E-Bike-Trends: E-MTB, Integration, Connectivity, Kompakt-E-Bikes, Akku und Crowdfunding

E-Bike-Trend 2016: Connectivity


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E-Bike-Trend 2016 Connectivity
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Specialized Smartphone App fürs E-MTB
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Specialized Smartphone App fürs E-MTB
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E-Bike-Test 2015 Stromer ST2
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Bosch E-Bike-Neuheiten 2015 Nyon Schalten Design
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Mit Hilfe des Smartphones wird das E-Bike intelligent vernetzt. Die zusätzliche Rechenleistung des Smartphones ermöglicht neue Features für das E-Bike. Connectivity ist einer der großen Zukunfts-Trends.

Stromer tut es, Kalkhoff ebenfalls und Zehus wäre ohne gar nicht vorstellbar: Die Anbindung an das Smartphone ist einer der großen E-Bike-Trends 2016. Connectivity heißt das Stichwort - durch die intelligente Vernetzung wird das E-Bike smart.

Neben zahlreichen Features für den Fahrer, bietet eine App auch einen wesentlichen technischen Vorteil: Durch Connectivity ist die Rechenleistung des E-Bikes nicht auf das Display beschränkt. Das Smartphone dient in Verbindung mit der App als Computer und erweitert die Rechen-Kapazitäten erheblich.

Trend Connectivity: Navigations-App und Smartphone als Schaltzentrale

Zur Saison 2016 kommt der Trend Connectivity richtig in Schwung. Der Impulse-Antrieb kann in der aktuellen Version mit einer Smartphone-App gekoppelt werden. Über das Smartphone kann die Navigations-App eingestellt werden, während der Fahrt überträgt das Smartphone alle Navigations-Anweisungen per Bluetooth auf das Impulse-Evo-Display.

Weiteres nützliches Feature für E-Biker: die Impulse-App berechnet Rundtouren auf Grundlage der Akku-Kapazität. Somit sollen nur Touren vorgeschlagen werden, die das E-Bike auch wirklich bewältigen kann.

Auch Stromer bietet eine Smartphone-App für das S-Pedelec ST2 an. Über die Stromer-App können diverse Einstellungen am Antrieb bzw. an den Unterstützungsstufen vorgenommen werden. Außerdem lässt sich über die App die Wegfahrsperre des E-Bikes aktivieren bzw. deaktivieren.

Trend Connectivity: Specialized, YouMo und Zehus verzichten ganz aufs Display

Während die oben genannten Antriebssysteme das Smartphone als Ergänzung nutzen, setzen die E-Bike-Hersteller YouMo und Zehus vollständig aufs Smartphone - und bieten ihre E-Bikes ohne Display an.

Auch Specialized setzt bei seinen E-MTBs Turbo Levo auf die Smartphone-Connectivity. Per Bluethooth und ANT+-Schnittstelle kann das Smartphone mit dem Specialized-E-Bike verknüpft werden. Über die App können die Unterstützungsstufen individuell konfiguriert werden, außerdem bietet die App eine Navigationsfunktion.

Trend Connectivity: Bosch ermöglicht SMS auf dem Nyon-Display

Auch Bosch hat seine eigene Strategie, das Thema Connectivity ans E-Bike zu bringen. Per Bluetooth können SMS vom Smartphone auf das Display Nyon übertragen und dort gelesen werden. Aus Sicherheitsgründen ist dies nur bei einem stehenden E-Bike möglich. Weiterhin bietet das Display Nyon Navigation und diversen Fitness-Funktionen.

Fotostrecke: Nie mehr laden! Das Zehus-E-Bike-System

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Pininfarina Fuoriserie E-Bike mit Zehus-Antrieb Foto: Pininfarina
Zehus Bike+ Antrieb mit Rekuperation Foto: Zehus
Zehus Bike+ Antrieb mit Rekuperation Foto: Zehus

20.08.2015
Autor: Benjamin Linsner
© ElektroBIKE online