Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Sport-Pedelec: Stevens Carpo


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Das Carpo präsentiert sich als spritziges Spaß-E-Bike für zwischendurch. Das Konzept macht Lust auf mehr Geschwindigkeit. Für den Alltag fehlt es an Zubehör.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • sportliche, aufgeräumte Optik im Mountainbike-Stil
  • direkter, kraftvoller Antrieb, der für optimalen Vortrieb sorgt
  • wendig, leicht und prieswert

Was uns nicht gefällt

  • sportliche Ausrichtung geht zu Lasten des Komforts
  • keine Schutzbleche, kein Ständer, kein Licht. Deswegen wenig alltagstauglich

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Ist es ein Stadtflitzer? Oder ein Sportler? Auf jeden Fall ist das Stevens Carpo ein äußerst spritziges Pedelec. Das Rad verzichtet auf Schutzbleche, Licht, Ständer und Co. und bringt deshalb wenig Gewicht auf die Waage. Gepaart mit dem kraftvollen Bosch-Antrieb bedeutet das druckvoll-rasanten Vortrieb, der allerdings bei 25 km/h recht abrupt endet, wenn der Motor abriegelt.

Schade, diesem Bike stünde ein schnellerer Antrieb gut zu Gesicht! Auch im Fahrverhalten gibt sich das Carpo sportlich: Der Fahrer sitzt leicht gestreckt, die Lenkung spricht direkt an. Allerdings geht die Auslegung zu Lasten des Komforts: Der harte Sattel und der Verzicht auf Federelemente sind nur etwas für hartgesottene Sportler ...

Technische Daten des Sport-Pedelec im Test: Stevens Carpo

Preis: 2.299 Euro
Preis Ersatz-Akku: 599 Euro
Gewicht: 21,2 (inkl. Akku) kg
Motor: Bosch-Mittelmotor, 250-Watt
Drehmoment: max. 50 Nm
Akku: 36 Volt/ 8 Ah Li-Ion (288 Wh)
Reichweite: 45,2 km
Schaltungstyp: Kettenschaltung
Bremse: Shimano BR-M446 Hydraulische Scheibenbremsen
Ausstattung: Starrgabel, innen verlegte Züge

Fazit:

Das Carpo präsentiert sich als spritziges Spaß-E-Bike für zwischendurch. Das
Konzept macht Lust auf mehr Geschwindigkeit. Für den Alltag fehlt es an Zubehör.

Sport-Pedelec: Stevens Carpo im Vergleichstest


Sport-Pedelec: Stevens Carpo im Vergleich mit anderen Produkten

08.06.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012