App-gefahren: Gepida bringt 2013 Smartphone-Steuerung für E-Bikes - Infos und Bilder

Gepida hat eine Smartphone-Applikation entwickelt, über die der Fahrer sein E-Bike bedienen kann. Auch eine Pulssteuerung des E-Bikes ist möglich. Wir haben schon jetzt Bilder der App.

Gepida, der ungarische E-Bike-Hersteller, stellte auf der Eurobike eine interessante und innovative Neuheit vor: eine Smartphone-Applikation, die sowohl die gängigen Tachofunktionen und Motorsteuerung übernimmt, aber auch zum Beispiel bei gezielten Rehamaßnahmen die Pulssteuerung des E-Bike-Systems ermöglichen.

Wie funktioniert das System?
Die App gibt es sowohl für das iPhone als auch für Android-Smartphones. Sie kann bei Google Play oder im App-Store heruntergeladen werden (endgültiger Veröffentlichungstermin noch nicht bekannt).

Das Smartphone bringen Sie mit Hilfe einer wasserdichten Hülle/Halterung am Lenker an. Die Kommunikation zwischen E-Bike und Smartphone verläuft via Bluetooth, also kabellos. Den Strom für den Betrieb zieht das Smartphone vom Fahrradakku.

Welche Funktionen gibt es?
Zum einen soll das Telefon die Funktionen übernehmen, die früher der Fahrradcomputer oder die Bedieneinheit des E-Bikes übernommen hat. Komfortabel bekommen Sie alle wichtigen Informationen wie Geschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Tages- und Gesamtkilometer sowie die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeit. Bei den Gepida-Pedelec-Drive-System-Modellen bekommen Sie auf Ihrem Phone sogar die verbleibende Restkapazität des akkus und die Fahrstufe an.

Dank GPS-Tracking können Sie sich auch Ihre Fahrtstrecke auf Google Maps mit Hilfe der Gepida-App anzeigen lassen.

Der medizinische Aspekt: die Pulsfunktion

Über die Bluetooth-Schnittstelle können Sie auch einen Pulsgurt mit der E-Bike-App von Gepida verbinden. So bekommen Sie die Pulswerte auch auf dem Smartphone-Display angezeigt. Das System speichert die Werte, so dass nach der Fahrt ausführliche Statistiken abgerufen werden können.

Kann das Gepida-E-Bike auch durch den Puls gesteuert werden?
Ja. Der Fahrer hat die Möglichkeit in der App eine obere und eine untere Pulsgrenze anzugeben. Wird während der Fahrt zum Beispiel die obere Grenze erreicht, erhöht das E-Bikes-System automatisch die Unterstützung, fällt der Puls in Richtung untere Grenze, wird die Unterstützung durch den E-Bike-Motor herabgesetzt.

Das E-Bike als Trainings- und Rehainstrument

Die Entwickler von Gepida wollen mit Ihrer App auch einen noch weitergehenden medizinischen Ansatz bieten. Durch die Funktionalität der App, soll das E-Bike noch besser in den Rehabilitationsprozess eingebunden werden, ein Training unter Kontrolle ermöglichen. Da die App eine Vielzahl von relevanten Informationen der Patienten unter Belastung speichert, soll sie so als diagnostisches Werkzeug dienen. Ärzte haben entweder nach der Fahrt Zugriff auf die Daten oder bei vorhandener Online-Verbindung soll auch eine Live-Kontrolle der Werte durch Ärzte möglich.

Die Kosten:
Das E-Bike Gepida Reptila 1100 im traditionellen ungarischen "Kalocsai"-Design soll mit zwei Akkus, Bluetooth-System und Handyhalter unter 2.000 Euro kosten. Die genauen Preise stehen noch nicht fest.

Die E-Bike- und Pedelec-Trends 2013

Die wichtigsten E-Bike-Neuheiten 2013 bei ElektroBIKE online

Das war die Eurobike 2012 - die besten Bilder von der Rad-Messe

Fotostrecke: Eurobike 2012 - die besten Messe-Bilder

61 Bilder
Eurobike 2012 Mountainbikes 2013 Rennräder E-Bikes Impressionen Leben Foto: Messe Friedrichshafen | EUROBIKE | www.eurobike-show.de
Eurobike 2012 Mountainbikes 2013 Rennräder E-Bikes Impressionen Leben Foto: Daniel Geiger
Eurobike 2012 Mountainbikes 2013 Rennräder E-Bikes Impressionen Leben Foto: Messe Friedrichshafen | EUROBIKE | www.eurobike-show.de

Sie wollen ein E-Bike kaufen? Hier die besten Tipps!