist der Reifen mit Reflexstreifen zur besseren Sichtbarkeit ausgestattet. Genauso wie der bereits vorgestellte Contact soll auch dieser Reifen schnitt- und stichfest sein. Auch hier ist keine ECE R75-Zulassung vorhanden.
  • Contact 2: Das Contact 2-Modell wird von Continental als Premium-Allesköner für Straße und Wald beschrieben. Er kommt mit der Vectran Breaker-Technologie, die den Reifen extrem reißfest und zu gleich ziemlich leicht machen soll.
  • Contact Plus: Der Contact Plus-Reifen soll ein Alleskönner für Straßen und normale Wege sein. Er verfügt über die SafetyPlus-Technologie, die dem Reifen einen geringeren Rollwiderstand verleihen und so zu einer akkuschonenderen Fahrt führen soll. In puncto Panneschutz hat dieser Reifen Safety Level 7.
  • Contact Urban: Der Contact Urban Reifen soll die perfekte Ballance aus leichtem Rollen und Pannenschutz bieten.
  • Contact Plus City: Dieser Reifen kommt mit Stadtprofil und SafetyPlus-Technologie, die dem Reifen einen geringeren Rollwiederstand verleihen und so zu einer akkuschonenderen Fahrt führen soll.
  • Top Contact Winter 2 Premium: Wie der Name bereits erwähnt wurde dieses Contact-Modell vor allem für den Winter entwickelt. Das Lamellenprofil soll glatten Schneefahrbahnen und nasskalten Oberflächen standhalten.
Ride Crusier
Continental
Continental Reifen Ride Cruiser.

Ride Serie

Alle Reifen der Ride-Serie kommen ohne ECE R75-Zulassung. Sie dürfen daher nicht auf S-Pedelecs gefahren werden. Alle drei Reifen der Serie verfügen über Gummiverstärkungen an der Lauffläche und den Seitenwänden.

  • Ride Tour: Der Ride Tour-Reifen soll für Asphalt und Schotter geeignet sein. In puncto Pannenschutz kommt das Modell mit Safety Level 5.
  • Ride City: Genauso wie das Tour-Modell ist auch die City-Variante vor allem für städtische Untergründe geeignet.
  • Ride Cruiser: Der Ride-Cruiser ist ein sogenannter Ballonreifen.

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Good Year

Der Reifenhersteller Good Year kommt mit einem Tubeless-Reifen auf den E-Bike-Markt.

Transit Speed
Good Year
Good Year Reifen Transit Speed.
  • Transit Speed: Bei diesem Reifen handelt es sich um einen sogenannten Tubeless-Reifen. Er kommt also ohne Schlauch im Inneren aus. Reifen mit dieser Technologie haben meist ein geringeres Plattenrisiko. Der Transit Speed hat eine ECE R75-Zulassung und kommt mit reflektierenden Streifen. Die verwendete DYNAMIC:Silica4 Gummimischung soll sowohl guten Rollwiederstand, als auch Grip bei Nässe liefern.

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Maxxis

Von Maxxis wurden gleich vier verschiedene Modelle für den E-Bike-Markt konzipiert. Roamer, Re-Volt und Gypsy kommen mit ECE R75-Zulassung

E-Bike-Reifen von Maxxis

Re-Volt
Maxxis
Maxxis Reifen Re-Volt.
  • Roamer: Das Roamer-Modell kommt mit einer Pannenschicht aus Kevlarfasern, die den Reifen vor Einstichen schützen soll.
  • Re-Volt: Dieses Modell ist tatsächlich der erste Reifen, der von Maxxis speziell für den E-Bike-Gebrauch entwickelt wurde. An der Lauffläche ist das Profil glatt, um die Akkulaufzeit zu verlängern, an den Seiten sorgt ein groberes Profil für Grip in der Kurve. Der Re-Volt verfügt über die Silk Shiled-Technologie, die den Reifen vor Einschnitten und Defekten an den Seitenrändern und der Lauffläche schützen soll.
  • Gypsy: Dieser Reifen verfügt über eine Pannenschutzmaterial, das über der Karkasse liegt und so einen Rundumschutz von Felgenrand zu Felgenrand bietet. Das Reifenmodell gibt es in mehreren Ausführungen, einige davon sind allerdings nicht für S-Pedelecs geeignet.
  • Overdriver Excel: Dieser Reifen bildet laut Maxxis die ideale Balance zwischen Pannenschutz, Gewicht, Rollwiderstand, Bodenhaftung und Langlebigkeit. In puncto Pannenschutz kommt bei diesem Reifen eine speziell von Maxxis entwickelte Gummimischung (K2) zum Einsatz, die den Pannenschutz um 50% verbessern soll. Das Modell kommt ohne ECE R75-Zulassung.

