Bosch 2018: integrierter Akku, kleiner Motor, Active Line Plus - das sind die ersten Spekulationen


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Bosch E-Bike-Boss Claus Fleischer gibt die Richtung vor.
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Bosch E-Bike 2017
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Bosch E-Bike 2017
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Bosch E-Bike 2017
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Bosch 2018: Mittlerweile gibt es die ersten Hinweise auf die neuen Bosch E-Bike-Neuheiten 2018. Sie reichen von einem kleineren Mittelmotor bis zu einer integrierten Akku-Lösung. Die Bosch-Neuheiten 2017 waren das kleine Purion-Display, die Dual-Battery für mehr Reichweite und das kompakte Ladegerät sowie ein Nyon-Update.

Bosch 2018: kommt jetzt der nächste große Schritt bei den E-Bike-Neuheiten des Motoren-Primus?

Viele E-Bike-Fans warten auf eine integrierte Akku-Lösung von Bosch. Kommt sie für die Saison 2018? Bereits im vergangenen Jahr wurde heftig spekuliert, doch am Ende vergebens.

Für das Modelljahr 2018 verdichten sich jedoch die Vorzeichen. Die Kollegen der Redaktion ElektroRad sichteten bei Fahrrad XXL bereits die ersten geprinteten Rahmen, die die neue Akku-Lösung zeigen könnten.

Auch andere E-Bike-Hersteller bestätigten ElektroBIKE, dass Bosch an einer Intube-Lösung, also an einem in den Rahmen integrierten Akku arbeitet.

Das wäre wahrscheinlich die E-Bike-Neuheit 2018 von Bosch. Fakt ist: Für Rad-Hersteller wird die integrierte Akku-Lösung von Bosch die teuerste Variante sein, der Endpreis der "integrierten Bikes" wird dementsprechend hoch sein.

Unterschiedliche Informationen hört man über die Kapazität des integrierten Akkus. Manche Branchenkenner gehen von 300 bis 400 Wattstunden aus, andere rechnen mit einer höheren Kapazität und damit auch höheren Reichweiten der E-Bikes.

Bosch 2018: wird der E-Bike-Motor kleiner?

ElektroBIKE konnte bereits erste Zeichnungen von Modellen des E-Bike-Modelljahrs 2018 sehen, bei denen man einen kleineren Bosch-Mittelmotor erahnen konnte.

Werden Performance-Line-Motoren und Active-Line-Motoren jetzt kleiner? Ob beide Reihen oder nur eine Modell-Linie (active line) ein schlankeres Äußeres bekommen ist noch nicht klar. Auch gibt es bislang noch keine definitiven Informationen, wie viel kleiner die Motoren sein könnten. Fakt ist: Durch eine kleinere Bauweise sind auf jeden Fall spannende neue E-Bike-Designs möglich.

Bosch 2018: Active Line Plus

Fallen die E-Bike-Preise 2018 im Mittelmotor-Segment? Nach einem Bericht von Bike Europe bringt Bosch für das Modelljahr 2018 die dritte Generation seiner Active Line-Antriebs auf den Markt, der unter dem Namen Active Line Plus laufen soll.

Mit dieser Variante will Bosch 2018 den Einstiegspreis im Mittelmotor-Segment nach unten drücken, einen neuen Preispunkt setzen. Hier stehen 1300 Euro im Raum, ein Preis für den man aktuell noch E-Bike mit einem Frontmotor bekommt.

Welche Hersteller E-Bikes mit dem neuen Mittelmotor 2018 auf den Markt bringen werden ist aktuell noch nicht bekannt. Auch das Aussehen des neuen Motors ist weiter geheim. Es gibt Spekulationen, dass die Active Line Plus etwas kleiner sein soll (siehe auch Absatz "Bosch 2018: wird der E-Bike-Motor kleiner?").

Bosch E-Bike-Neuheiten 2018: die offizielle Präsentation

Bosch wird seine E-Bike-Neuheiten 2018 am 20. Juni 2017 offiziell vorstellen. ElektroBIKE wird dann ausführlich über die neuen Produkte berichten.

Der neue E-MTB-Modus von Bosch

Im Rahmen des Bike-Festivals in Riva hat Bosch einen neuen E-MTB-Modus vorgestellt. Was steckt dahinter? Im E-MTB-Modus wird die Unterstützung durch den Motor dynamisch angepasst, man muss nicht mehr zwischen einzelnen Modi hin- und herschalten, kann sich so voll und ganz auf das Trail-Erlebnis konzentrieren. Diese Neuheit gibt es per Software-Update für alle Bosch CX-Motoren ab Juli 2017.

Das waren die Bosch E-Bike-Neuheiten 2017

Bosch 2017, das bedeutet neue E-Bike-Produkte aus den Bereichen Display (Purion), Akku-Technologie (Dual-Battery; Compact Charger) und Connectivity (Nyon Update).

 

Bosch E-Bike 2017
Foto: Björn Gerteis Claus Fleischer, Boschs E-Bike-Chef, präsentiert das neue Purion-Display für das Modelljahr 2017.

Bosch 2017: das Purion Display

Klein, aber fein - das könnte das Motto für das neue, kompakte E-Bike-Display Bosch Purion sein, dass ab 2017 im Fachhandel erhältlich ist und sowohl bei der Active, als auch bei der Performance Line zum Einsatz kommen kann. Das Purion-Display lässt sich nachrüsten.

Mit dem Purion-Display bringt Bosch 2017 seine dritte Display Variante auf den Markt. Anders als die Modelle Intuvia und Nyon vereint das das Purion Display und Remote in einem Gerät. Hier (und am Namen) wird deutlich, an wen sich diese Bedieneinheit richtet: den puristischen Fahrer, der ein aufgeräumtes Cockpit schätzt, trotzdem aber die wichtigsten Informationen bequem erreich und angezeigt bekommen möchte.

