Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Victoria Eagle

Foto: Benjamin Hahn Fotografie Victoria Eagle

Fotostrecke

Das schicke Eagle ist ein gelungenes City-Pedelec mit feinen Detaillösungen. Ein Mittel- oder Heckmotor würde das E-Bike allerdings spürbar aufwerten. Das hat unser Test gezeigt.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • insgesamt eher schwache Traktion
  • lauter Motor
Loading  

Optisch präsentiert sich das Eagle-Pedelec im Test aus einem Guss: Der Akku versteckt sich in einem separaten Fach, das riesige Display fügt sich elegant in den geschwungenen Lenker ein. Die Knöpfe findet der Fahrer direkt am linken Lenkergriff, zum Bedienen kann die Hand am Lenker bleiben – sehr gut. Auch die Schutzbleche schmiegen sich formschön um die voluminösen Reifen auf den auffälligen 20-Zoll-Alu-Laufrädern.

Durch die zentrale, mittige Sitzposition lässt sich das Victoria Eagle im Test sicher steuern und punktet darüber hinaus mit guter Laufruhe. Beim Anfahren wacht der TransX-Nabenmotor im Vorderrad des Pedelecs allerdings erst nach einer halben Kurbelumdrehung auf. Dann zieht er kräftig und laut sirrend an. Gabel und Sattelstütze sind gefedert und spenden für Fahrten auf Asphalt ausreichend Komfort, Ausflüge abseits befestigter Straßen überfordern das Fahrwerk. Doch das ist ohnehin nicht das bevorzugte Terrain des Eagle – an steilen Anstiegen, auf losem Untergrund und bei Nässe fehlte es dem Fronttriebler-Pedelec im Test schlicht an Traktion.

Technische Daten des Test: Victoria Eagle

Preis: 2299 Euro
Preis Ersatz-Akku: k.A. Euro
Gewicht: 28,2 kg
Motor: TransX PST Vorderradnabenmotor, 250 Watt
Drehmoment: k.A. Nm
Akku: 36 Volt/10 Ah Lilon (360 Wh)
Schaltung: Shimano Revoshift-Drehgriff/ Deore 8-fach-Kettenschaltung
Federungssystem: Federgabel Headshok/ gefederte Sattelstütze
Bremse: hydraulische Scheibenbremse Tektro Auriga vorn und hinten
Beleuchtung: Basta Horizon Halogen Scheinwerfer/ Basta Standrücklicht
Test-Wertung Komfort: gute Griffe und gefederte sattelstütze, uneffektive Gabel
Test-Wertung Fahrsicherheit: schwache Bremsen, gute Spur- treue, zeitweise schlechte Traktion
Test-Wertung Reichweite: mit 40,2 Kilometern sichert sich das Eagle einen Spitzenplatz
Test-Wertung Test-Wertung Akkuhandhabung: schwergängiger Stecker am Ladekabel, gelungenes Akku-Fach

Einsatzbereich

Fazit

Das schicke Eagle ist ein gelungenes City-Pedelec mit feinen Detaillösungen. Ein Mittel- oder Heckmotor würde das Bike allerdings spürbar aufwerten.

25.08.2011
© ElektroBIKE online