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Michelin

Protek und Energy – wir stellen die beiden E-Bike-Reifen-Serien von Michelin vor. Die gesamte Protek-Serie kommt mit ECE R75-Zulassung.

Protek
Michelin
Michelin Reifen Protek.

Protek

  • Protek: Dieser Reifen ist mit einer 1 mm dicken Pannenschutzlage ausgestattet.
  • Protek Urban: Die Gummimischung Michelin Pro 4 Grip soll für besonders guten Grip auf nassen Oberflächen sorgen. Der Reifen besteht aus Aramidfasern und verfügt laut Hersteller über einen guten Pannenschutz.
  • Protek Max: Dieser Reifen kommt mit 5 mm dicker Pannenschutzlage und reflektierenden Streifen.
  • Protek Cross: Das All-Terrain-Reifenprofil und die 1 mm Pannenschutzlage sollen dem Reifen vielseitige Einsatzmöglichkeiten und Widerstandsfähigkeit verleihen.
  • Protek Cross Max: Dieser Reifen kommt mit 5 mm dicker Pannenschutzlage.

Energy: Das Energy-Modell kommt mit einer speziell für E-Bikes entwickelten Gummimischung, die den Akkuverbrauch vermindern soll. Die HD Protection-Technologie soll für optimalen Pannenschutz ohne Energieverluste sorgen. Der Reifen ist allerdings nur für Pedelecs bis 25 km/h geeignet.

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Pirelli

2018 bringt Pirelli seine ersten E-Bike-Reifen auf den Markt: Die Cycle-e-Serie ist auf die Verwendung am E-Bike optimiert. Die Reifen sollen sowohl bei Trockenheit, als auch bei Nässe guten Komfort und Handling bieten als auch vor Beschädigungen geschützt sein.

Interessant: Das Gummigranulat wird laut Pirelli aus alten Autoreifen gewonnen. In Kombination mit einem hohen Anteil an Naturgummi, sind die Cycle-e-Reifen daher relativ nachhaltig produziert.

E-Bike-Reifen von Pirelli

Cycle-e
Pirelli
Cycle-e GT- Reifen von Pirelli.
  • Cycl-e GT: Das Granturismo-Modell eignet sich vor allem für schnelles Fahren in der Stadt. Das Reifenprofil ähnelt dem eines Motorradreifens und soll ihm in Sachen Durchstichschutz, Handling und Zuverlässigkeit gleichen. Die verwendete Gummimischung erzielt laut Hersteller 15 % mehr Grip als vergleichbare Konkurrenzprodukte.
  • Cycle-e DT: Das Modell Downtown soll Wendigkeit in der Stadt und maximale Haftung auf jeder Fahrbahn bieten.
  • Cycl-e XT: Der Crossterrain-Reifen kommt mit einem speziellen „Knop“, der den Grip an der Reifenseite auf rutschigem Untergrund in gefährlichen Situationen erhöhen soll. Dadurch rollt das Modell laut Hersteller zuverlässig und sicher über unbefestigte Wege.

Die Modelle DT und XT verfügen über ein glattes Laufflächenprofil und gröbere Seitenstrukturen. Dadurch soll das Rad auf geraden Strecken leichter rollen und in Kurven stabil gehalten werden. Zudem gibt es von den beiden Modellen eine Sportversion, die auf mehr Geschwindigkeit optimiert wurde.

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Schwalbe

„Damit der extraschnelle Pedelec-Pilot auch bei Nässe genug Halt hat, verwenden wir besonders griffige Gummimischungen“, verspricht Carsten Zahn von Schwalbe.

E-Bike-Reifen von Schwalbe

Marathon
Schwalbe
Schwalbe Reifen Marathon.

Marathon: Die Marathon-Reifen von Schwalbe sollen unplattbar sein. Sie kommen mit einem fünf Millimeter dicken Pannenschutzgürtel aus hochelastischem Spezialkautschuk, der teilweise aus recyceltem Naturkautschuk besteht. Dieser Mantel soll selbst von Heftzwecken und Scherben nicht durchstochen werden können. Neben dem stechsicheren Mantel verfügt der Reifen über eine sogenannte Anti-Aging-Seitenwand die den Reifenverschleiß verringert. Die Anti-Aging-Technologie schützt den Reifen vor Witterungseinflüssen, Überbelastungen und den Auswirkungen von zu niedrigem Luftdruck. Die verwendete Gummimischung Endurance-Compound soll tausende Kilometer rollen, ohne einen hohen Abrieb aufzuweisen. Lediglich gegen sogenannte Krähenfüße hat auch der „Unplattbar-Reifen“ keine Chance. Aber die gehören auch nicht unbedingt zu den gängigen Feinden des Fahrradreifens.

