Studie: Wie gesund ist E-Bike-Fahren?

Foto: Kalkhoff E-Bike Sport
Die Medizinische Hochschule Hannover will gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover und der ZEG die gesundheitlichen Effekte des E-Bike-Fahren erforschen.

Im Fokus der Studie soll stehen, wie groß die körperliche Beanspruchung bei der Nutzung des E-Bikes im Vergleich zum herkömmlichen Fahrrad ist und welche Schlussfolgerungen für die Gesundheit daraus gezogen werden können.

Insgesamt werden 1.200 Radfahrer untersucht - 800 Fahrer von Elektrorädern und die Kontrollgruppe besteht aus 400 Personen mit herkömmlichen, unmotorisierten Fahrrädern. Als E-Räder werden in diesem Projekt Pedelecs, also Fahrräder mit elektrischer Tretkraftunterstützung bis 25 km/h, verstanden.

Die Studie läuft in zwei Etappen ab. Das E-Rad- bzw. Fahrradnutzungsverhalten wird zwei Monate nach dem Kauf und zwölf Monate nach dem ersten Messzeitraum über jeweils vier Wochen gemessen. Bei allen Fahrten wird die Herzfrequenz erfasst. Dies erfolgt direkt am Handgelenk mit einer Uhr. Diese zeichnet zudem die Geschwindigkeit und Dauer der Fahrten auf. Weitere Daten werden über Fragebögen erhoben.

Teilnehmer der Studie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und im Jahr 2017 ein E-Bike oder Fahrrad erworben haben oder noch erwerben. Die Studienteilnehmer erhalten am Ende der Studie eine Online-Dokumentation ihrer E-Bike- bzw. Fahrrad-Mobilität mit sportwissenschaftlichem Feedback.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

24.03.2017
Autor: Redaktion ElektroBIKE
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