E-Board löst Brand in Wien aus

Foto: Swagtron
In Wien ist der Akku eines E-Boards explodiert und hat einen Brand mit enormem Sachschaden ausgelöst.

Ausgegangen war das Feuer laut Polizei von der Ladestation, in die der Besitzer sein E-Board platziert hatte. Ein E-Board ist ein elektrisch betriebenes, zweispuriges Rollbrett ohne Lenkstange, ähnlich einem Segway.

Der 12-Jährige hatte das Gefährt alleine gelassen als er zu einem nebenan wohnenden Freund ging. Im Bereich der Ladestation habe es "eine kleine Explosion gegeben", bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die Funken griffen auf eine Matratze und andere brennbare Gegenstände über, die sich im Zimmer des Zwölfjährigen befanden.

Rückruf wegen überhitzender Akkus

Wie Lukas Schauer von der Wiener Berufsfeuerwehr mitteilte, waren sechs Fahrzeuge und 27 Mann im Einsatz, um die Flammen zu löschen, die auch auf eine Nachbarwohnung übergriffen. Der Sachschaden sei noch nicht bezifferbar, dürfte aber enorm sein. "Beide Wohnungen sind unbewohnbar", stellte Polizeisprecher Maierhofer fest.
Die US-Verbraucherschutzbehörde hatte im vorigen Jahr mehr als eine halbe Million E-Boards zurückgerufen, nachdem bekannt wurde, dass die Lithium-Ionen-Batterien überhitzen und entzünden können. Gut 100 Zwischenfälle waren bis dahin dokumentiert.

08.03.2017
Autor: Redaktion ElektroBIKE
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