Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Tour-Pedelec: Stevens Triton Gent


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Foto: Benjamin Hahn

 

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Der sportliche Tourer Triton Gent sichert sich mit ausgeprägtem Vorwärtsdrang, großem Komfort und hochwertiger Ausstattung einen Kauftipp.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • agenehme Sitzposition mit sportlichem Einschlag
  • verhältnismäßig geringes Gewicht trotz satter, hochwertiger Ausstattung
  • starker Motor mit guter Reichweite
  • sehr angenehmes Fahrverhalten – auch ohne zugeschalteten Motor

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Hamburg, Stadt der Seefahrt. Da passt es, dass der Hamburger Fahrradhersteller Stevens sein Touren-E-Bike nach einem Gott des Meeres benennt.

Und auch wenn der Vergleich ein bisschen überhöht scheint: Eine Tour auf dem Triton Gent wirkt fast schon göttlich. Denn bei der Konzeption des Bikes haben die Hamburger viel richtig gemacht. Etwa die sportliche, aber dennoch nicht unbequeme Sitzposition.

Sie lädt gemeinsam mit den gut in der Hand liegenden Ergo-Griffen und dem auch auf langen Touren bequemen Sattel zur großen Fahrt ein.

Auch sonst verwöhnt das Triton den Pedaleur mit ordentlich Komfort, vor allem durch die effektiv dämpfende Federgabel. Dass die Sattelstütze nicht gefedert ist, fällt bei dem Stevens-Bike hingegen kaum auf.

Bosch-Motor mit 12 Unterstützungsmodi

Für satten Vortrieb sorgt der starke Mittelmotor aus dem Hause Bosch. Mit seinen 12 Unterstützungsmodi lässt er sich perfekt auf jede Situation einstellen – von sanft bis richtig kraftvoll.

Und er bietet mit gut 40-Kilometern bei höchster Unterstützung einen ordentlichen Aktionsradius.

Kleiner Nachteil: Durch die Fülle an Unterstützungsvarianten gibt sich die Bedienung bei Bosch weniger intuitiv als etwa bei Panasonic oder Bionx mit ihren 3, beziehungsweise 4 Varianten.

Auf der Straße offenbart das Triton einen recht sportlichen Charakter. Es steuert wendig und agil über Stadt und Land, lässt sich dabei jedoch stets problemlos beherrschen. Für ein sicheres Gefühl im Sattel sorgen auch die kraftvoll zupackenden Shimano-Scheibenbremsen.

Flott auch ohne Motorunterstützung

Ein weiterer Vorteil des Stevens-Bikes: Auch ohne zugeschaltete Motorkraft macht es einen verhältnismäßig spritzigen Eindruck und lässt sich zügig bewegen. Eine Ursache liegt in dem relativ niedrigen Gewicht: Mit 22,3-Kilogramm gehört das Triton zu einem der leichtesten voll ausgestatteten E-Bikes, die ElektroBIKE bislang getestet hat.

Apropos Ausstattung: Auch die kann sich sehen lassen. Neben der edlen Deore XT-Schaltgruppe von Shimano verfügt das sehr sauber verarbeitete Triton etwa über eine hochwertige Lichtanlage: Die Lumotec IQ Fly T von Busch und Müller bietet ein Tagfahrlicht und sorgt so für zusätzliche Sicherheit beim Radfahren.

Technische Daten des Touren-Pedelec im Test: Stevens Triton Gent

Preis: 2.599 Euro
Preis Ersatz-Akku: 599 Euro
Gewicht: 22,3 kg
Motor: Bosch-Tretlagermotor, 250 Watt
Drehmoment: max. 50 Nm
Akku: 36 Volt/8 Ah Li-lon (288 Wh)
Reichweite: 40,5 km
Schaltungstyp: Kettenschaltung
Bremse: hydraulische Scheibenbremsen Shimano BR-M596
Ausstattung: Federgabel, Schutzblech, Licht, Schloss, Gepäckträger, Ergo-Griffe

Fazit:

Der sportliche Tourer Triton Gent sichert sich mit ausgeprägtem Vorwärtsdrang, großem Komfort und hochwertiger Ausstattung einen Kauftipp.

Tour-Pedelec: Stevens Triton Gent im Vergleichstest


Tour-Pedelec: Stevens Triton Gent im Vergleich mit anderen Produkten

27.09.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012