Rotwild R.Q1 und R.C1: neue E-Mountainbikes mit Brose-Mittelmotor


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Rotwild RQ1 und RC1 E-Mountainbike
Foto: Rotwild

 

Rotwild RQ1 und RC1 E-Mountainbike
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Rotwild RQ1 und RC1 E-Mountainbike
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Rotwild RQ1 und RC1 E-Mountainbike
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Rotwild RQ1 und RC1 E-Mountainbike
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Rotwild hat zwei neue E-Mountainbikes im Angebot. Das All-Mountain R.Q1 in 27,5 Zoll und das 29er-Hardtail R.C1, die beide beim Bike-Festival in Riva vorgestellt wurden, setzen beide auf den neuen, 250 Watt starken Pedelec-Antrieb von Brose. Auf den ersten Blick: richtig schicke E-Mountainbikes.

Mit zwei neuen E-Bikes fürs Gelände möchte Rotwild sowohl MTB- als auch Pedelec-Fans ansprechen. Noch handelt es bei den beiden E-Mountainbike-Modelle von Rotwild um Protoytpen. Wer sich die Fotos genau anschaut, sieht ein Proto oben rechts auf dem Rahmen.

Apropos Rahmen: Durch ein neues Rahmenkonzept, bei dem der Akku ins Unterrohr integriert ist, möchte sich der deutsche Hersteller von der Konkurrenz absetzen. Integration der E-Systemkomponenten spielt gerade im E-Mountainbikebereich eine große Rolle.

Beim All-Mountain Rotwild R.Q1 sowie beim 29-Zoll-Hardtail R.C1 kommt ein Pedelec-Antrieb mit Mittelmotor und 250 Watt Leistung zum Einsatz. Der Lithium-Ionen-Akku liefert 417 Wattstunden bei 36 Volt Spannung.

All-Mountain Rotwild R.Q1 und 29-Zoll-Hardtail R.C1

Das All-Mountain Rotwild R.Q1 besitzt 27,5-Zoll-Laufräder und kommt mit 140 Millimetern Federweg. Das XCS-Fahrwerk soll bergauf und bergab maximale Performance liefern. Der Akku des Rotwild R.Q1 ist ins Unterrohr des Rahmens integriert, wodurch ein spielerisches Handling gewährleistet sein soll. Das All-Mountain R.Q1 soll ca. 5.000 Euro kosten.

Außerdem neu: das Hardtail Rotwild R.C1. Das Fahrwerk des E-MTBs in 29 Zoll ist laut Hersteller auf Fahrdynamik und effizienten Vortrieb ausgelegt. Der Preisrahmen soll sich um die 4.000 Euro bewegen. Auch beim Rotwild R.C1 befindet sich der Akku als tragendes Teil im Unterrohr. Das 29-Zoll-Pedelec kann auf Wunsch vorne mit zwei Kettenblättern ausgestattet werden, ansonsten ist ein Einfach-Kettenblatt Standard.

Beide Rotwild-Pedelecs sind für die Saison 2015 geplant. Weitere Ausstattungsdetails gab Rotwild bisher nicht bekannt.

Brose-Antrieb mit 250 Watt

Rotwild-Geschäftsführer Peter Schlitt sagt über seine neuen Pedelecs: "Mit den verfügbaren Motoren war es bislang nicht möglich, ein vollintegriertes Mountainbike-Pedelec ohne Kompromisse zu bauen. Das hat sich mit dem Brose-Antrieb geändert." Der verbaute Motor stammt vom Automobilzulieferer Brose - eine Firma, die für Elektromotoren in der Automotive-Branche bekannt ist.

Der Brose-Antrieb sei kleiner und in seiner Leistungsklasse etwa ein Kilogramm leichter als Wettbewerbsprodukte, so Rotwild. Der Antrieb soll die Geometrie des Pedelecs nicht beeinflussen. Außerdem sei durch die Vollintegration von Akku und Motor beim All-Mountain Rotwild R.Q1 eine Full-Suspension-Geometrie möglich.

Details zum Brose Pedelec-Antrieb (Angaben laut Hersteller):

  • Außenmaße: 205 x 115 x 130 Millimeter
  • Gewicht: 3.400 Gramm
  • Leistungsvariante 1: 250 Watt
  • Leistungsvariante 2: 500 Watt

Nach eigenen Angaben hat die Firma Brose bereits 2010 mit der Entwicklung eines Pedelec-Antriebs begonnen. Erst vier Jahre später beginnt nun die Serienauslieferung. Ab Herbst 2014 soll der Antrieb im Fachhandel erhältlich sein. Frühestens dann sollen auch die Rotwild-Pedelecs verfügbar sein.

Videos zum Rotwild R.Q1 und R.C1:

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15.05.2014
Autor: Benjamin Linsner
© ElektroBIKE online