E-Bike-Trends: E-MTB, Integration, Connectivity, Kompakt-E-Bikes, Akku und Crowdfunding

E-Bike-Trend 2016: E-Mountainbikes

E-Bike-Trend 2016 E-Mountainbike
Foto: ElektroBIKE
Der Trend E-Mountainbike zieht sich wie ein roter Faden durch die E-Bike-Geschichte. 2016 sind E-Fullys Trumpf - und der Ausstattung keine Grenzen gesetzt.

Der Trend E-Mountainbike ist nicht neu, aber aktueller und spannender denn je. Bereits zur E-Bike-Saison 2015 haben zahlreiche E-Bike-Hersteller motorisierte Mountainbikes angeboten. Auffallend zur Saison 2016: viele E-Fullys und eine stärkere Wahrnehmung in den Medien.

Rückblick: E-Mountainbikes waren bereits zur E-Bike-Saison 2015 einer der großen Trends.

E-Bike-Trend 2016: Großes Angebot an vollgefederten E-MTBs

Während sich die E-MTB-Hersteller in den vergangenen Jahren auf E-Hardtails fokussierten und E-Fullys eine Randerscheinung waren, geht der E-Mountainbike-Trend 2016 verstärkt in Richtung vollgefederte E-MTBs. Immer mehr vollgefederte E-Mountainbikes sind zur Saison 2016 im Sortiment der E-Bike-Hersteller.

Neue E-Fullys 2016: Auswahl der vollgefederten E-MTB-Neuheiten

E-MTBs 2016: Hochwertige Ausstattung und Federwege für jeden Anspruch

Ein Blick auf die Ausstattung zeigt: Technisch stehen E-Mountainbikes ihren nicht motorisierten Verwandten in nichts nach. Die Federelemente stammen meist von Markenherstellern, wie z.B. Fox, RockShox oder SR Suntour.

Die Topmodelle der E-Mountainbikes sind zur Saison 2016 mit hochwertigen Schaltgruppen von Shimano oder Sram ausgestattet. Hydraulische Felgenbremsen, meist von Shimano oder Magura, sind längst Standard am E-MTB.

Auch die Federwege sind auf dem Niveau nicht motorisierter Mountainbikes. Vom 120 Millimeter Touren-E-Fully bis zum motorisierten 180-Millimeter-Enduro umfasst der E-MTB-Markt alle Bike-Kategorien.

Hohes Preislevel bei E-MTBs lässt sich nicht allein auf E-Antrieb zurückführen

Die hochwertigen Komponenten spiegeln sich auch im Preis wider: Verkaufspreise von mehr als 3.000 Euro sind für E-MTBs keine Seltenheit. Auch wenn der Elektromotor den Preis der E-Mountainbikes beeinflusst, sind E-MTBs nicht zwingend teurer, als herkömmliche MTBs.

Ein Blick auf die Preislisten der nicht motorisierten Mountainbikes zeigt, dass auch hier häufig Summen von über 2.500 Euro vom Käufer gefordert werden. Hierbei werden die Preise oft von nützlichen, aber nicht zwingend notwendigen Extras, wie z.B. einer Komfort bietenden hydraulischen Sattelstütze, nach oben getrieben.

E-Mountainbikes werden nach neuesten Standards ausgestattet

Die jüngste Entwicklung im Laufrad-Segment zeigt: Die technische Entwicklung von MTBs und E-Mountainbikes geht Hand in Hand. Kaum wurde der neue, breitere Laufradstandard 27,5+ an den ersten Mountainbikes verbaut, rüsteten die Hersteller fast zeitgleich ihre E-MTBs mit den breiteren Reifen aus.

E-MountainBIKE: Das E-MTB erhält eigene Medienplattform

Aus der E-Bike-Szene ist das E-MTB nicht mehr wegzudenken. Unter Herstellern, Händlern und Pedelec-Fahrern ist das E-Mountainbike als eigene Bike-Kategorie anerkannt.

Die Motor Presse Stuttgart, das Medienhaus, zu dem unter anderem ElektroBIKE gehört, berichtet seit Mai 2015 auf der neuen Webseite www.e-mountainbike.com exklusiv über E-Mountainbikes.

Fotostrecke: Neue E-Bike-Marke HNF Heisenberg

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HNF Heisenberg E-Bikes 2016 Foto: HNF Heisenberg
HNF Heisenberg E-Bikes 2016 Foto: HNF Heisenberg
HNF Heisenberg E-Bikes 2016 Foto: HNF Heisenberg

Fotostrecke: E-MTB Rotwild R.X+ mit Carbon-Alu-Rahmen!

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Rotwild R.x+ E-Mountainbike 2016 Foto: Sebastian Hohlbaum
Rotwild R.x+ E-Mountainbike 2016 Foto: Sebastian Hohlbaum
Rotwild R.x+ E-Mountainbike 2016 Foto: Sebastian Hohlbaum

20.08.2015
Autor: Benjamin Linsner
© ElektroBIKE online