Rekordjahr: Über 600.000 verkaufte E-Bikes

Lifestyle-E-Bike Coboc Seven Villette
Foto: Coboc
Nach den Zahlen des Zweirad-Industrie Verband (ZIV) kann der Markt für E-Bikes in Deutschland mittelfristig auf einen jährlichen Anteil am Gesamtmarkt von 18 bis zwanzig Prozent wachsen.

Im vergangenen Jahr hat die Fahrradbranche 605.000 E-Bikes und Pedelecs verkauft.. Das ist ein Plus von 13 Prozent. Damit steigt der Marktanteil von E-Bikes an den Verkäufen auf 15 Prozent. Die Anzahl an E-Bikes auf deutschen Straßen hat sich demnach auf geschätzte drei Millionen Fahrzeuge erhöht.
Mittelfristig könnten die Elektrofahrräder auf einen jährlichen Anteil an den Gesamtfahrradverkäufen von 18 bis 20 Prozent kommen. Langfristig sei sogar mit einem Marktanteil von 30 Prozent zu rechnen, so der ZIV.

Etwa 99 Prozent aller verkauften Stromräder sind E-Bikes 25, also Fahrzeuge mit einer Maximalgeschwindigkeit bis zu 25 km/h und einer Nenndauerleistung des Motors bis maximal 250 Watt. Das restliche Prozent umfasst alle Verkäufe von E-Bikes 45, also schnellen E-Bikes. Diese sind versicherungspflichtig und es gibt eine Helmpflicht.

Ein Grund für den Boom: Die Zielgruppen werden jünger und sportlicher und gerade das E-Mountainbike erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aber auch immer mehr E-Lastenräder fahren auf Deutschlands Straßen. Diese spielen vermehrt eine wichtige Rolle in der Logistik von Waren und Gütern.

E-Bikes „Made in Germany“ sind darüber hinaus Exportschlager: Beim Export konnte nach Menge ein Plus von 66 Prozent verzeichnet werden, was 233.000 Fahrzeugen entspricht.

Fotostrecke: Die Peugeot E-Bikes und Pedelecs 2017

15 Bilder
Peugeot E-Bike 2017 Foto: Peugeot
Peugeot E-Bike 2017 Foto: Peugeot
Peugeot E-Bike 2017 Foto: Peugeot
14.03.2017
Autor: Redaktion ElektroBIKE
© ElektroBIKE online