Neues E-Bike: Specialized präsentiert S-Pedelec Turbo mit integriertem Akku - Infos, Fotos und Video

E-Bike Pedelec S-Pedelec Specialized Turbo
Foto: www.specialized.com
Der amerikanische Radhersteller Specialized präsentiert sein erstes E-Bike. Der Name: Specialized Turbo. Der Name des E-Bikes ist Programm. Bis 45 km/h ist der rote Flitzer schnell. Katorgorie: S-Pedelec. Der Preis soll laut unbestätigten Informationen bei sportlichen 5.499 Euro liegen.

Jetzt ist es raus: Auch der amerikanische Radhersteller Specialized springt auf den E-Bike-Zug auf. Ende März präsentierte die Firma mit dem roten "S" ihr erstes E-Bike Specialized Turbo.

Drei Jahre tüftelten die Specialized-Ingenieure am schnellen E-Bike Turbo. Herausgekommen ist ein auf den ersten Blick stimmiges, sportliches E-Radkonzept, das vor allem über die umgesetzte Idee der Komponentenintegration auffällt.

So verschmilzt der Akku (342 Wattstunden Kapazität) schick im Unterrohr, das Bedienelement fügt sich harmonisch in den Lenkergriff ein. Im Heck schlummert der Motor, 250 Watt stark, der den E-Bike-Fahrer bis 45 km/h beim Pedalieren unterstützt.

Die Nennleistung des GoSwissDrive-Antriebs, der sepziell für das Specliazed Turbo entwickelt wurde, liegt bei 250 Watt, da das Turbo so auch in der gedrosseleten Version als normales Pedelec (25 km/h-Motorunterstützung) gefahren werden kann.

E-Bike "Specialized Turbo": Design und Speed im roten Gewand

Die Geschwindigkeiten bis 45 km/h haben die Specialized-Ingenieure bei der Konstruktion des Turbo natürlich in Betracht gezogen. Die Alu-Gabel ist extra verstärkt und gebremst wird mit Magura MT Carbon hydraulischen Scheibenbremsen (Scheibendurchmesser: 180 mm).

Im Mai sollen die ersten Modelle des Specialized E-Bikes Turbo in den Handel kommen. Der Preis: 5.499 Euro.

In den folgenden Videos sehen Sie noch mehr Impressionen des neuen E-Bikes "Specialized Turbo".







Die Daten des Specialized Turbo laut Hersteller

Rahmen: Turbo Aluminium, verlaufende Schweißnähte, Akkuintegration im Unterrohr, interne Zugverlegung, konifiziertes Steuerrohr, X12-Steckachse, vorbereitet für Schutzblech- und Gepäckträgermontage
Schaltwerk: SRAM X0, 10-fach, langer Käfig
Bremse: Magura MT Carbon
Motor: Specialized Turbo Direct Drive Hinterradnaben-Motor, X12 Steckachse, Freilaufkörper für 10-fach Kassetten, 250 Watt, Design- und Leistungsoptimierung für Specialized, wasserdichte Steckerverbindung
Akku: Turbo vollintegrierter Unterrohrakku, abschließbar, Ladevorgang an entnommenem oder eingesetztem Akku, LED Ladestandsanzeige, Diagnose-Funktion nach dem Einschalten, magnetischer Ladestecker, 342 Wh Leistung
Ladegerät Specialized Turbo Schnellladegerät, magnetische Stecker, LED-Anzeige an Gehäuseoberseite. Leises, ventilatorfreies Design, etwa 2 Stunden für einen vollen Ladezyklus

 

S-Pedelec Specilized Turbo
Foto: Specialized Das Specialized Turbo im Fahr-Test: Redakteurin Christiane Rauscher gibt Gas.

Der erste Fahreindruck des Specialized Turbo

Specializeds Turbo beeindruckt beim ersten Fahren mit seiner dynamischen Beschleunigung. Vom Start weg erhöht diese Leistung den Spaß auf dem S-Pedelec, dazu kommt die passende, sportliche Fahrposition. Dem Fahrer macht es die übersichtliche Gestaltung der Bedienelemente am Lenker einfach das Specialized Turbo zu steuern. Unterstützungsstufe, Geschwindigkeit und Batterie-Ladezustand lassen sich im Display am Vorbau ablesen, steuern lässt sich der Fahrmodus (Turbo, Eco, keine Unterstützung oder Rekuperationsmodus) über ein Bedienelement am Lenker. Die große Kontrollleuchte am Akku zeigt zusätzlich den Ladezustand an, die LED-Leuchte ist gleichzeitig der An- und Ausschalt-Knopf.

Trotz größerem Gewicht greifen die Magura MT Carbon hydraulischen Scheibenbremsen sehr gut und schaffen es auch aus höheren Geschwindigkeiten das S-Pedelec sicher zum Halten zu bringen.

Fazit: Das Specialized Turbo hat den kurzen Fahr-Test bestanden. Es ist ein S-Pedelec, das mit sportlicher Fahrposition und einfachen Bedienelementen überzeugt. Gas geben macht mit dem Turbo Spaß, so sportlich wie das Rad ist aber auch der Preis mit 5499 Euro.

29.03.2012
Autor: Björn Gerteis und Christiane Rauscher
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