Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Victoria Nu Vinci


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E-Bikes/Pedelecs
Foto: Benamin Hahn

 

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Das Victoria Nu Vinci glänzt im Test vor allem mit seiner hervorragenden Getriebenabe – Fahrwerk, Elektronik und Bremsen des Pedelecs überzeugen weniger. Der relativ niedrige Preis hilft, darüber hinwegzusehen
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • erstklassige Getriebenabe mit stufenlos wählbarer Übersetzung
  • schwerpunktnah platzierter Akku
  • schwerpunktnah platzierter Akku

Was uns nicht gefällt

  • mäßige Federgabel und Bremsen
  • etwas schwacher Nabenmotor
  • Akku rastet sehr schwergängig ein

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Stufenlos schalten? Die Idee dazu hatte Renaissance-Genie Leonardo da Vinci bereits vor mehr als 500 Jahren. Als Reminiszenz an die Geistesgröße benannte die Firma Fallbrook Technologies ihre stufenlose Getriebenabe entsprechend: Nu Vinci. Genau diese Getriebenabe verbaut Vic­toria in seinem gleich­namigen Pedelec/E-Bike. Und legt damit den Grundstein für bislang ungeahnten Schaltungskomfort: Nach dem Prinzip eines stufenlosen Planetengetriebes lassen sich Trittfrequenz und Übersetzungsverhältnis des Pedelecs ohne feste Gangstufen variieren.

Klingt kompliziert? Ist es auch, doch der Fahrer merkt nichts davon. Er dreht lediglich am Schaltgriff – und freut sich über die hervorragende Funktion. Ohne Ruckeln, ohne Rasseln – geschmeidiger und komfortabler geht es kaum, wie unser Pedelec-Test gezeigt hat. In Kombination mit dem sensiblen Bewegungssensor am Nu Vinci genießt der Fahrer so überzeugenden Fahrkomfort. Dazu trägt auch die Sitzposition auf dem Nu Vinci ihren Teil bei: Der Fahrer sitzt aufrecht-entspannt. Nicht ganz zum Wohlfühlambiente passt die verbaute Federgabel des Pedelecs/E-Bikes, sie arbeitet recht unmotiviert. Gleiches lässt sich über die Bremsen sagen: Statt leicht dosierbarer, kräftiger Stopper verbaut der Hersteller sehr zurückhaltend agierende Felgenbremsen.

Der Antrieb des Pedelecs zählte im Test nicht zu den stärksten, arbeitet aber emsig, solange die Topografie nicht zu anspruchsvoll ist. Und das bei jeder Kurbelbewegung – auch ohne großen Krafteinsatz.

Technische Daten des Test: Victoria Nu Vinci

Preis: 1899 Euro
Preis Ersatz-Akku: 499 Euro
Gewicht: 25,7 (inkl. 2,04 kg Akku) kg
Motor: Panterra ED-2EX Nabenmotor VR, 250 Watt
Drehmoment: k.A. Nm
Akku: 25 Volt/11 Ah Lilon (275 Wh)
Schaltung: NuVinci Drehgriff/ NuVinci Getriebenabe, stufenlos
Federungssystem: Federgabel Victoria/ gefederte Sattelstütze
Bremse: Felgenbremse Shimano Deore V-Brake vorn und hinten
Beleuchtung: Basta LED Scheinwerfer/ B&M Flat
Test-Wertung Komfort: gute Sattelstütze, schwammige Federgabel, gute Lenkergriffe
Test-Wertung Fahrsicherheit: schwache Bremsen, mäßige Spurtreue und Geradeauslauf
Test-Wertung Reichweite: 34 Kilometer bei mittlerer bis hoher Unterstützung
Test-Wertung Test-Wertung Akkuhandhabung: gut gewählte Platzierung am Rahmen, kleiner Akku

Einsatzbereich


Fazit:

Das Pedelec Victoria NuVinci glänzt im Test vor allem mit seiner hervorragenden Getriebenabe – Fahrwerk, Elektronik und Bremsen überzeugen weniger. Der relativ niedrige Preis hilft, darüber hinwegzusehen.

Victoria Nu Vinci im Vergleichstest

E-Bike-Test 2011: 26 E-Bikes und Pedelecs Foto: Björn Hänssler

E-Bike-Test 2011: 26 E-Bikes und Pedelecs

Chic und praktisch: 26 E-Bikes und Pedelecs mussten sich dem großen Test stellen. Mit dabei Highlights wie das Cube Epo, das Kalkhoff Impulse und das Victoria Le Mans mit Bosch-Motor


Victoria Nu Vinci im Vergleich mit anderen Produkten

25.08.2011
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