Pedelecs / E-Bikes im Test

Testbericht: City-Pedelec: Saxonette Comfort 250

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Das günstigste Rad im Vergleich muss sich nicht verstecken. Der sanfte Motor unterstützt sehr ausdauernd, etwas mehr Komfort wäre allerdings wünschenswert.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • das Komfortpaket aus Federgabel und Federstütze funktioniert nur bedingt
  • der Motor in der Vorderradnabe ist während der Fahrt deutlich zu hören
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Saxonette darf sich mit Fug und Recht als Großmutter aller motorisierten Fahrräder ­bezeichnen. Bereits 1938 wurden die ersten Saxonette-Räder mit Hilfsmotor verkauft – ­einem 1,2-PS starken Zweitakter. Mehr als 70 Jahre später baut der Hersteller emissionsfreie Zweiräder – wie das Comfort 250. Der ­Motor im Vorderrad unterstützt sanft und zuverlässig, setzt allerdings etwas spät ein. Am Berg fehlt ihm ein wenig die Kraft.

In der Stadt ist die Saxonette dagegen in ihrem Element – auch dank des ­agilen Fahrverhaltens. Der Rücktritt sorgt, unterstützt durch die Felgenbremsen, für sichere Verzögerung. Der Komfort im Sattel ist ausreichend, trotz gefederter Gabel und Sattelstütze aber nicht überragend.

Technische Daten des City-Pedelec im Test: Saxonette Comfort 250

Preis: 1.799 Euro
Preis Ersatz-Akku: 599 Euro
Gewicht: 27,7 (inkl. Akku) kg
Motor: SFM-Vorderradnabenmtor, 250-Watt
Drehmoment: max. 15,5 Nm
Akku: 36 Volt/ 11 Ah Li-Ion (396 Wh)
Reichweite: 60,1 km
Schaltungstyp: Nabenschaltung
Bremse: Tektro, Rücktritt plus mechanische Felgenbremse
Ausstattung: Federgabel, Federstütze, Licht, Schutzblech, Gepäckträger

Fazit

Das günstigste Rad im Vergleich muss sich nicht verstecken. Der sanfte Motor unterstützt sehr ausdauernd, etwas mehr Komfort wäre allerdings wünschenswert.

08.06.2012
Autor: Felix Krakow
© ElektroBIKE online
Ausgabe /2012