Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Tour-Pedelec: Raleigh Stoker 360

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Das Stoker gefällt mit sehr ausgewogenem Charakter, einem sicheren Fahrgefühl und Komfort. Der Motor setzt etwas ruckartig ein und gibt sich wenig durchzugsstark.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Motor setzt ruckartig ein und ist wenig durchzugsstark
  • Geräusche durch Motorsurren und schweren, klappernden Akku
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Britisch-elegant wirkt das Stoker 360. Im Fahrbetrieb gefällt die komfortable, aber nicht zu hohe Sitzposition. Der Fahrer kann sich auf den sicheren, ausgewogenen Charakter des Stoker verlassen. Dazu überzeugt die stufenlose Nuvinci Nabenschaltung.

Die Ausstattung ist stimmig und sorgt dank Federgabel, bequemem Sattel und ergonomischen Griffen für Komfort. Weniger souverän gibt sich der Motor, der recht ruckartig einsetzt und wenig durchzugsstark wirkt. Zudem trüben Motorsummen und klappernder Akku etwas die Fahrfreude, auch ein Radcomputer wäre schön. Stattdessen geben lediglich Dioden Aufschluss über den Akku-Stand und die gewählte Unterstützung.

Technische Daten des Touren-Pedelec im Test: Raleigh Stoker 360

Preis: 2.999 Euro
Preis Ersatz-Akku: 799 Euro
Gewicht: 26,0 (inkl. Akku) kg
Motor: Panasonic-Mittelmotor, 250-Watt
Drehmoment: max. 18,7 Nm
Akku: 36 Volt/ 14 Ah Li-Ion (504 Wh)
Reichweite: 52,2 km
Schaltungstyp: Nabenschaltung
Bremse: Magura HS 33, hydraulische Felgenbremsen
Ausstattung: Federgabel, Schutzblech, Licht, Gepäckträger, Pumpe

Fazit

Das Stoker gefällt mit sehr ausgewogenem Charakter, einem sicheren Fahrgefühl und Komfort. Der Motor setzt etwas ruckartig ein und gibt sich wenig durchzugsstark.

08.06.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012