VW-Personalchef erwartet durch E-Autos weniger Jobs im Autobau

Volkswagen Produktion Pamplona
Foto: Volkswagen
Elektroautos werden laut VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing voraussichtlich Jobs in den Fabrikhallen der Autohersteller kosten.

"Ich glaube, dass im Zeitalter von Elektromobilität und Digitalisierung weniger Leute mit dem Autobau beschäftigt sein werden", sagte Blessing im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Zwar kämen gleichzeitig neue Aufgaben in IT und Elektronik hinzu, diese würden den Beschäftigungsschwund jedoch auch nicht aufhalten.

Im Vergleich zu einem hochkomplexen Verbrennungsmotor sei ein Elektromotor deutlich weniger komplex, entsprechend weniger Aufwand erfordere es ihn zu bauen, so Blessing. Ganz ähnlich sieht es Konkurrent Daimler. Der Autobauer hatte einen Jobabbau in der Motorenfertigung angekündigt.

Im sogenannten Zukunftspakt zwischen Management und Betriebsrat will VW die Umwälzungen in der Branche für die Mitarbeiter abfedern. Bis zu 23.000 Jobs sollen bis 2025 an den deutschen VW-Standorten gestrichen werden. Weltweit sind es bis zu 30.000. Betriebsbedingte Kündigungen soll es VW zufolge nicht geben. Der Konzern plant außerdem den Aufbau von 9.000 Stellen etwa für Software-Entwickler - VW rechnet also mit einem Netto-Abbau von 14.000 Arbeitsplätzen in Deutschland.

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17.02.2017
Autor: Redaktion ElektroBIKE
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