Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Tour-Pedelec: Kalkhoff Agattu Premium c11 Impulse-G Alfine

Foto: Benjamin Hahn

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Bequemer Cruiser mit überzeugendem Antrieb, gutem Komfort und Top-Ausdauer. Nur etwas nervös im Handling.
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Bewertung

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Was uns nicht gefällt

  • etwas nervöses Fahrverhalten durch sehr aufrechte Sitzposition
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Die Sitzposition auf dem Agattu erinnert ein bisschen an einen Cruiser. Durch den nach hinten gezogenen Lenker und das recht kurze Oberrohr sitzt der Fahrer sehr aufrecht im Sattel.

Das fühlt sich entspannt an, beeinflusst aber das Fahrverhalten etwas. So liefert das Rad einen leicht nervösen Auftritt.

Die Ausstattung hingegen passt zur bequemen Position im Sattel: Federgabel plus dämpfende Sattelstütze garantieren hohen Komfort. Einzig der wenig bequeme Sattel schmälert die Fahrfreude etwas.

Der Kalkhoff-eigene Impulse-Antrieb besticht durch gleichmäßige Unterstützung und die mit Abstand höchste Reichweite im Test. In puncto Dynamik kommt er allerdings nicht ganz an die Konkurrenz von Bosch und Bionx heran.

Dafür ist das große und übersichtliche Impulse-Display ein Hingucker. Per "Fernbedienung" am Griff lässt sich der Motor zudem bequem steuern. Sehr gut wirkt auch die Verarbeitung – nur das Schutzblech klappert etwas.

Technische Daten des Touren-Pedelec im Test: Kalkhoff Agattu Premium c11 Impulse-g Alfine

Preis: 2.999 Euro
Preis Ersatz-Akku: 799 Euro
Gewicht: 24,6 kg
Motor: Impulse-Mittelmotor, 250 Watt
Drehmoment: max. 40 Nm
Akku: 36 Volt/15 Ah Li-lon (540 Wh)
Reichweite: 57,7 km
Schaltungstyp: Kettenschaltung
Bremse: hydraulische Felgenbremsen Magura HS 33
Ausstattung: Federgabel, Federstütze, Licht, Gepäckträger, Schutzblech, Schloss

Fazit

Bequemer Cruiser mit überzeugendem Antrieb, gutem Komfort und Top-Ausdauer. Nur etwas nervös im Handling.

27.09.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012