Sondors eBike: Das 600-Dollar-E-Bike


Zur Fotostrecke (28 Bilder)

Crowdfunding-Projekt Sondors eBike
Foto: Sondors eBike

 

Propella E-Bike Crowdfunding-Projekt
Foto: Propella Electric

 

E-Bike GinzVelo
Foto: GinzVelo

 

Crowdfunding-Projekt Sondors eBike
Foto: Sondors eBike

 

E-Bike Crowdfunding-Projekt Chop-E
Foto: Chop-E
Das Crowdfunding-Projekt Sondors eBike beschert seinen Initiatoren Einnahmen in Millionenhöhe. Das Entwickler-Team um den Industriedesigner Storm Sondors, bewirbt das E-Fatbike Sondors eBike mit einem Einführungspreis von unter 600 US-Dollar (ca. 525 Euro). Kritiker halten diese Summe für unrealistisch.

Das Finanzierungsziel von 75.000 US-Dollar (ca. 65.634 Euro) wurde innerhalb weniger Tage überschritten. 17 Tage nach Start der Kampagne haben die Initiatoren des Sondors eBike bereits über 3,4 Millionen US-Dollar (knapp 3 Millionen Euro) eingenommen.

Crowdfunding boomt! Zahlreiche E-Bikes und Zubehör wurden bereits durch Crowdfunding-Plattformen finanziert.

Der Hersteller Storm Sondors verspricht: "Wer bis 20. Februar 2015 ein Sondors eBike bestellt, erhält das E-Fatbike für weniger als 600 US-Dollar". Ein Preis, der stark diskutiert wird.

Technische Ausstattung des Sondors eBike

Das E-Bike Sondors eBike basiert auf einem Stahlrahmen und besitzt eine Stahl-Gabel. Auf 26 Zoll großen Laufrädern sind 29-Zoll-Reifen mit einer Breite von 4,8 Zoll (ca. 12 Zentimeter) montiert.

Der Hinterradmotor leistet 350 Watt und beschleunigt das E-Bike Sondors eBike auf ca. 30 km/h. Das E-Bike fährt auch ohne Pedalieren – in diesem Fall kann per Gasgriff beschleunigt werden.

Die Batterie hat die Form einer Flasche und soll eine Kapazität von 360 Wh besitzen. Diese reicht laut Hersteller für eine Reichweite von maximal 80 Kilometern.

Das Gewicht des E-Bikes Sondors eBike beträgt laut Hersteller 25 Kilogramm.

Sondors eBike: niedriger Preis sorgt für Skepsis

Der US-Journalist Lloyd Alter zeigt die Herstellungskosten in einem Beitrag auf treehugger.com auf. Laut Alter koste allein der Antrieb des chinesischen Herstellers Golden Motor 390 US-Dollar. Die Batterie würde mit weiteren 200 US-Dollar zu Buche schlagen.

Entwickler Storm Sondors betont, der niedrige Preis sei nur begrenzt gültig. Nach dem 20. Februar solle das Sondors eBike zum regulären Verkaufspreis von 1.299 US-Dollar (ca. 1.140 Euro) angeboten werden. Weiterhin merkt Sondors an, das E-Bike bestehe ausschließlich aus Standardkomponenten. Somit würden die Entwicklungskosten gering ausfallen und den nierigen Einführungspreis möglich machen.

Sondors eBike wird auf Demo-Day vorgeführt

Storm Sondors möchte beweisen, dass das Sondors eBike "nicht nur Schall und Rauch ist", wie der Industriedesigner auf indiegogo.com bekannt gibt. Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne sollen Prototypen des E-Bikes Sondors eBike Probefahren können. Dazu veranstaltete Sondors einen Demo-Day in Santa Monica (Kalifornien).

Ursprünglicher Name Storm verletzt Markenrecht - Umbenennung in Sondors eBike

Zu Beginn der Crowdfunding-Kampagne hieß das E-Bike Storm. Kurz nachdem der Bekanntheitsgrad des Projektes stieg, wurde der E-Bike-Hersteller Prodeco Technologies auf die Kampagne aufmerksam. Da Prodeco bereits seit 2010 ein gleichnamiges E-Bike vertreibt, musste Sondors sein E-Fatbike umbenennen und wählte den Namen Sondors eBike.

Mehr E-Bikes für 2015

Fotostrecke: E-Bike Feddz

9 Bilder
E-Bike Feddz Foto: Emo-Bike GmbH
E-Bike Feddz Foto: Emo-Bike GmbH
E-Bike Feddz Foto: Emo-Bike GmbH
18.02.2015
Autor: Benjamin Linsner
© ElektroBIKE online