Das Purion wird neben dem Linken Griff montiert und kann so währen der Fahrt mit dem Daumen bedient werden. Obwohl das Display auch im Vergleich zum Nyon wesentlich kleiner ausfällt, werden alle wichtigen Funktionen für E-Biker angezeigt. Dazu gehören:

  • Ladestand
  • Unterstützungsstufen
  • Geschwindigkeit, Gesamtkilometer, Reichweite, Distanz

Die Unterstützungsstufen wechselt man während der Fahrt mit der Plus- und Minus-Taste, die anderen Funktionen sind durch einen längeren Druck auf die Minustaste oder Tastenkombinationen (Licht) nutzbar.

Praktisch: das Bosch Purion-Display kann auch anzeigen, wann der nächste Serviceö-Check beim Fachhändler ansteht. Hierfür muss der Händler diese Funktion aktivieren.




 

Bosch E-Bike 2017
Foto: Björn Gerteis Bosch Purion: ElektroBIKE konnte das kompakte Display bereits auf einer Probefahrt testen.

Bosch 2017: erster Test des Purion Displays

Wir konnten das kompakte Purion-Display bereits auf einer Testfahrt in Reutlingen unter die Lupe nehmen. Der erste Eindruck: sehr gelungen. Auch bei voller Sonneneinstrahlung lassen sich die Daten auf dem Display perfekt ablesen. Die Bedienung ist trotz der Reduktion auf zwei Tasten intuitiv und sehr leicht verständlich.

Lediglich der Druckpunkt der Tasten sollte noch verbessert werden. Erreicht man mit dem linken Daumen zum Beispiel nur das untere Drittel der Tasten, passiert folgendes: nicht. Erst ab Tastenmitte spürt man den Druckpunkt, im oberen Drittel ist das Gefühl am besten.

Im Vergleich zur Intuvia- und Nyon-Remote besteht hier Nachholbedarf in Sachen Ergonomie. In diesen Punkten legt die Intuvia-/Nyon-Remote die Latte sehr hoch. Nicht nur auf Bosch bezogen, sondern auf den Gesamtmarkt.




 

Bosch E-Bike 2017
Foto: Björn Gerteis Mehr ist mehr: Bis zu 1000 Wattstunden Akkukapazität sind dank Dual Battery von Bosch nun möglich.

Bosch 2017: Dual Battery für mehr Reichweite

Reichweite ist und bleibt ein Thema bei E-Bikes. Auch bei Bosch 2017. Nachdem im Bereich der Akku-Technologie in diesem Jahr kein elementarer Sprung zu verzeichnen ist, bleibt Bosch vorerst bei den Akku-Größen 300 Wh, 400 Wh und 500 Wh.

Allerdings führt Bosch 2017 die Option Dual Battery ein. Mit einem Y-Kabel lassen sich zwei Bosch-Akkus miteinander an einem E-Bike kombinieren. So ist eine maximale Kapazität von 1000 Wattstunden möglich.

Dual Battery kann noch nicht nachgerüstet werden, da ein komplett neuer Kabelstrang dafür notwendig ist. E-Bike-Hersteller können aber nun Modelle entwickeln, bei denen entweder beide Akkus am Rahmen oder an Rahmen und Gepäckträger befestigt werden.

Für Dual Battery gibt es bereits vielfältige Einsatzmöglichkeiten: E-Lastenräder, S-Pedelecs, Reiseräder. Jeder, der mit seinem E-Bike entweder sehr weit, sehr schnell, mit großen Lasten oder sehr häufig bergauf unterwegs ist, bekommt mit Dual Battery eine praktische Lösung an die Hand.

Bosch 2017: Wie funktioniert Dual Battery?

Die mit einem Y-Kabel verbundenen Akkus werden nicht seriell entladen oder geladen. Das System schaltet intelligent zwischen den beiden platzierten Akkus um. Sowohl während der Fahrt, als auch beim Laden. So verlängern sich Lebensdauer und Reichweite, da sich die Lasten auf beide Akkus gleichmäßig verteilen.

Praktisch: Bosch-Akkus (300 Wh, 400 Wh, 500 Wh) lassen sich beliebig austauschen. Sie funktionieren nicht nur am eigenen E-Bike, sondern auch an allen anderen Bosch-E-Bikes. Dieser modulare Ansatz kommt jetzt natürlich auch bei Dual Battery zum Tragen: man kann alle verfügbaren Akku-Größen (300,400,500) miteinander kombinieren.

 

Bosch E-Bike 2017
Foto: Björn Gerteis Größenvergleich: das normale Ladegerät (liegend) im Vergleich zum neuen, kompakten Ladegerät.

Bosch: kompaktes Ladegerät 2017

Bosch präsentiert für 2017 ein drittes Ladegerät neben dem normalen Lader und dem Travel-Charger mit Anschluss an den Zigarettenanzünder.

Compact Charger heißt das neue Produkt, um leeren Akkus wieder volle Kraft zu gönnen. Das Ladgerät wiegt 600 Gramm und benötigt 40 Prozent weniger Platz als das Standardgerät. Statt mit 4 läuft der Compact Charger mit 2 Ampere Ladestrom, was die Ladezeit verdoppelt.

Wir haben für Sie die wichtigsten Kennzahlen der drei Bosch E-Bike-Ladegeräte hier zusammengefasst:

StandardCompactTravel
Ladestrom4 A2 A2 A
Spannung230 V110-230 V12 V
Größe (mm)190x86x54160x75x45190x86x54
Gewichtca. 800 gca. 600 gca. 500 g

10.05.2016
Autor: Björn Gerteis
© ElektroBIKE online