Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Sport-Pedelec: Scott E-Venture 10


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E-Bike Test Scott

 

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E-Bike Test Scott
Mit dem Venture stellt Scott einen sportlichen Allrounder auf die Räder: Der starke Motor gefällt und vermittelt viel Freude am Fahren. Ein gelungenes Rad, das sich einen Kauftipp sichert.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • spritzig-sportliches Fahrverhalten mit hohem Spaßfaktor
  • sehr kraftvoller Motor
  • gute Handhabung durch geringes Gewicht und tiefen Schwerpunkt
  • für einen Bosch-Antrieb sehr ordentliche Akku-Reichweite

Was uns nicht gefällt

  • keine Federelemente, wegen der sportlichen Ausrichtung unkomfortabel

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E-Bike Test ElektroBIKE 1/2012 Kauftipp Sport

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E-Sub heißt jetzt E-Venture – Scott hat seiner E-Bike-Flotte neue Namen verpasst. Außer der Bezeichnung hat sich am Venture allerdings nicht viel geändert – und das ist gut so. Denn dieses Bike macht richtig Spaß!

Der Hauptgrund dafür liegt in der sportlichen, zugleich aber sehr souveränen Wesensart des E-Venture. Im Sattel des Bikes flitzt der E-Pedaleur spritzig-flott über Straßen und Feldwege. Dabei reagiert die Lenkung direkt und präzise, ohne je Tendenzen von Nervosität auszustrahlen.

Doch das Venture bereitet nicht nur mit Elektro-Unterstützung Freude: Im Gegensatz zu so manchem Konkurrenten im Test lässt sich das Scott-Bike auch ohne Zusatz-Power zügig und sicher bewegen – zumindest so lange sich dem Radler keine allzu steilen Anstiege in den Weg stellen.

Aktiviert der Fahrer den eingebauten Rückenwind, legt sich nicht selten spontan ein Lächeln aufs Fahrergesicht. Der Bosch-Antrieb spricht perfekt an und sorgt für zügige Beschleunigung. Auch im Bereich des Unterstützungslimits von 25 km/h büßt er nichts von seiner Power ein.

Eher sportlich, weniger Komfort

Positiv fiel auch die Reichweite des Akkus auf: Selbst bei maximaler Unterstützung spendete er dem Motor über 45-Kilometer lang Energie. Wer sich etwas weniger unterstützen lässt, kann mit dem Venture auch richtig lange Touren in Angriff nehmen. Allzu viel Komfort bietet das Venture dabei allerdings nicht: Die Entwickler verzichteten komplett auf Federelemente und verpassten dem Bike zudem einen recht sportlichen Sattel.

Gut ablesen lässt sich das recht kleine Bosch-Display. Allerdings gerät die Bedienung oft etwas umständlich. Grund sind die teils kleinen, speziell mit Handschuhen schlecht zu treffenden Tasten. Dafür wartet das Scott-Cockpit mit einem kleinen, aber feinen Vorteil auf: Die Scheinwerfer lassen sich direkt am Computer ein- und ausschalten. Bei den meisten anderen Kandidaten im Test muss der Fahrer dazu an den Lampenkopf greifen, was speziell während der Fahrt kein ganz ungefährliches Manöver ist.

Technische Daten des Sport-Pedelec im Test: Scott E-Venture 10

Preis: 2.999 Euro
Preis Ersatz-Akku: 599 Euro
Gewicht: 21,0 (inkl. Akku) kg
Motor: Bosch-Tretlagermotor, 250-Watt
Drehmoment: max. 50 Nm
Akku: 36 Volt/ 8 Ah Li-Ion (288 Wh)
Reichweite: 45,2 km
Schaltungstyp: Kettenschaltung
Bremse: Shimano BR-M446 Hydraulische Scheibenbremsen
Ausstattung: Starrgabel, Schutzblech, Licht, Gepäckträger

Fazit:

Mit dem Venture stellt Scott einen sportlichen Allrounder auf die Räder: Der starke Motor gefällt und vermittelt viel Freude am Fahren. Ein gelungenes Rad, das sich einen Kauftipp sichert.

Sport-Pedelec: Scott E-Venture 10 im Vergleichstest


Sport-Pedelec: Scott E-Venture 10 im Vergleich mit anderen Produkten

08.06.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012