Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Ultra Motor A2B-Hybrid 24

Foto: Benjamin Hahn Fotografie Ultra Motor A2B-Hybrid 24

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Mit eigenem Stil und fortschrittlicher Technik geht das Pedelec Ultra Motor A2B-Hybrid 24 neue Wege. Mit spielerischem Handling ist es für die City wie geschaffen, beweist sich aber auch als verlässlicher Tourenbegleiter, wie unser Test zeigt. Am Berg macht sich sein Übergewicht bemerkbar.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Akku lässt sich nur fummelig mit der Bike-Elektronik verbinden
  • Übergewicht macht sich am Berg negativ bemerkbar

Testurteil

Kauftipp Stadt
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Stil? Sicher! Ultra Motor stellt mit dem A2B eine schnittige Ausnahmeerscheinung auf extrabreite Kenda-Reifen. Flache Schutzbleche mit lackierten breiten Streben im Retro-Look, eine robuste Schwinge mit formschön inte­grierten Ausfallenden und, als eigentlicher Clou, eine Chipkarte zum Starten der Pedelec-Elektronik: Kurz aufs Display halten, und los geht’s.

Ohne diese Decodierung läuft beim A2B nichts – die elektronische Wegfahrsperre bleibt aktiviert. Ein Vorgeschmack auf künftige Technologien, die Pedelecs und E-Bikes im Alltag noch sicherer machen? Weniger fortschrittlich präsentiert sich im Test dagegen das winzige Display: Um die Anzeige zu wechseln oder einen der drei Unterstützungsmodi zu wählen, muss sich der Pedelec-Fahrer durchs Menü klicken – das macht die Bedienung unnötig kompliziert.

Einmal unterwegs, meisterte der Hinterradantrieb flache und mittelschwere Anstiege im Test souverän. Leise, zügig und konstant beschleunigt der Motor bis auf 27 km/h, klettert stramm auch steilere Anstiege hinauf, kämpft jedoch stets gegen das Übergewicht des Bikes. Ultra Motor hat dem A2B deshalb eine Diät verordnet: Ab Mai 2011 soll der Pedelec-Akku knapp 2 Kilo weniger wiegen.

Mögen die Extra­pfunde am Berg spürbar sein, die Agilität des kompakten Flitzers bleibt davon unbeeindruckt. Die Kombination aus kurzem Radstand und breiten Reifen birgt gewaltiges Spaßpotenzial: Übermütig legt sich das Pedelec im Test in Schräglage und jagt mit Elan durch jede Kurve. Auf schlecht befestigten Wegen sichern die dicken Pneus gute Traktion und viel Komfort, und auch Schotterpisten bezwingt das A2B ohne Probleme.

Technische Daten des Test: Ultra Motor A2B-Hybrid 24

Preis: 2599 Euro
Preis Ersatz-Akku: k.A. Euro
Gewicht: 30,7 kg
Motor: Ultra Motor Nabenmotor HR, 250 Watt
Drehmoment: 30 Nm
Akku: 36 Volt/9,5 Ah Lilon (342 Wh)
Schaltung: Sram 3.0 Drehgriffschalter/ Sram 7-fach-Kettenschaltung
Federungssystem: Federgabel SR Suntour NCX/–
Bremse: hydraulische Scheibenbremse Magura Julie vorn und hinten
Beleuchtung: Basta Hybrid Classic Scheinwerfer/Rücklicht k. A.
Test-Wertung Komfort: die dicken Reifen bringen viel Komfort, die schlappe Gabel nicht
Test-Wertung Fahrsicherheit: sehr ausgewogenes Fahrverhalten, gute Bremsen und Kurvenlage
Test-Wertung Reichweite: hohes Gewicht reduziert die Reichweite auf 28 Kilometer
Test-Wertung Test-Wertung Akkuhandhabung: Akku muss mit unpraktischem Kabel angeschlossen werden

Einsatzbereich

Fazit

Mit eigenem Stil und fortschrittlicher Technik geht das A2B neue Wege. Mit spielerischem Handling ist es für die City wie geschaffen, beweist sich aber auch als verlässlicher Tourenbegleiter. Am Berg macht sich sein Übergewicht bemerkbar.

25.08.2011
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