Bis auf die Modelle Marathon Plus Tour, Marathon Almotion und Delta Cruiser Plus, verfügen alle Reifen von Schwalbe über eine ECE R75-Zulassung.

  • Marathon: Das Original kommt mit 3 mm-dicker Green-Guard-Einlage aus Naturkautschuk. Die Einlage besteht zu einem Drittel aus recycelten Latexprodukten.
  • Marathon E-Plus: Diese Varianten befindet sich laut Schwalbe auf dem Pannenschutzlevel 7. Das Modell verfügt über eine 5 mm dicke Pannenschutzeinlage aus hochelastischem Spezialkautschuk. Trotz der dicken Einlage soll der Reifen schnell und leicht sein.
  • Marathon Plus: Auch das Marathon Plus-Modell verfügt über die 5 mm dicke Pannenschutz-Einlage.
  • Marathon Plus Tour: Wie der Name bereits andeutet kommt dieser Reifen mit Trekkingprofil. Ob Asphalt, Naturstraße, Alltag oder Tour: dieser Reifen soll allem gewappnet sein. Allerdings verfügt dieses Modell über keine ECE R75-Zulassung.
  • Marathon GT Tour: Dieser Reifen verfügt über das neue Delta-Profil. Er kommt mit der Endurance Gummimischung und der DualGuard-Pannenschutztechnologie. Geeignet ist der Reifen allerdings nur für Pedelecs bis 25 km/h. Dieser Reifen kommt ohne ECE R75-Zulassung.
  • Marathon Almotion: Diese Marathon-Variante ist nur für Pedelecs bis 25 km/h geeignet und kann auch Tubeless gefahren werden. Sie zeichnet sich laut Hersteller vor allem durch ihre Schnittresistenz aus. Genauso wie der Marathon GT Tour kommt auch der Marathon Almotion ohne ECE R75-Zulassung.

Energizer: Bei den Energizer-Modellen liegt der Fokus auf dem Grip. Alle Modelle kommen mit ECE-R75 Prüfzeichen, d.h. sie sind für S-Pedelecs zugelassen.

  • Energizer Plus: Dieser Reifen kommt mit Tourenprofil. Die Lauffläche ist verhältnismäßig glatt, die Seiten gröber. Darüber hinaus soll der Reifen länger haltbar sein, über einen niedrigen Rollwiederstand und hohen Grip verfügen. Das Pannenschutzystem des „Energizer Plus“ soll ähnliche Eigenschaften wie die Technolgie des Continental-Reifens Eco Contact Plus aufweisen. „Wir haben eine hochelastische Schicht aus Latex eingearbeitet“, verrät Produktmanager Carsten Zahn. „Trotz ihrer Dicke von 3 mm hat diese keinen negativen Einfluss auf den Rollwiderstand.“
  • Energizer Plus Tour: Die Tour-Variante kommt mit Trekkingprofil und 3 mm starke Green-Guard-Einlage.
Big Ben
Schwalbe
Schwalbe Reifen Big Ben.

Big Ben: Beim Big Ben handelt es sich um einen Ballonbike Reifen; sein großes Volumen agiert als Federung.

Super Moto-X: Dieses Modell kommt mit 70 mm Breite und soll härtesten Bedingungen standhalten. Egal ob auf Asphalt oder in leichtem Gelände der Super Moto-X soll immer Komfort bieten.

Delta Cruiser Plus: Schwalbe hat auch ein Einsteiger-E-Bike-Reifenmodell im Sortiment. Der Delta Cruiser Plus verfügt über das Protektion Level 5 und kommt mit 3 mm dickem Pannenschutzgürtel. Zudem verfügt das Modell über eine 50 EPI Karkasse und Reflexstreifen. Allerdings kann er nur bei E-Bikes bis 25 km/h verwendet werden.

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Specialized

Genauso wie die bereits vorgestellten Reifenhersteller, ist auch Specialized auf dem E-Bike-Markt vertreten.

Electrak 2.0
Specialized
Specialized Reifen Electrak 2.0.

Electrak 2.0: Der E-Bike-Reifen von Specialized kommt mit Gripton-Gummimischung und Armadillo-Konstruktion. Dadurch soll der Reifen den Belastungen im Stadtalltag standhalten und über maximalen Pannenschutz verfügen. Reflektierende Elemente sorgen laut Specialized auch bei Nacht für eine sichere Fahrt.

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So wechseln sie ihren E-Bike-Reifen

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Pflege

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