Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: Koga E-Advance


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E-Bike/Pedelec

 

Pedelec-Test Cube EPO ElektroBIKE
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Pedelec-Test Victoria Le Mans ElektroBIKE
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Das Koga E-Advance gefällt im Test als schön gemachter Pedelec-Cruiser für entspannte Touren mit nicht zu steilen Anstiegen. Nur der NiMH-Akku ist nicht mehr zeitgemäß.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • schöner Rahmen mit tollem Lack
  • sehr großes Display, Funktionen hervorragend ablesbar
  • Top Bedienbarkeit durch Lenkertasten

Was uns nicht gefällt

  • Akku-Pflege erschwert, gemessen am Preis zu schwache Ausstattung

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Wie von einem Koga nicht anders zu erwarten, besticht auch das Pedelec E-Advance im Test mit seinem Chic: Der Rahmen ist traumhaft verarbeitet und ebenso lackiert, die Züge sorgsam gekürzt und verlegt. Koga beweist Liebe zum Detail! Das beweisen im Test auch die ergonomischen Lenkergriffe aus Leder und die Bedientasten für das große, übersichtliche Display, die Koga direkt neben dem rechten Griff platziert. Alle Bedienfunktionen lassen sich hier bequem per Daumen wählen. Den Akku verstecken die Holländer im Unterrohr, das hält den Schwerpunkt tief, die Fahreigenschaften des Pedelecs sind entsprechend gutmütig. Allerdings benötigt das E-Advance einen Stellplatz nahe einer Steckdose, fürs Laden im Winter am besten einen beheizten. Weiterer Nachteil: Der NiMH-Akku des fast 30 kg schweren Koga lässt sich nicht entnehmen, zum Verladen auf einen Radträger oder in den Keller wäre das hilfreich.

Der Motor im Hinterrad erwies sich im Test nicht gerade als Kraftpaket, aber er arbeitet leise und konstant – wie gemacht für Biker, die ein ausgewogenes Triebwerk für Touren in lachem oder in leicht hügeligem Terrain suchen.

Technische Daten des Test: Koga E-Advance

Preis: 2899 Euro
Preis Ersatz-Akku: 399 Euro
Gewicht: 29,6 (inkl. integriertem Akku) kg
Motor: Ion Technology Nabenmotor HR, 250 Watt
Drehmoment: 33 Nm
Akku: 24 Volt/11 Ah NiMH (264 Wh)
Schaltung: Shimano Nexave Drehgriffschalter/ Shimano 3 x 7-Kettenschaltung
Federungssystem: Federgabel SR Suntour SR SF-10/ gefederte Sattelstütze
Bremse: Felgenbremse Shimano V-Brake vorn und hinten
Beleuchtung: Koga Rayo IQ LED Scheinwerfer/ B&M Koga Luminance
Test-Wertung Komfort: gute Federgabel, tolle Ledergriffe, Sattelstütze, schlechte Stütze
Test-Wertung Fahrsicherheit: schlecht dosierbare Bremsen, gute Spurtreue und Geradeauslauf
Test-Wertung Reichweite: mit 26 Kilometern keine Glanzleistung
Test-Wertung Test-Wertung Akkuhandhabung: Akku fest im Rahmen integriert, erschwert Akku-Pflege

Einsatzbereich


Fazit:

Das Koga E-Advance gefällt im Test als schön gemachter Pedelec-Cruiser für entspannte Touren mit nicht zu steilen Anstiegen. Nur der NiMH-Akku ist nicht mehr zeitgemäß.

Koga E-Advance im Vergleichstest

E-Bike-Test 2011: 26 E-Bikes und Pedelecs Foto: Björn Hänssler

E-Bike-Test 2011: 26 E-Bikes und Pedelecs

Chic und praktisch: 26 E-Bikes und Pedelecs mussten sich dem großen Test stellen. Mit dabei Highlights wie das Cube Epo, das Kalkhoff Impulse und das Victoria Le Mans mit Bosch-Motor


Koga E-Advance im Vergleich mit anderen Produkten

25.08.2011
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