Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: KTM Amparo Plus


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E-Bike/Pedelec KTM Amparo

 

Pedelec-Test Cube EPO ElektroBIKE
Foto: Daniel Geiger

 

Pedelec-Test Bergamont Vagonda ElektroBIKE
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Pedelec-Test Giant Aspiro Hybrid ElektroBIKE
Foto: Björn Hänssler

 

Pedelec-Test Victoria Le Mans ElektroBIKE
Foto: Björn Hänssler
Das KTM Amparo ist ein verlässliches Pedelec für den Stadtverkehr und für Genusstouren. Die Ausstattung ist praxisgerecht, lässt aber Highlights vermissen, wie unser Test zeigt.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • sehr gutmütiges Fahrverhalten
  • komfortables Akku-Handling
  • angenehme Nabenschaltung, lediglich am Berg kleine Schwächen

Was uns nicht gefällt

  • unsensible Felgenbremsen
  • unkomfortable Federsattelstütze

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Das Amparo-Pedelec überrascht im Test mit ungewohnter Optik: Der Akku strahlt in edlem Schwarz, nicht wie üblich in dezentem Panasonic-Grau. Das passt perfekt zum Design des KTM – und hebt sich angenehm vom weit verbreiteten Pedelec-Einerlei ab.

Ebenfalls außergewöhnlich: KTM bietet das Rad in zwei Versionen an – wahlweise mit 26- oder 28-Zoll-Laufrädern. Wer ein wendiges, kompaktes Rad wünscht, greift zur 26-Zoll-Variante, ElektroBIKE hatte das "große" Amparo im Test.

Bei der Ausstattung setzen die Österreicher auf klassentypische Komponenten: Eine Shimano-Nexus-Freilaufnabe garantiert in der Ebene weiche, schnelle Gangwechsel, schaltet am Berg hingegen nicht immer ganz flüssig runter. Die V-Brakes von Tektro sind für den Preis allerdings kaum angemessen: Die Felgenbremsen des Pedelecs packten im Test zwar kräftig zu, lassen aber die feine Dosierbarkeit von Scheibenbremsen vermissen.

Als Tretunterstützung setzt KTM auf den Panasonic-Mittelmotor. Der arbeitet gewohnt verlässlich, allerdings fehlt ihm der finale Biss – und jedes Kilo Gepäck schmälert den Vortrieb am Berg nochmals spürbar.

Technische Daten des Test: KTM Amparo Plus

Preis: 2299 Euro
Preis Ersatz-Akku: 567 Euro
Gewicht: 24,2 (inkl. 2,7 kg Akku) kg
Motor: Panasonic Tretlagermotor, 250 Watt
Drehmoment: 16 Nm
Akku: 26 Volt/12 Ah Lilon (312 Wh)
Schaltung: Shimano Nexus Drehgriffschalter/ Nexus 8-Gang-Getriebenabe
Federungssystem: Federgabel SR Suntour NCX-D/gefederte Sattelstütze Santori
Bremse: Felgenbremse Tektro V-Brake vorn und hinten
Beleuchtung: Lumu Tech Fly LED Scheinwerfer/ B&M Toplicht Flat Rücklicht
Test-Wertung Komfort: gute Federgabel, zu straffe, recht unkomfortable gefederte Stütze
Test-Wertung Fahrsicherheit: schwache Bremsen, Spurtreue und Geradeauslauf gut
Test-Wertung Reichweite: 7 Kilometer bei Mix aus Stufe 3 in der Ebene und Stufe 4 am Berg
Test-Wertung Test-Wertung Akkuhandhabung: komfortable Ladeschale, Panasonic-typische Akku-Halterung

Einsatzbereich


Fazit:

Das KTM Amparo ist ein verlässliches Pedelec für Stadtverkehr und Genusstouren. Die Ausstattung erwies sich im Test als praxisgerecht, aber frei von Highlights.

KTM Amparo Plus im Vergleichstest

E-Bike-Test 2011: 26 E-Bikes und Pedelecs Foto: Björn Hänssler

E-Bike-Test 2011: 26 E-Bikes und Pedelecs

Chic und praktisch: 26 E-Bikes und Pedelecs mussten sich dem großen Test stellen. Mit dabei Highlights wie das Cube Epo, das Kalkhoff Impulse und das Victoria Le Mans mit Bosch-Motor


KTM Amparo Plus im Vergleich mit anderen Produkten

25.08.2011
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